I was in Tehran in May 2025 and was surprised by what Iran looks like, after being indoctrinated with anti-Iranian propaganda over the decades (this was not recorded by me; I think it was Max Blumenthal)
- US/Israeli bombing and mass murder are not the path to social reform.
Iranische Medien haben ein Lego-Animationsvideo mit dem Titel „Narrative of Victory“ geteilt.
Es gibt keine Informationen darüber, wer das Video ursprünglich erstellt hat. Etwas Ähnliches gab es bereits im Juni 2025.
Lego wird nicht erfreut sein.
Wutkommentar: „Dieses kriegslüsterne Geschrei macht mich fassungslos.“
AUF1-Frontfrau Elsa Mittmannsgruber rechnet knallhart mit dem „Kriegsjubel“ gegen die Mullahs ab! Und sie sagt es ganz bewusst und unmissverständlich:
„Ich verabschiede mich hiermit gleich mal von einigen meiner Follower.“
Jetzt den 2:24-Minuten-Wutkommentar anhören!
Diskretion, bitte!
Kürzlich saß ich des Morgens wieder, wie so oft, in meiner Lieblings-Tagesbar bei einem grandios zubereiteten Americano. Ein Mann um die fünfzig, viel Energie, wenig Haare, betrat die Bühne, suchte sich einen Platz, klappte Laptop und Mundwerk auf. Mit diesen weißen Hörgeräten in den Ohrmuscheln begann er, mit einem Freund zu telefonieren. Seitdem weiß ich – er saß gute 5,8 Meter und fünf Tische entfernt – dass er vom Grillabend zuvor nicht viel hielt, weil der Gastgeber ein riesen Gewese um fünfzehn zu grillende Steaks gemacht habe; er selbst, so ließ er beiläufig fallen, hätte nebenbei noch die Steuererklärung eines Kunden erledigen können.
Er ist ein fetter Hecht im Teich, der Tonfall überließ keinen Zweifel.
Warum werden Menschen zu Lautsprechern? Technik? Narzissmus? Das Smartphone als Bühne, das Leben als Daueraufführung. Und doch: Nie zuvor wurde so viel über Achtsamkeit, Self-Care und Resonanz gesprochen – und nie so wenig Rücksicht geübt. Zwischen Coaching-Bestsellern und Meditations-Podcasts klafft die simpelste Tugend: leise sein, wenn andere anwesend sind. Öffentlicher Raum ist kein Niemand-Land. Er lebt von Diskretion – nicht als Geheimnistuerei, sondern als Takt. Ein Murmelpegel trägt Gedanken, ein Monolog zertrümmert sie.
Die Lektion ist klein und klar: Zivilisiert ist, wer Platz lässt. Wer merkt, dass auch der Nachbartisch denken will. Wer Wichtiges bespricht, geht hinaus. Wer es sich drinnen macht, braucht manchmal nur einen höflichen Hinweis: „Entschuldigen Sie, man hört jedes Wort.“ Leise ist kein Mangel. Leise ist ein Angebot – für Kaffee, Gedanken und das Wunder, dass aus dem Nebentisch kein Nebengeräusch, sondern ein Mitmensch wird.
#diskretion #achtsamkeit #respektimalltag #gesellschaftskritik #nachdenkenbeimkaffee
Der Nahe Osten brennt lichterloh, und die jüngste Eskalation zwischen Israel, der Hamas in Gaza und dem Iran ist ein weiterer Beweis dafür, dass diese Region ein Pulverfass bleibt, das durch die unüberlegten Interventionen des Westens und die unversöhnlichen Interessen der regionalen Akteure immer wieder explodiert. Der aktuelle Krieg, ausgelöst durch die Ereignisse nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 und nun kulminierend in Israels Großangriff auf iranische Atomanlagen im Juni 2025, ist ein weiteres Kapitel in einer endlosen Kette von Gewalt, die tief in den historischen, religiösen und geopolitischen Verwerfungen der Region verwurzelt ist.
