Ob Spahn den Begriff auch deswegen ablehnt, sei dahingestellt. Im Gegensatz zu den sich selbst stolz als "queer" Bezeichnenden schafft er es aber immerhin, Homophobie auch dann zu benennen, wenn sie von denen kommt, die man gern ins bunte Vielfaltskollektiv integrieren möchte.
Typisch "queer" ist es auch, in einem Text zur Verteidigung des Queer-Begriffs den Anstieg "queerfeindlicher Straftaten" zu erwähnen, ohne den dezidiert islamischen Schwulenhass, der daran den allergrößten Anteil hat, auch nur zu erwähnen.
https://t.co/AjkKEhJaBn
Was der Text anderen vorwirft, befördert er selbst: Entsolidarisierung, Geschichtsblindheit und - denn auch dafür steht der Queer-Begriff wie kein anderer - den Weg von der Differenz zum "banalen Lifestyle".
Zoe Dubno hat in ihrem Debütroman „Nur das Allerbeste“ versucht, Thomas Bernhards „Holzfällen“ in die heutige New Yorker Künstlerszene zu verlegen. Für @derfreitag habe ich darüber geschrieben, warum das nicht wirklich gelingt:
https://t.co/U3CAXGAybr
In der @welt habe ich über den Trend-Begriff „Neurodiversität" sowie das gleichzeitige Verlangen der durchtherapierten Gesellschaft nach Normalität und Außergewöhnlichkeit geschrieben:
https://t.co/kotaK9JFHM
Ich war zu Gast im A Distanza Podcast, um über meinen Text aus der aktuellen casa|blanca, den Palästina-Aktivismus der Gen Z und die Zumutung namens Eisenbahnstraße zu sprechen:
https://t.co/9Sqph9vELz
Man muss es Sally Rooney lassen: Wer wissen will, wie gedankenarm und unbedarft ihre Generation und das urbane Künstlermilieu ist, braucht sich pars pro toto nur einen ihrer unfreiwillig aufschlussreichen, unerträglichen Romane oder ihren politischen Aktivismus zu Gemüte führen.
Notice how novelist Sally Rooney, who once called for her books not to be translated into Hebrew, talks about the "Palestinian cause"
For her it's a "struggle for human liberation" - as if the "resistance" is fighting against a great, oppressive force that is keeping all of humanity in shackles ....
We've heard this sort of rhetoric before, from the worst regimes of the 20th-century
Notably, atrocity denier Briahna seems to be a big fan
Khamenei ist eliminiert - dank Israel (und den USA) ist einer der bösartigsten Diktatoren dieser Welt nicht mehr. Die Erleichterung und Freude in Israel sind groß: er hat den 7. Oktober, die Finanzierung der Hamas, der Houthis und der Hisbollah mit zu verantworten, die so viele Menschen das Leben gekostet haben - auf allen Seiten.
Wir denken an unsere persischen Freunde, die so, so viel Schmerz unter diesem Mann erleiden musste.
Wir denken an Purim, das Fest, das in drei Tagen ansteht und unsere tiefe historische Freundschaft widerspiegelt.
Yallabye, K(Haman)ei! 🇮🇱🦁🇺🇸
#Israel #USA #Iran
Erste politische Beobachtung auf X: Links- und Rechtsextreme würden es hassen, wenn es den USA und Israel gelingen sollte, das iranische Volk von seinen islamistischen Unterdrückern und die ganze Welt von einem Terror-Regime zu befreien.
BREAKING: Trans Justice Sydney just put out a statement basically denying the ISIS gay bashings in Sydney and calling it an “Islamophobic dog whistle”
They say that the Australian police are just as dangerous as ISIS
Insane
In der @NZZ habe ich über den sensationslüsternen Umgang mit den Epstein-Files, die „Satanic Panic“ und die kulturelle Gier nach verdorbenen Eliten geschrieben.
https://t.co/qIMrUEO04y
Two more books for my collection. But look at these titles. This isn’t activism. It’s messianic thinking. Apocalyptic theology.
A belief system where the fate of the entire planet hinges on one tiny conflict.
This isn't politics at all.
It's insane. It's a cult ideology.
In der @JuedischeOnline habe ich über popkulturellen Antisemitismus auf der Höhe der Zeit anhand des „Spiritually Israeli“-Meme geschrieben.
https://t.co/jZHU16zZ9i
Zwischen Sterneskalen und Kommentarspalten verschiebt sich der Blick auf #Literatur und #Film. Nicht mehr das Werk steht im Zentrum, sondern das eigene Gefühl dabei. Es ist eine Entwicklung, die mehr über uns verrät als über die Kunst, schreibt @nihops. https://t.co/R41n3qCTMg