bisschen dies und bisschen das. Pro-Tipp: Shice & Fakenews einfach durchrauschen lassen. #BullshitEntlarven#IStandWithIsrael
Zitat im Header: Karl Valentin
Warum sagen Sie über mich als Chronistin eines Völkermords an unserer Religionsgemeinschaft, als Jesidin und Kurdin, für die Islamismus eine reale, tödliche Bedrohung ist, dass ich zum „Cast der Hölle“ gehöre?
Wenige Tage vor dem Gedenktag des Völkermords an den Jesidinnen und Jesiden, bei dem unsere Frauen vergewaltigt und versklavt wurden. Während viele der IS Überlebenden bis heute mit den Folgen leben und wir uns auch in Deutschland nicht sicher fühlen.
Haben Sie die Sendung zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon gesehen?
Die Scham muss die Seiten wechseln.
Nicht diejenigen, die Islamismus benennen, müssen sich rechtfertigen, sondern diejenigen, die ihre Stimmen diffamieren, weil sie aussprechen, was für andere eine tödliche Realität ist.
Schau dir diese Grafik genau an. Sie erklärt, warum sich in Deutschland Leistung nicht mehr lohnt.
Ein Paar, zwei Kinder, beide arbeiten.
Bei 4.000 Euro brutto bleiben rund 2.700 Euro.
Bei 5.000 Euro brutto bleiben rund 2.650 Euro.
Du liest richtig. Tausend Euro mehr verdient. Weniger im Portemonnaie.
Und jetzt der Teil, der wirklich weh tut: Bei 2.000 Euro brutto stehen dieser Familie etwa 2.350 Euro zur Verfügung.
Bei 5.000 Euro brutto sind es 2.650 Euro.
3.000 Euro mehr erarbeiten. 300 Euro mehr haben.
Das ist kein Rechenfehler. Jeder zusätzlich verdiente Euro zieht Wohngeld, Kinderzuschlag und Freibeträge mit sich in den Abgrund, während Steuern und Sozialabgaben gleichzeitig steigen.
Man nennt es Transferentzugsrate. Ökonomen kennen das Problem seit Jahren. Die Bundesregierung hat Gutachten dazu bestellt.
Passiert ist nichts.
Und dann wundert sich die Politik, warum niemand mehr die Stunden aufstockt. Warum die Zweitverdienerin in Teilzeit bleibt. Warum der Facharbeiter die Beförderung ablehnt.
Die Leute sind nicht faul. Sie rechnen.
Ein System, das Anstrengung und Fleiß nicht belohnt, bekommt am Ende genau das: keine Anstrengung.
Abdul B. war offenbar ein „failed traveller“ – also jemand, der sich dem IS in Syrien anschließen wollte, aber von den Behörden daran gehindert wurde. Seit den 2010er Jahren gilt diese Gruppe als besonders gefährlich... 1/
Als Arzt mit jahrelanger Erfahrung in einer JVA habe ich Fragen zu dem Suizid, über den aktuell berichtet wird. Wenn man sich anschaut, was da in Bremervörde gelaufen sein soll, platzt jedem, der auch nur ansatzweise Ahnung von Vollzugsmedizin hat, der Kragen.
Sollten sich meine Befürchtungen bewahrheiten, wäre das ein Desaster mit Ansage – entstanden aus einer haarsträubenden Mischung aus administrativer und medizinischer Ahnungslosigkeit, organisatorischer Faulheit und naiver Gläubigkeit.
Wer nach gerade einmal 22 Tagen U-Haft und einem mutmaßlichen Sechsfachmord auf das schlichte Wort eines Insassen vertraut haben sollte, der angab, nicht mehr suizidal zu sein, hätte fahrlässig gehandelt. Anders wäre es ja nicht zu erklären, dass der Verstorbene sich in einer Einzelzelle suizidieren konnte.
Jeder Arzt, der auch nur ein paar Wochen Dienst in einer Haftanstalt geschoben hat, kennt dieses Phänomen: Wenn die initiale Gefühlslage nach der Tat langsam in die harte Realität übergeht und dem Täter klar wird, dass vor ihm nur noch lebenslange Haft und die Sicherungsverwahrung liegen könnten, schnellt das Suizidrisiko steil nach oben.