Zunächst zur Lage in Gaza:
Die Hamas, trotz ihrer militärischen Schwächung durch mehr als 20 Monate Krieg, zeigt eine erstaunliche Resilienz. Berichte deuten darauf hin, dass sie ihre Verluste durch Rekrutierung nahezu ausgeglichen hat. Dies bestätigt, was Peter Scholl-Latour immer gesagt hat: Die Hamas ist nicht nur eine militärische Kraft, sondern eine soziale Bewegung, die durch die Verzweiflung und Demütigung der palästinensischen Bevölkerung genährt wird. Die israelische Offensive, die laut palästinensischen Angaben über 55.000 Tote gefordert hat, davon viele Frauen und Kinder, hat Gaza in eine humanitäre Katastrophe gestürzt. Israel mag militärisch überlegen sein, doch die Zerstörung von Gaza und die Blockade humanitärer Hilfe – die sogar das World Food Programme und UNRWA an den Rand ihrer Möglichkeiten bringt – schaffen nur neuen Nährboden für Extremismus. Bereits 2006 schrieb Scholl-Latour im STERN, dass die Hamas durch ihre soziale Arbeit wie Schulen und Krankenhäuser an Rückhalt gewinnt, während die korrupte Fatah an Glaubwürdigkeit verliert. Diese Dynamik ist unverändert: Solange die Demütigungen anhalten, wird die Hamas nicht verschwinden.
Der israelische Angriff auf Irans Atomanlagen im Juni 2025 markiert jetzt eine neue Dimension dieses Konflikts. Israel hat mit beispielloser Präzision und Rücksichtslosigkeit gehandelt, indem es nicht nur Atomanlagen wie Natanz, sondern auch militärische Führungskräfte und Atomwissenschaftler angriff, was Teheran als ‚Kriegserklärung‘ wertet. Der Iran, geschwächt durch den Verlust Syriens als Waffenlieferkorridor und die Dezimierung seiner Verbündeten wie der Hisbollah und Hamas, reagiert mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, die jedoch weitgehend abgewehrt wurden. Dieses Kräftemessen ist ein gefährliches Spiel, das die Region an den Rand eines Flächenbrands bringt.
Scholl-Latour 2006 in BILD: ‚Der Nahe Osten ist längst explodiert!‘ Heute würde ich sagen, dass wir einem regionalen Krieg näher sind als je zuvor, da der Iran nicht nur eine regionale Macht ist, sondern eine Nation mit tiefem Stolz und einer Ideologie, die sich nicht einfach unterwerfen wird.
Was die Rolle des Westens angeht, so sehe ich hier die gleichen Fehler wie in den vergangenen Jahrzehnten. Die USA unter Präsident Trump haben Israel in diesem Angriff unterstützt, wenn auch nicht aktiv gebilligt, und fordern gleichzeitig eine diplomatische Lösung für das iranische Atomprogramm. Dies ist ein Widerspruch in sich. Die Verhandlungen mit dem Iran, die unter Vermittlung Omans geplant waren, sind durch Israels Angriffe praktisch tot. Der Westen, insbesondere die USA, scheint erneut die Komplexität der Region zu unterschätzen. Die Forderung nach einem vollständigen Stopp der Urananreicherung durch Teheran ist für den Iran eine rote Linie. Der Iran sieht sich als legitime Macht, die sich gegen westliche und israelische Aggression verteidigen muss. Ein militärischer Schlag, wie ihn Israel nun ausgeführt hat, mag kurzfristig die nuklearen Ambitionen Teherans bremsen, aber langfristig wird er die Entschlossenheit des Irans nur verstärken, wie IAEA-Chef Grossi warnte.
Was waren das noch Zeiten als solche guten Politiker der @spdde EU-Kommissar waren und für ein bisschen Vernunft mit Blick auf eine europäische Friedensordnung mit Russland gesorgt haben!
