Es gibt eine Adresse in #Bitcoin, an die Menschen freiwillig Geld schicken, das niemals wieder herauskommt.
Es ist der Genesis Block, geschürft von Satoshi am 3. Januar 2009. Die 50 BTC darin sind durch eine Code Eigenheit für immer unausgebbar, ein Fehler, den nie jemand korrigierte.
Trotzdem senden Menschen bis heute Bitcoin dorthin. Als Tribut, als digitales Denkmal, für die Ewigkeit sichtbar.
Ökonomisch ist es totaler Verlust. Und genau darin liegt der Reiz: Jeder verbrannte Coin macht alle übrigen knapper. Wer hier Geld vernichtet, schenkt es allen anderen Haltern.
Kein anderes Geld der Welt belohnt seine eigene Zerstörung.
@VyronInvest Nein. Sollte dies doch mal der Fall sein, werd ich einige, spezifische Fächer selbst unterrichten.
Zudem werden meine Kinder niemals eine Wirtschaftsschule besuchen, denn im Nachhinein kann ich sagen, was ich da gelernt hab ist absoluter… Naja.
@Audianer84 Exakt. Und das Teure daran ist nicht der verpasste Kurs, sondern die verlorene Zeit. Preise lassen sich später noch zahlen, Verständnis nicht nachholen.
Die meisten Menschen haben sich ihre Meinung über #Bitcoin gebildet, bevor sie je eine Zeile über sein Funktionsprinzip gelesen haben.
Die Folge ist kostspielig.
Für die Mehrheit gilt Bitcoin weiterhin als Spekulationsobjekt, als enorme Energieverschwendung, als Werkzeug der Illegalität.
Nicht weil es zutrifft, sondern weil es die erste Erzählung war.
Wer dieses Bild übernimmt, prüft die Substanz nicht mehr und verpasst nicht eine Rendite, sondern das Verständnis für die Geldordnung, in der er lebt.
Ironischerweise hat dieses Image Bitcoin lange geschützt. Was niemand ernst nimmt, bekämpft auch niemand.
Normalerweise teile ich weder Trades noch Marktanalysen. Dieser Account existiert, um Menschen mit #Bitcoin vertraut zu machen, nicht um Positionen zu präsentieren.
Der Verlauf wird jedoch von Tag zu Tag eindeutiger, weshalb ich diese Einschätzung diesmal teile.
Für Juli erwarte ich einen Anstieg, exakt wie im vergangenen Zyklus. Charttechnisch ist dieses Szenario inzwischen bestätigt.
In den Folgemonaten rechne ich mit einer erneuten Abwärtsbewegung und sehe den finalen Boden dieses Zyklus im Bereich der mittleren bis niedrigen $50.000.
Als letzte potenzielle Bodenzone kommt der Bereich um $48.000 in Betracht.
Der Chartverlauf spiegelt den letzten Zyklus nahezu identisch, auch die zeitliche Einordnung deckt sich präzise. Anstieg im Juli, finales Bottom in den Monaten danach.
Entsprechend eröffne ich eine Short Position.
Entry: $67.000
Take Profit: $57.000 / $55.000 / $52.000
Stop Loss: $72.000
Die Preisziele können sich je nach weiterem Kursverlauf kurzfristig leicht verschieben.
Meine langfristige Überzeugung bleibt davon unberührt. Ein Short auf den Preis ist kein Short auf das Protokoll.
Seit dem 15. Jahrhundert gab es sechs Weltreservewährungen. Keine behauptete ihre Vormachtstellung länger als rund ein Jahrhundert.
Jede scheiterte am selben Mechanismus.
Nicht durch militärische Niederlage, sondern durch Entwertung. Der Staat gab mehr aus, als er einnahm, finanzierte die Differenz über die Notenpresse und zerstörte damit das Vertrauen, das seine Währung einst trug.
Der US Dollar hält diese Position seit rund 1920. Gemessen an der Geschichte ist sein Zyklus weit fortgeschritten.
#Bitcoin bringt alle Eigenschaften mit, um diese Rolle langfristig zu übernehmen. Fair für alle, ohne Kontrolle, ohne Entwertung. Eine Rückkehr zum Ursprung dessen, was Geld einmal war.