In genau dieser Phase geben sich viele Insassen plötzlich vollkommen angepasst, ruhig und kooperativ. Sie sagen genau das, was das Personal hören will, um aus den Verschärfungen herauszukommen.
Sollte die JVA-Führung mithilfe des ärztlichen bzw. psychologischen Dienstes voreilig Entwarnung gegeben haben, wäre das eine fatale Fehlentscheidung gewesen. Das ließe sich im Nachhinein natürlich schwer widerlegen, schützte den Verantwortlichen juristisch den Rücken und entlarvte gleichzeitig eine völlige Überforderung mit den Grundlagen der Vollzugsmedizin bzw. Vollzugspsychologie.
Dass man diesen Mann nicht monatelang im besonders gesicherten Haftraum ohne Hängepunkte und in reißfester Kleidung hätte unterbringen können, ist vollzugsrechtlich nachvollziehbar.
Aber sollte man den Schritt von der Krisenintervention direkt in die einfache Einzelzelle gemacht haben, hätte man von den Abläufen hinter den Gittern offenbar wenig verstanden.
Eine Einzelzelle ist für einen Inhaftierten mit vorherigen Suizidabsichten in dieser Phase keine Schutzmaßnahme, sondern eine Einladung. Man gäbe ihm stundenlange, ungestörte Zeitfenster, um in aller Ruhe Pläne zu schmieden und sie umzusetzen.
Die simpelste, effektivste und fachlich einzig logische Lösung wäre ein Raum mit einer 24-Stunden-Videoüberwachung gewesen. Ist so ein Raum nicht verfügbar, dann wäre eine Mehrpersonen- oder Doppelbelegung geboten gewesen.
Eine Gemeinschaftszelle hätte den Vorteil einer dauerhaften sozialen Kontrolle, weil kaum ein Mitinhaftierter tatenlos zusähe, wie sich jemand im Raum ein Laken verknotet oder nachts verdächtig hantiert. Wenn diese Option verworfen wurde, weil eine Doppelbelegung in der U-Haft Aufwand bedeutet und die Belegungsplanung Arbeit macht, hätte man sich schlicht für den bequemsten Weg entschieden: Einzelzelle, Tür zu, fertig.
Wenn man sich dann noch anschaut, dass der Notarzt morgens um kurz nach sechs Uhr nur noch den Tod feststellen konnte und die Leiche bereits ausgekühlt gewesen sein soll, muss man sich ernsthaft fragen, was in dieser Nachtschicht tatsächlich kontrolliert wurde.
Ja, Strangulationsvorgänge können, wenn sie gut geplant sind, auch schnell gehen. Wer nachts vorschriftsmäßig die sogenannte Lebendkontrolle durchführt, dem könnte jedoch das Zurechtlegen nutzbarer Utensilien auffallen. Dem könnte eine Vorbereitung zu einem Suizid auffallen.
Sollten da stattdessen nur Alibi-Kontrollen gelaufen sein, bei denen das Häkchen im Buch schneller gesetzt wurde, als der Schritt zur Zellentür gemacht wurde, passte das nahtlos ins Gesamtbild.
Es stimmt, zwischen jeder Kontrolle – auch wenn sie engmaschig ist – gibt es eine nutzbare Lücke. Wenn der Leichnam aber schon wie berichtet abgekühlt ist, im Sommer bei Zimmertemperatur, dann spricht vieles dafür, dass es beispielsweise keine Kontrollen im 15-Minuten-Takt gab. Wenn dem so war, weshalb war das nicht leistbar? Zu wenig Personal? Das wäre wohl die naheliegende Erklärung, sollte das so zutreffen.
Das Justizministerium lenkt jetzt brav ab und verweist auf laufende Ermittlungen, aber der politische und rechtliche Schaden ist bereits da. Sollte der Staat hier versagt haben, hätte er erst die Opfer vor der Tat nicht geschützt und danach den mutmaßlichen Täter nicht vor sich selbst, um ihn wenigstens vor Gericht zu stellen.
Den Angehörigen der sechs Opfer würde durch eine solche Schlamperei die einzige Chance genommen, im Rahmen eines öffentlichen Prozesses jemals zu erfahren, warum ihre Familien zerstört wurden. Und genau deshalb ist dieses mutmaßliche Behördenversagen der perfekte Nährboden für Spekulationen.