President Trump, speaking at Fort Bragg, revealed that the Department of Justice is already investigating who’s financing the riots in Los Angeles.
He said the protesters are being backed by professionals providing them with top-tier gear—armor and face shields bought with serious money.
"Who is it? They're already on it. Who's financing all this equipment? Very professional."
Da der gestrige Beitrag über das Dorf in Afrika auf so großes Interesse gestoßen ist:
Wussten Sie, dass Autohersteller wie VW hunderte Millionen an Tesla zahlen – um sich klimafreundlich rechnen zu können, ohne ihre Flotten wirklich umzubauen?
VW zahlte allein in China rund 390 Mio. $ an den Nazi-Laden von Elon Musk – für CO₂-Zertifikate. Keine Einsparung bei VW selbst, kein einziger Auspuff weniger. Stattdessen nur ein Rechentrick.
Tesla verkauft nämlich nicht nur E-Autos, sondern auch seine „Überschüsse“ im Emissionshandel durch die Herstellung von „umweltfreundlichen“ Elektrofahrzeugen.
Wer dagegen wie VW zu viele Verbrenner baut, kann sich bei Tesla seinen Klimaschutz einfach kaufen. Die Firma von Elon Musk verdiente dadurch allein in 2024 schöne, saubere 1,79 Milliarden US-Dollar
Der Effekt: Während Tesla E-Autos verkauft, dürfen andere mehr Dreck machen – und gelten trotzdem als gesetzeskonform oder sogar „klimaneutral“.
Das Ergebnis: mehrere Firmen, ein Klimaeffekt – den aber nur Tesla wirklich erbringt. Für die Umwelt? Eine Nullsummenrunde.
Und das nennt sich dann Klimaschutz. Nicht Emissionsverschiebung. Nicht moderner Ablasshandel. Sondern Fortschritt.
Wussten Sie, dass die Bewohner von Chilimba in Sambia ihren Wald 30 Jahre lang nicht mehr betreten dürfen – damit europäische Unternehmen sich „klimaneutral“ kaufen können?
Das Dorf verzichtet auf Jagd, Fischfang, das Pflücken seiner traditionellen Heilpflanzen und sogar den Zugang zu Friedhöfen und Kulturstätten. Der Wald wird militärisch und mit Waffengewalt bewacht, man traut der Dorfbande schließlich nicht.
Der Lohn: rund 5.100 € pro Jahr – für das ganze Dorf. Formal haben die Menschen zugestimmt, doch sie waren weder vollständig informiert noch hatten sie echte Alternativen.
Im selben Zeitraum verkauft das REDD+-Projekt (an dem unter anderem Organisationen wie der WWF beteiligt sind) CO₂-Zertifikate im Wert von geschätzt 150.000 € oder mehr. Das Dorf erhält davon etwa 3 %. Die restlichen 97 % fließen an Unternehmen, Projektentwickler und NGOs.
Der Waldschutz wird von westlichen Firmen als Klimaschutz verbucht – obwohl dort häufig keine tatsächlichen Emissionen eingespart werden. Stattdessen „kompensieren“ Unternehmen wie Shell, Nestlé & Co. ihren CO₂-Ausstoß mit günstigem CO₂ aus dem Globalen Süden.
Ein einziges Dorf wie Chilimba reicht aus, damit mehrere Firmen gleichzeitig klimaneutral erscheinen – während die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort massiv eingeschränkt werden.
Zum Glück nennen wir das effektiven Klimaschutz. Und nicht modernen Ablasshandel – auf Kosten der Ärmsten.
Schöne neue Welt.
"Am Morgen, da die Partei erfuhr, sie sei rechtsextrem, wollte sie wissen, warum – doch niemand zeigte ihr das Gutachten. Man sagte nur, es sei eindeutig. Und dass es 1.100 Seiten habe. Und dass sie gefährlich sei. Aber sehen durfte sie es nicht."
Kafka, Der Verfassungsschutz