Was ist eigentlich aus dem ominösen Tankrabatt geworden, der seit 1. Oktober gilt? Der Sprit kostet aktuell an den Tankstellen wieder genau so viel, wie vor dem Rabatt. Der Liter Diesel gerade 2,38€!
@Alice_Weidel Wann hat man sowas eigentlich schon mal in Europa in den letzten hundert Jahren gesehen? Wahrhaft historische Zeiten...
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@unger2701 Wie abartig ist das denn? Daß an der Geschichte etwas faul ist, war von Anfang an klar, aber alles so wie beschrieben zu inszenieren, um möglicherweise einen Konflikt mit Russland zu provozieren, geht weit über alle erträglichen Grenzen hinaus....
Was sich gerade in Brüssel abspielt, sollte jeden alarmieren, der glaubt, dass Wahlergebnisse zu respektieren sind – ganz gleich, wie sie ausfallen. Anscheinend bedeutet Demokratie dort, dass die Regeln verändert werden sollen, wenn das Ergebnis nicht passt.
Sachsen-Anhalt hat gewählt. Das Ergebnis gefällt vielen in Brüssel nicht. Und kaum steht das Wahlergebnis fest, wird offen damit gedroht, dem Land den Geldhahn zuzudrehen: 2,95 Milliarden Euro aus dem laufenden EU-Haushalt, rund 500 Millionen Euro pro Jahr allein aus den Strukturfonds, etwa 20 % der Investitionsausgaben des Landes.
Ein Grünen-Europaabgeordneter sagt unverhohlen, die Kommission müsse „im Zweifel auch Gelder zurückhalten" und verweist stolz auf Ungarn und Polen als Blaupause, wo genau dieser finanzielle Druck am Ende zu Regierungswechseln geführt habe.
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Die Rechnung dahinter scheint so simpel wie dämlich: Fehlt das Geld, geht es den Menschen im Land spürbar schlechter. Und genau das soll dann auf die AfD-geführte Landesregierung zurückfallen, bis die Wähler sie beim nächsten Mal einfach wieder abwählen.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der finanzielle Würgegriff wird hier ganz offen als politisches Druckmittel gefeiert, um ein demokratisches Wahlergebnis rückgängig zu machen – auf dem Rücken von Schulkindern, Pendlern und Patienten, deren Schulen, Brücken und Kliniken ohnehin schon marode sind.
Das ist der offene Versuch, den Wählerwillen eines ganzen Bundeslandes mit Milliarden-Erpressung zu beantworten. Wer so etwas öffentlich ins Spiel bringt, stellt die Frage in den Raum, ob EU-Fördermittel künftig nur noch an „genehme" Wahlergebnisse fließen sollen. Ganze Regionen würden dann für ihre Wahlentscheidung finanziell in Geiselhaft genommen.
Wer Wahlen mit Milliarden erpresst, hat jedes Recht verwirkt, sich Wertegemeinschaft zu nennen.
Mal sehen, wie sich die Kommission aus dieser Nummer herauswindet. Meine offizielle Anfrage dazu ist jedenfalls raus. 👇
Tilo Jung (Twitter) beschimpfte mich heute unter seinem Tweet und verweigerte die Antwort, ob er eigentlich schon mal von Rudolf Jung, einem Anführer der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (DNSAP) mit der NSDAP-Mitgliedsnummer 85 als Alter Kämpfer geführt, Ehren-Gauleiter, Reichstagsabgeordneter und SS-Gruppenführer gehört hat.
Stimmt nicht, sagen Sie?
Solche Spitzfindigkeiten interessieren den Herrn Jung jedoch nicht, deswegen wird es schon in Ordnung sein.
Netzfund:
ARDener: Der letzte Satz steht für die ersten Tausend Zeilen.
„Als "langgedienter Informatiker“ pflege ich durchaus so etwas wie eine Liebe zu Zahlen und "Mathematik im Allgemeinen“ und behaupte, über eine grundlegendes Verständnis für Statistik und Wahrscheinlichkeiten zu verfügen. Werfen wir also einen kurzen Blick auf die doch recht unterschiedlichen Stimmanteile bei der Urnen- und Briefwahl:
- Wahlberechtigte: (ca.) 1.700.000
- Wahlbeteiligung (77,8%): (ca.) 1.322.600
- Briefwähler (n2): (ca.) 331.775 Stimmen (Anteil: 24,3%)
- Urnenwähler (n1): (ca.) 990.825 Stimmen (Anteil: 51,2%)
Unter der Nullhypothese, daß Urnen- und Briefwähler rein zufällig verteilt sind, ergibt sich ein gewichteter Gesamtanteil p = (0,512*990.825)+(0,243*331.775)/1.322.600 = ca. 0,4445 (44,45%)
und eine Standardabweichung SE = SQR(0,4445*(1-0,4445)*((1/990.825)+(1/331.775))) = ca. 0,0009967 (0,0997%)
Die empirische Differenz beträgt d = 0,512-0,243 = 0,269 (26,9 Prozentpunkte), daraus resultiert ein Z-Score Z = (0,269 / 0,0009967) = ca. 269,88, d.h. die Abweichung liegt um das ca. 270fache über der statistischen Zufallserwartung. Die statistische Wahrscheinlichkeit (p-Wert, log10(p) = (269.88^2)/(2*ln(10))) liegt bei ca. 10^-15.819 - Eine eher unüblich große Zahl mit 15.818 Nullen hinter dem Komma.
Ein Statistiker würde jetzt feststellen, daß es sich um zwei völlig verschiedene Grundgesamtheiten handelt. Da aber kaum davon auszugehen ist, daß Urnen- und Briefwähler aus vollkommen unterschiedlichen Lebenswelten mit komplett anderen politischen Präferenzen stammen, ist eher davon auszugehen, daß die Verteilung keinesfalls stochastisch unabhängig erfolgte.
Einfacher ausgedrückt: An dem Ergebnis stimmt etwas nicht."
#dasgefühldesausgeliefertseins