Wenn der Staat bei der Sicherung des wichtigsten U-Häftlings des Landes derart versagen sollte, braucht sich niemand zu wundern, wenn die Öffentlichkeit Vertuschung wittert und das Vertrauen in die Justiz komplett verliert.
Jens #Spahn mietet eine Gebärmutter, kauft einen Sohn, genießt sich als Vater – und tritt als Fraktionschef der Union zurück. Respekt hat nichts von alledem verdient. Zwei Fragen bleiben: Was darf Geld kaufen? Und was nicht? Der #Tauchsieder@wiwo https://t.co/1WW4eGhb9x
Amtsgericht Köln:
Wir lassen notariell einen Handelsregistereintrag löschen. Die Fa. ist vor 10 Jahren erloschen, das Gewerbe abgemeldet.
Das kostet Gebühren. Die Rechnung wird an die vor 10 Jahren erloschene Firma geschickt, was natürlich nicht klappt. Daraufhin bekommt einer von uns eine „Mitschuldnerrechnung“ an die Privatadresse. Voller Drohungen, falls man es nicht umgehend bezahlt.
Wenn man nicht weiß, worum es geht, rufe man die angegebene Nr. an.
Mache ich. Werde 3x weiterverbunden zu einer Dame, mich darüber aufklärt, dass die Löschung gebührenpflichtig sei. Ich kläre sie darüber auf, dass ich das weiß und frage, warum man uns keine Rechnung schickt, sondern Drohungen. Man hätte die Adresse ja nicht gehabt, ich wäre verpflichtet gewesen, die neue Adresse zu melden. OK. Nein. Die Firma hatte keine neue Adresse, da sie rechtmäßig erloschen war.
Ich frage, woher sie denn nun die Adresse für den Drohbrief habe. Dahin hätte sie ja da Rechnung schicken können.
Darauf äußert sie sich, kurz zusammengefasst, dass sie nichts wisse, nichts machen könne, und die Texte der Briefe nicht gemacht habe und überhaupt...
Als ich daraufhin andeutete, dass sie dann wohl überflüssig wäre, legte sie auf.
Ich bin es sooo leid.....
1/1 Ach, jetzt sind pflegende Angehörige verantwortlich dafür, wenn Pflegesituationen sich verschlechtern?
Mit Verlaub, Ihr habt doch keine Kirsche mehr im Korb😡
Ihr seid Euch nicht mal zu schade, einen derart ausgegorenen Blödsinn zu publizieren!
https://t.co/EBiLPh61YE
Nach einem ganzen Jahr "Sabbatical" hier nun das erste Ergebnis: Mein Abriss zu "KI-gestützter Wissensarbeit" (KIWA), und auf welche Weise wir Wissensarbeiter:innen künftig denken und arbeiten müssen: https://t.co/5xzpwQWeKQ via @LinkedIn
Zum Fall #Stade bzw. den teils merkwürdigen Ansichten bezüglich Jugendamt (JA), Einrichtung und den Abläufen. Es scheinen hier zwei widersprüchliche Extreme vorzuherrschen (1. JA nimmt einfach Kinder weg, 2. JA Gutmenschen reagieren zu spät/zu naiv), unter denen dann (1/30)
Schweiz: Der FKK-Bereich „Paradiesli“ des Berner Freibades Marzili ist exklusiv für Frauen reserviert. Dorthin gehen viele Frauen, die vor Männern ihre Ruhe haben wollen. Am 28. Juni betritt eine Transfrau das „Paradiesli“. Mit der Ruhe ist es vorbei. Frauen fühlen sich belästigt. Die Leitung des Freibades ruft die Polizei. Die Transfrau wehrt sich und wird schließlich in Handschellen abgeführt. Sie wurde „aufgrund einiger körperlicher Merkmale als nicht weiblich gelesen“, so drückt es die Stadt Bern aus. Dann beklagen AktivistInnen Transfeindlichkeit. Es gibt eine Demo für Transrechte. Der Polizei wird transfeindliche Gewalt vorgeworfen. Die Stadt Bern entschuldigt sich bei der Trans-Community. „Alle Personen, die sich als Frau identifizieren und als solche leben, haben Zugang zum Paradiesli“, teilte die Stadt am Montag mit. Im Härtefall gelte das in einem Ausweis festgehaltene amtliche Geschlecht. „Die betroffene Person erfüllt die Zutrittsregelung“, so die Stadt weiter. Nun tobt der Kulturkampf. Frauenräume gegen Transrechte. Und vielen Frauen geht ein Licht auf, was das „Selbstbestimmungsgesetz“ eigentlich in der Realität bedeutet. EMMA zog bereits Anfang des Jahres eine bittere Bilanz.
