Warum die Gaza-Flottille nicht einfach nur “Hilfe abladen” kann: Blockade-Lektionen von 2002 bis heute.
Jedes Mal, wenn ein Flottillensignal vor Gazas Küste ertönt, fragt jemand: Warum lässt man sie nicht einfach durch? Warum jede Kiste kontrollieren?
Es geht nicht um Drama – es ist ein Rechenproblem, das niemand angehen will.
Am 14. Januar 2002 stach die Karine A von Iran aus in See, die palästinensische Flagge wehte, als wäre nichts geschehen. An Bord? Fünfzig Tonnen Katjuscha-Raketen, RPGs, Mörser und Granaten, alle bestimmt für Gaza. Jassir Arafat beteuerte, es handele sich lediglich um Papierkram, doch israelische Kommandos stürmten das Schiff im Roten Meer – ohne einen Schuss abzugeben – und präsentierten den Beweis in Kisten. Dies war ein eklatanter Bruch der Oslo-Abkommen, die Frieden zwischen Palästinensern und Israel versprachen. Frieden war nicht der Plan – Massaker waren es. Damals begann die Blockade, nicht als Strafe, sondern als Sicherheitskalkül: Lässt man ein Boot unkontrolliert durch, erhält man morgen Katjuschas.
Am 22. März 2009 verließ die Victory 5 die Küste des Sudan und transportierte Scharfschützengewehre und Panzerabwehrgerät für den Islamischen Dschihad, bestimmt für Gaza. Israel fing das Schiff ab und deckte einen weiteren von Iran unterstützten Waffenkauf auf.
Am 4. November 2009 stach die Francop – unter zypriotischer Flagge, scheinbar legal – von Syrien aus in See, mit weiteren fünfzig Tonnen iranischer Fracht: Raketen für die Hamas, direkt unter der Nase der UN geschmuggelt. Israel enterte das Schiff vor Zypern und beschlagnahmte die Waffen.
Das Muster ist klar: „Hilfe“ ist ein Deckname für Waffenlager. Die 1993 zwischen Israel und den Palästinensern unterzeichneten Oslo-Abkommen versprachen Brücken, keine Leitern zu Israels Fenstern. Es gibt keine Klausel in Friedensgesprächen für eine Regierung mit Grad-Raketen, die auf Tel Aviver Kindergärten gerichtet sind. Arafat leugnete zunächst die Verantwortung für die Karine A, räumte seine Rolle später jedoch ein – ein eklatanter Verrat an den Friedensverpflichtungen von Oslo.
Als die Hamas 2007 bei einem Putsch die Macht in Gaza übernahm, legten sie noch einen drauf. Ihre Charta fordert ausdrücklich die Zerstörung Israels, und jedes Boot, dem sie nachjagen, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Warum also jede Reissackladung im Hafen von Aschdod scannen, bevor sie nach Gaza geliefert wird? Weil „humanitär“ das trojanische Pferd ist, das jeder ignoriert.
Der 7. Oktober 2023 war kein zufälliger Sturm – es war die Quittung. Paragleiter, RPGs, Granaten, geschmuggelt durch Tunnel, Drohnen, Boote und Rucksäcke, folgten dem gleichen Drehbuch wie die Karine A, nur lauter.
Wenn Israel diese Flottille durchwinkt, weil Aktivisten „Hilfe“ schreien, sind es nächsten Monat keine Mehlsäcke – sondern Drohnen mit Granaten.
Die Blockade ist keine Boshaftigkeit; sie ist ein Kontrollpunkt zwischen Frieden und Friedhofsreihen.
Stellt Euch vor, die Partner von Oslo hätten die palästinensische Wirtschaft aufgebaut, anstatt Mörser zu schmuggeln. Was wäre, wenn die Gelder der Palästinensischen Autonomiebehörde in Schulen und Infrastruktur fließen würden, anstatt in Katjuscha-Raketen? Gaza wäre kein Trümmerhaufen. Israel wäre nicht angespannt. Die Palästinenser hätten Häfen, Arbeitsplätze, Pässe haben können – nicht dieses Elend am Abgrund. Aber Sicherheit geht vor Gefühl: Unkontrollierte Schiffe bedeuten Massaker an Zivilisten.
Lässt man eine Flottille unkontrolliert durch, beginnt der Kreislauf von Neuem.
Die Blockade ist kein Krieg – sie ist der Deckel, der verhindert, dass der 7. Oktober jeden Monat zum Alltag wird.
Spricht irgendwie auch für sich: der stellv. AfD-Vorsitzende des Kreisverbands Prignitz, Christopher Tamm, postet das Foto eines Lagerfeuers bei einem AfD-Jugendcamp in der Altmark. In den Flammen ein Holzkreuz mit der Aufschrift „Kreuz ohne Haken“ der Initiative „beherzt“.
Hier auf X wurde gerade ein Beitrag von mir eingeschränkt, in dem ich kritisiere, dass man Israel einen Völkermord vorwirft, und auch ich wurde deshalb eingeschränkt. Ich schlage vor, um etwas dagegen zu tun, könnt ihr bitte diesen Beitrag massenhaft teilen? Es hilft auch, mir zu folgen, damit diejenigen, die meine Stimme für Israel unterdrücken wollen, mit ihrem Versuch genau das Gegenteil erreichen und für noch mehr Verbreitung sorgen. Also bitte: Teilt das massenhaft.
Es ist doch absurd: Mir wird vorgeworfen, Gewalt zu bewerben, nur weil ich darauf hinweise, dass die judenfeindlichen Vorwürfe, die irgendwelche hasserfüllten Menschen über Israel verbreiten, nicht der Realität entsprechen. Es soll Gewalt sein, wenn ich darauf hinweise, dass die Gewaltfantasien der notorischen Israelhasser und Judenfeinde nicht stimmen.