What an incredible privilege this entire weekend was, again🧡. I couldn't be more thankful for all the laughs and conversations and tears shared with special, special people. Still can't process the emotions of Mone's and Deniss' skating, as well as many many new skaters 🩵
Truly hope the skaters know how much they are appreciated and loved for their art, giving their all both in practice and at showtime ♥️🥹 Truly hope they have the best of times in this tiny German village Oberstdorf #nebelhorntrophy
@bratquad I was searching for the # for the gpdf for ages thank youuu! The puddles! The disco podium! The laminated medals! INCREDIBLE #frencheventplanning
„Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Überlebende,
wenn ich heute durch das Tor von Buchenwald gehe, dann tue ich das nicht als öffentliche Person, sondern als Enkel eines Überlebenden. Ich gehe den Weg, den mein Großvater, Hermann Kerkeling, ab dem 2. Juli 1942 gehen musste. Er war kein Mann der großen Worte, aber ein Mann der Tat. Ein Zimmermann aus Recklinghausen, der zupacken konnte, der Strukturen schuf, der mit seinen Händen arbeitete. Er war ein Mensch, der schlichtweg nicht bereit war, wegzusehen, als die Dunkelheit über Deutschland hereinbrach.
Doch am 2. Juli 1942 wurde er zur Nummer 6177. Ein sogenannter „politischer Häftling“. In den Augen des faschistischen Apparats war er ein „Hochverräter“. Hier wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder.
Für mich steht sein „Hochverrat“ heute als das höchste Zeugnis von Treue zur Menschlichkeit.
Mein Opa Hermann hatte unmittelbar nach der Machtergreifung im Jahre 1933 Flugblätter gegen Hitler verteilt. Er hat nicht geschossen, er hat nicht sabotiert – er hat lediglich die Wahrheit geschrieben, gedruckt und verteilt. Das kostete ihn zwölf Jahre seines Lebens. Zwölf Jahre! Denken Sie kurz darüber nach: Was haben Sie in den letzten zwölf Jahren getan? Sie haben Kinder großgezogen, Karrieren verfolgt, geliebt, gelebt. Hermann saß in Haft, zunächst in der sogenannten „Hölle von Recklinghausen“, in diversen Zuchthäusern und schließlich hier, auf dem Ettersberg.
Mein Großvater musste hier in der Effektenkammer seine Zwangsarbeit verrichten. Im Maschinenraum der Entmenschlichung. Er musste den Raub an seinen Mitmenschen verwalten. Uhr, Ehering, Brille, Brosche, Gebiss – alles wurde registriert, als handele es sich um bloße Lagerware.
Hier liegt eine der bittersten historischen Lehren: Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss; sie beginnt dort, wo Menschen nur noch Nummern in einer Statistik sind, wo das Mitgefühl der Buchhaltung weicht und das Gewissen der sinnentleerten Gehorsamspflicht.
Als mein Großvater hier heute vor 81 Jahren, 1945, befreit wurde, war er 44 Jahre alt. Körperlich ein gebrochener Mann, geplagt von Krankheiten, die ihn nie wieder verlassen sollten; von einer tiefen Müdigkeit, die keine Nachtruhe der Welt heilen konnte. Eine echte Wiedergutmachung hat er nie erhalten; man hat ihn nach dem Krieg mit ein paar Mark abgespeist. Und das Bitterste: Die Aufhebung seines Unrechtsurteils wegen „Hochverrats“ hat es zu seinen Lebzeiten nie gegeben. In den Augen der Bürokratie blieb der Verfolgte ein Vorbestrafter.
Aber das Schwerste für uns als Familie war sein bleiernes Schweigen. Dieses dröhnende Schweigen war wie eine Mauer aus Glas, die seine Seele umgab. Wir – seine Familie – konnten ihn sehen, aber wir konnten ihn nur selten erreichen. Vielleicht wollte er uns schützen? Er wollte nicht, dass die grausame Kälte und der blinde Hass dieses Ortes in unsere warme Wohnstube in Recklinghausen kriecht.
Viele der Überlebenden der Nazi-Diktatur haben für sich den Weg des Schweigens gewählt. Das mag uns Erben eine Ahnung vom Horror des Durchlebten geben. Es war und ist unbeschreiblich und unsagbar.
Wir, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland, tragen keine Schuld an den Taten von damals. Aber wir tragen die Verantwortung für die Konsequenzen dieser Taten im Hier und Jetzt.
So etwas wie eine „Gnade der späten Geburt“ gibt es nicht, es gibt nur die Pflicht der späten Erkenntnis. Wer heute behauptet, die Geschichte des Faschismus in Deutschland sei ein abgeschlossenes Kapitel, der hat nicht verstanden, dass die bösen Geister von damals nicht in den Ruinen von Buchenwald geblieben sind. Sie warten darauf, in verunglimpfender Sprache, bösartiger Hetze, im dumpfen Ressentiment und in der alltäglichen Gleichgültigkeit wieder geweckt zu werden. Wer….👇
Coming into Sunday...
Time on court this week:
Carlos Alcaraz - 5 hours 59 minutes
Jannik Sinner - 5 hours 59 minutes
Weeks at world No.1:
Carlos Alcaraz - 66 weeks
Jannik Sinner - 66 weeks
Points won in their rivalry:
Carlos Alcaraz - 1,651
Jannik Sinner - 1,651
WIZARDRY 🤯
@yh3xogm They hated him first and last.. his tearful face in the car after saying goodbye to them.. there not even being some kind of goodbye ceremony for him.. not even a commemorative bouquet and photo.. nothing for your double Olympic champion and most accomplished skater of all time🔪
@monesedges@thekatwithak Sometimes I think about the fan book from back then and just hope this introvert knows how much we're always, always been rooting for her 🥹🥹🥹 (for me, since JGP Gdansk 2022)
@PoetaTruther@feargibsons Also there are great bakeries and ofc great restaurants near the rink, and the rink's own kiosk is extremely affordable! They're a close skating community ☺️ the rink is next to the 🚡 to the Nebelhorn summit, tickets are often free with your accommodation (Bergbahn Unlimited)!
Since offseason is officially started and many here feel disoriented about whatever we do on fstwt, I think an inauguration is due, and with the most exploited means we have: polls, threads, fights.
Here are my (personal) FSTWT AWARDS starting with:
🏆 GREATEST GOLDEN STREAK 🏆
@yellowacebts@HANYUISM_ Yeah, decided on the 💯 uphold ban option even though I think it should be considered for USA and especially Israel as well, because no way in hell would I give a vote to an option with the possibility of suggesting to lift the Russian ban. It's minor, I love the survey, tysm!🙏
Exactly 14 years ago, at just 17 years old.
The authentic and genuine emotions generated by the perfect combination of technique and art.
The true beauty of figure skating.
An indelible memory.
Never to forget