https://t.co/f07MqKTJTd
Bitte seht euch das👇🏼an. Wir haben in der 🇩🇪Regierung imho ein ernsthaftes #Islamismus-Problem. Der ganze Bericht ist niederschmetternd. Ungeklärte Bargeldtransfers: Ein Partner von IRD transportierte Fördergelder als „Geld im Koffer“ (Bargeld) über die Grenze. Das Auswärtige Amt half beim Zoll, ohne den genauen Grund vorher gründlich aufzuschreiben. [Seite 10] https://t.co/QkIkabRhpV
Mein Mann und meine Söhne sind wertvoller als ein Smartphone, so wertvoll wie ein Tablet.
Um sie vor wolllüstigen Blicken anderer Frauen und Mädchen zu schützen und unsere Familienehre zu bewahren, haben wir, also ich, entschieden, dass sie sich nun immer bedecken müssen.
Respektiert das.
All these men chose to rape an unconscious woman because her husband invited them to do it.
They didn’t say no.
They didn’t get her help.
They violated her instead.
Name and shame every last one of them.
‼️Breaking‼️
Fall Ulmen/ Fernandes:
Soderle, ihr Ulmen Fanboys, jetzt ist Schluss mit dem ewigen Gelaber „uNsChUldSvErMuTuNg“
Das OLG stellt fest, dass CU unstreitig pornografische Videos und Pornos…unter ihrem Namen verbreitet hatte“
Danke für Ihren Mut,
Collien Fernandes.
Dieses Schmankerl, diese Sternstunde des linken deutschen Journalismus, konnte ich einfach nicht unkommentiert an mir vorbeiziehen lassen. Denn sie sagt so viel mehr.
Am Samstag, dem 20.06.2026, erhob der etwa 22-jährige taz-Journalist Fridolin Haagen den moralischen Zeigefinger.
Er berichtet über Fußball, woraus bei der taz Beiträge werden wie Fanproteste gegen die AfD, die erste Trainerin bei einem Männer-Bundesligisten, St. Pauli-Fans gegen Netanjahu oder „Das Muster rassistischer Polizeigewalt“.
Soweit, so erwartbar.
Nun beklagt sich Fridolin Haagen in seinem Artikel „Das Recht auf den eigenen Namen“ darüber, dass der Elfenbeinküste kein eigener Name zugestanden würde. Denn „Elfenbeinküste“ sei ein „kolonial geprägter Name, der seit über 40 Jahren eigentlich nicht mehr verwendet werden soll.“
Dabei scheint ihm vollkommen bewusst zu sein, dass die erwünschte und – wie er sogar ausführt – diplomatisch benutzte Bezeichnung „Côte d’Ivoire“ von den französischen Kolonisatoren stammt. Er weiß sogar, dass „Côte d’Ivoire“ nichts anderes bedeutet als „Elfenbeinküste“. Auf Englisch übrigens Ivory Coast, was ebenfalls in der Gemeinsprache genutzt wird.
Die Elfenbeinküste selber hatte lediglich 1985 darum gebeten, nur noch den französischen Begriff „Côte d’Ivoire“ zu verwenden. Weshalb man beispielsweise die Bewohner „Ivorer“ nennt.
Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass es gar keine Ivorer im onomastischen, namensgebenden Sinne gibt.
Das Land, das keinen Staat hatte, stand ab dem Hochmittelalter unter dem Einfluss des islamischen Mali-Reiches. Später gehörte es teilweise zum ebenfalls islamischen Stadtstaat Kong.
Bereits im 15. Jahrhundert kamen Europäer an die Elfenbeinküste. Der transatlantische Sklavenhandel führte dazu, dass lokale Warlords Menschen versklavten und an die Europäer verkauften, um sie in die Amerikas zu bringen.
1843 unterzeichnete der französische Admiral Bouët-Willaumez ein Abkommen mit lokalen Königen, die die Elfenbeinküste unter französisches Protektorat stellte. Zur Kolonie wurde die Elfenbeinküste erst 1893, als sie auch ihren Namen erhielt. Vollständige Unabhängigkeit erlangte sie 1960, also nach nur 67 Jahren.
