Tangem gehackt! App Update bei Tangem! Giveaway!
ALLES was DU wissen musst KOMPAKT!
@Tangem hat in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Funktionen veröffentlicht und die Hardware Wallet kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig sorgte ein Sicherheitsbericht von @Ledger Donjon für Schlagzeilen und ließ viele Nutzer fragen: Wurde Tangem wirklich gehackt?
In diesem Video ordnen wir den veröffentlichten Bericht sachlich ein, erklären den technischen Hintergrund der gefundenen Schwachstelle und zeigen, warum viele Überschriften den tatsächlichen Sachverhalt verkürzt darstellen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuellen Tangem-Updates und bewerten, was sie für bestehende und zukünftige Nutzer bedeuten.
🦖 DINO COINS
Welche alten Kryptowährungen sind echte Überlebenskünstler und welche existieren nur noch als Zombies?
In der neuen Folge schauen wir auf Monero, Zcash, Litecoin, Stellar, IOTA, DigiByte und weitere Veteranen des Kryptomarktes.
• Warum erlebten Privacy Coins ein Comeback?
• Was bedeutet der geplante DTCC-Deal für Stellar?
• Kann IOTA nach seinem Neustart noch einmal relevant werden?
• Und reicht eine loyale Community aus, um einen Coin dauerhaft am Leben zu halten?
Außerdem geht es um Cardano, Polkadot, Polygon, XRP und Dogecoin und um die entscheidende Frage:
Was braucht eine Kryptowährung, um auch nach zehn oder fünfzehn Jahren noch zu überleben?
🎧 Neue Folge von "Coin das mal jemand erklären?" - jetzt überall!
🇩🇪 Wo sind meine Deutschen? 🇩🇪
Das Sommerloch macht sich nicht nur im Chart bemerkbar, weshalb wir ein paar neue Gesichter für unsere - wichtig - kostenlose Community Gruppe suchen. :)
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Da dieser Beitrag auf mich abzielt, möchte ich eine Sache klarstellen Mario.
Ich habe dich nie als Geier bezeichnet, weil du OKX bewirbst. Ich habe dich weder direkt attackiert noch schlechtgeredet oder jemals überhaupt kritisiert.
Im Gegenteil, ich habe dich mehrfach als guten Trader und als gute Seele bezeichnet, für mich ein Lichtblick in diesem Sumpf. Meine Kritik richtete sich nie dagegen, dass Influencer mit Börsen Geld verdienen. Meine Kritik richtete sich gegen die Art, wie die MiCA-Situation ausgeschlachtet wurde.
Mit Angst, Zeitdruck und Aussagen wie:
"Wechselt jetzt, sonst könnten eure Accounts bald gesperrt werden."
Und gleichzeitig wurde OKX pauschal als beste Alternative oder sogar als Testsieger dargestellt und das ist ein Unterschied ☝️
Kraken habe ich allerdings schon unterstützt, lange bevor ich dafür auch nur einen Cent bekommen habe, es gibt mehrere Nachrichten in Gruppen etc. die gehen zurück bis 2020 und der ein oder andere YouTuber weiß das ich immer wieder Kraken gelobt habe.
Doppelmoral wäre, wenn ich jetzt exakt dieselbe Panik verbreiten würde.
Wenn ich sagen würde, Ihr müsst sofort zu Kraken wechseln oder eure Funds sind gefährdet oder bei Kraken gibt es das beste Angebot.
Mach ich aber nicht...
...umso enttäuschter bin ich über dein unfollow, weil wir eben beide wissen, dass für solche Perp Trader mit solchen Größen wie du sie z.B. handelst, diese eine Börse nicht das beste Angebot anbietet...und das bestätigen mir Leute, die mit großer Size handeln.
