Mein Wunsch:
Wir sollten mehr darauf achten, was uns eint als auf dass, was uns in Einzelheiten vielleicht trennt, und vor allem sollten wir uns nicht gegenseitig niedermachen!
Wer dachte, die Grünen seien die Partei der Anständigen: In Berlin belehren sie uns eines Besseren. Für die Macht ist man bereit alles einzugehen, auch das Bündnis mit Leuten, die das Massaker an Frauen und Kindern zum Akt des Widerstands erklären. https://t.co/F4gnh1N9Qw
@Markus_Wojahn Genauso.
Ich gehe noch eine Stufe weiter. Das ständige Nennen beider Geschlechter ist total nervig und überflüssig. Ob Schüler, Studenten, Bürger etc. - wer sich dabei nicht gemeint fühlt, ist selbst schuld. Schluss mit der Verhunzung unserer Muttersprache.
Na wo sind sie denn, all die Faschisten? Was wurde nicht alles an Schreckensszenarien an die Wand gemalt, um vor einem Wahlsieg von Giorgia Meloni zu warnen? Heute bricht sie gerade den italienischen Rekord für die längste Regierung im Amt seit Ende des zweiten Weltkrieges.
Stabil das Mädel.
@HLauzun wirft für @StatementIntl einen Blick auf eine erfolgreiche Frau. https://t.co/ikp8PoDG0f
Wie linke Migrationspolitik den Rassismus züchtet, den sie bekämpfen will:
Es gibt eine Ironie in der deutschen Migrationsdebatte, die kaum jemand sieht. Die Politik, die sich als Bollwerk gegen Rassismus versteht, produziert ihn. Nicht aus Bosheit, sondern aus einem Denkfehler, der so alt ist wie die Sozialpolitik selbst: Man glaubt, Anreize spielten keine Rolle, wenn die Absicht nur gut genug ist.
Die Säule linker Migrationspolitik lautet: Wir sortieren nicht. Jeder ist willkommen. Bedürftigkeit wird belohnt, Leistung wird besteuert. Das klingt nach Menschlichkeit. In Wahrheit ist es ein Filter. Nur eben ein Filter, der genau falsch herum eingebaut ist.
Denn Menschen entscheiden nicht zufällig, wohin sie gehen. Sie entscheiden rational. Wer etwas kann, wer arbeiten, gründen, aufbauen will, der schaut auf die Bedingungen. Und die Bedingungen in Deutschland sind eindeutig: eine der höchsten Steuer- und Abgabenlasten der Welt, eine Verwaltung, die Gründer als Verdächtige behandelt, eine Infrastruktur, die vom Bahnsteig bis zum Bauamt bröckelt.
Wer leisten kann, hat Alternativen. Dubai, die USA, Singapur, die Schweiz: niedrigere Steuern, höherer Lebensstandard, weniger Reibung. Der Leistungsträger geht dorthin, wo Leistung sich lohnt. Deutschland steht auf dieser Liste nicht oben.
Wer stattdessen kommt, ist derjenige, für den das deutsche Angebot tatsächlich attraktiv ist: Versorgung ohne Gegenleistung, Aufenthalt ohne Prüfung, Sanktionen, die auf dem Papier existieren und in der Praxis nicht. Das ist keine moralische Wertung, es ist Marktlogik. Ein System, das Bedürftigkeit prämiert, zieht Bedürftigkeit an. Und ein System, das den Weg zu Wohlstand über echte Leistung verbaut, öffnet einer Minderheit den Weg über Abkürzungen, auch kriminelle. Nicht jeder geht ihn. Aber wer ihn geht, findet in Deutschland weniger Hindernisse als in fast jedem anderen westlichen Land.
So entsteht, ohne dass es jemand beabsichtigt hätte, eine Negativauslese. Nicht, weil Migranten per se schlechter wären als andere Menschen. Sondern weil aus der gesamten Bandbreite derer, die kommen könnten, gezielt jenes Segment angezogen wird, das mit dem geringsten Aufwand den größten Zugriff auf fremde Ressourcen sucht. Die Fleißigen, die Tüchtigen, die Familienväter mit Handwerksdiplom, die Ingenieure, die Unternehmer: Sie werden nicht abgewiesen. Sie werden abgeschreckt. Das ist schlimmer, denn es fällt niemandem auf.
Die Menschen im Land sehen nicht die Statistik. Sie sehen den Alltag. Und der Alltag zeigt ihnen jenes Segment, das die Politik angezogen hat. Sie sehen die Sozialleistung ohne Arbeit, die Messerstecherei in der Fußgängerzone, die Parallelwelt im Viertel. Und sie ziehen den naheliegenden Schluss: So sind die eben. Der Rassist fühlt sich bestätigt. Sein Vorurteil bekommt täglich neue Belege geliefert, frei Haus, von einer Politik, die ihn eigentlich bekämpfen wollte.
Das Tragische daran: Für das angezogene Segment stimmt der Eindruck sogar. Nur ist das Segment nicht das ganze Bild, sondern das Produkt einer bestimmten Auswahl. Die Wahrnehmung der Bevölkerung wird verzerrt, weil der Gegenbeweis fehlt. Der syrische Anästhesist, der ukrainische Programmierer, die vietnamesische Bäckerin: Sie wären der lebende Widerspruch zum Vorurteil. Aber sie sind in Zürich, in Austin, in Toronto. Deutschland hat ihnen nichts geboten.
Wer also Rassismus wirklich reduzieren will, muss die Auswahl umdrehen. Nicht weniger Migration, sondern andere. Leistung belohnen, Bedürftigkeit nicht subventionieren, und den Menschen im Land zeigen, was Einwanderung sein kann, wenn man sie an Bedingungen knüpft: ein Gewinn für alle, sichtbar, jeden Tag, in jedem Betrieb.
Linke Migrationspolitik behauptet, sie stehe zwischen den Migranten und dem Rassismus. In Wahrheit steht sie dahinter und hält ihm die Leiter. Sie sortiert nicht, sagt sie. Doch sie sortiert sehr wohl. Nur in die falsche Richtung. Und das Ergebnis ist nicht weniger Rassismus, sonder mehr.