Ohne diesen französischen Kolonialismus gäbe es also gar keine Elfenbeinküste. Denn nur dadurch wurde und wird dieser Staat definiert.
Und deshalb hat man sich auch auf Französisch als Amtssprache geeinigt. Denn die Menschen haben vorstaatlich in kleinen Stämmen gelebt, die dutzende Sprachen aus verschiedenen Sprachfamilien sprechen. (Akan, Kru, Mandé und Gur)
Das ist das Problem mit dem Kolonialismus. Oder besser: das Problem der heutigen, völligen Ablehnung des Kolonialismus. Nicht nur des europäischen, auch des arabischen, der ja gerne vergessen wird. Es wurden vorstaatliche Gesellschaften vereint, die heute Staaten bilden. Das macht die Sache kompliziert. Denn erfahrungsgemäß erfolgen erst Kriege, um Staaten oder größere Volksgruppen zu bilden. Die Deutschen haben da locker 1000 Jahre Erfahrung, nachfragen kann man aber auch in China, Japan, Italien, Britannien und Indien.
Fridolin Haagens Problem, das sein fein abgestimmter Kolonialismus-Detektor ihm angezeigt hat, scheint also keineswegs in der französischen Bezeichnung der Kolonialisten zu bestehen. Sondern darin, dass Deutsche das Land meist in ihrer Sprache als „Elfenbeinküste“ bezeichnen. Vielleicht, weil es einem Deutschen leichter von der Zunge geht, ebenso wie einem Briten die Ivory Coast. Oder vielleicht, weil man kein Zirkumflex oder Apostroph für „Côte d’Ivoire“ hat.
Wir lernen also, eine französische, kolonialistische Bezeichnung für ein nur durch Fremdeinfluss existierendes Konstrukt ist akzeptabel. Die deutsche Bezeichnung „Elfenbeinküste“ für das französische „Elfenbeinküste“ aber nicht.
Denn die Menschen hätten ja ein „Recht auf den eigenen Namen“. Selbst wenn es nicht einmal ihr eigener Name ist, sie haben sich halt dafür entschieden. In der Sprache ihrer eigentlichen ehemaligen Kolonisatoren.
Die kognitive Grätsche muss man erst einmal hinbekommen. Dann kann man auch Artikel bei der taz veröffentlichen.
In den nächsten Folgen unserer beliebten Reihe „Postkolonialistische Gedanken“:
„Römisches Imperium: Italienische Faschisten oder Multi-Kulti?“, „Deutschland den Deutschen: Schluss mit Germany, Allemagne, Niemcy, Saksa und tedeschi!“ und „Warum Palästinenser sich Palästinenser nennen, obwohl sie kein P haben“.
Sie dürfen sich jetzt ruhig betrinken.
Die UN-Blauhelme im Südlibanon hatten genau einen Job: Sie sollten dafür sorgen, dass sich keine bewaffnete Gruppe mehr direkt an Israels Grenze festsetzt. Fast zwanzig Jahre später steht das Ergebnis unübersehbar da.
Die Hisbollah hat mit iranischem Geld und iranischer Technik ein unterirdisches Waffensystem errichtet, das bis unmittelbar an die Grenze reicht: Tunnel, in denen man mit Fahrzeugen fahren kann, Raketenlager, Drohnenabschussstellen und Kommandozentralen, teilweise nur ein paar hundert Meter von UN-Posten entfernt.
Die Resolution 1701 von 2006 hatte genau das eigentlich verhindern sollen. Stattdessen hat die internationale Truppe vor Ort zugelassen, dass aus dem Südlibanon eine vorgeschobene Angriffsbasis gegen Israel wurde. Die libanesische Armee war zu schwach oder zu unwillig, die UNIFIL-Einheiten zu passiv oder zu überfordert.
Das Ergebnis ist dasselbe: Eine Terrororganisation konnte sich über Jahre unbehelligt aufrüsten, während die Welt zusah.
Wer jetzt von israelischer „Überreaktion“ spricht, sollte sich diese Anlagen einmal genau anschauen. Israel hat nicht gegen ein friedliches Nachbarland gekämpft. Es hat eine iranische Angriffsarmee vor der eigenen Haustür zerschlagen, die die UN jahrelang hat wachsen lassen.
Das ist der eigentliche Skandal.... UN Totalversagen