Vorsicht vor Gerüchten, dass deine Krypto-Coins bei Binance verschwinden! Das ist kein zweites @FTX_Official – dort fehlten Kundengelder. Bei @binance in der EU ist es ein regulatorisches Problem wegen fehlender Lizenzen, kein finanzielles Desaster. Guthaben bleiben sicher und zugänglich. Mit neuer Lizenz kann Binance zurückkommen
Trump verkauft Wall Street den schnellsten Zugriff auf seine Posts.
Mit der neuen Truth API können Tradingfirmen politische und marktbewegende Aussagen des US Präsidenten automatisiert in Echtzeit auswerten. Der Dienst umfasst einen 24/7 Feed und ein Beitragsarchiv seit 2022, genau zugeschnitten auf Algorithmen, die innerhalb von Sekunden handeln.
Rechtlich mag ein kostenpflichtiger Datenfeed zulässig sein. Politisch bleibt es brisant: Trump bewegt mit Zoll-, Öl- und Krypto Aussagen regelmäßig Märkte, während seine eigene Medienfirma den schnellsten Zugriff darauf monetarisiert. Wer mehr zahlt, kann schneller reagieren als normale Anleger.
Koalition einig: Die Bitcoin Haltefrist wackelt.
Lars Klingbeil sagt erstmals offen, dass die Koalition eine Reform der Krypto Besteuerung vereinbart hat. Im Finanzministerium wird bereits an einem Gesetz gearbeitet. Nach den bisherigen Plänen könnten Kryptowerte künftig den Kapitaleinkünften zugeordnet werden und die einjährige Haltefrist damit entfallen.
Brisant ist der Kurswechsel der Union: Noch vor wenigen Wochen lehnte sie die Abschaffung wegen der Ungleichbehandlung gegenüber Gold und Fremdwährungen ab. Beschlossen ist noch nichts, doch der politische Widerstand scheint zu bröckeln. Jetzt entscheidet der konkrete Gesetzestext über die Zukunft langfristiger Bitcoin Sparer.
Die EU baut Alterskontrollen im Internet aus.
Von der Leyen plant EU-weite Zugangsbeschränkungen für Minderjährige auf sozialen Medien. Die Alters App soll zwar über einen Ausweis eingerichtet werden, an Plattformen aber nur „Altersgrenze erfüllt: ja oder nein“ senden. Eine Klarnamenpflicht für jedes Konto, ein Internetpass oder die Rückverfolgung jedes Posts zur Wohnadresse sind derzeit nicht beschlossen.
Trotzdem ist die Sorge vor einer immer größeren Kontrollinfrastruktur berechtigt: Bargeldobergrenze ab 2027, strengere Krypto Nachverfolgung, Alterskontrollen und die geplante Wiederaufnahme freiwilliger Chat Scans. Jugendschutz darf nicht zum technischen Fundament werden, über das später immer mehr Zugänge, Plattformen und Meinungen kontrolliert werden.
Robinhood wollte seine eigene Chain eigentlich zum Zuhause für tokenisierte Aktien und andere reale Vermögenswerte machen.
Keine drei Wochen später sieht sie eher wie das nächste große Memecoin-Casino aus.
Das Ausmaß ist dabei ziemlich beachtlich:
• Solana: rund 9,4 Mrd. $ DEX-Volumen
• Robinhood Chain: rund 5,25 Mrd. $
Eine brandneue Chain erreicht damit bereits mehr als die Hälfte des Handelsvolumens von Solana, dem bisherigen Zentrum des Memecoin-Marktes.
Ausgelöst wurde der Boom vor allem durch cash-cat:native und das Launchpad Noxa. Dazu kommt ein entscheidender Vorteil:
Noxa verdiente innerhalb weniger Tage fast 12 Mio. $ an Gebühren. Dann stoppte die Plattform neue Token, nachdem sie mit Coins und Bots überschwemmt wurde. Zwei Tage später war zeitweise sogar die Website verschwunden.
Auf Solana verteilt sich der Handel auf Pump, Orca, Meteora, Raydium und zahlreiche weitere Plattformen.
Auf der Robinhood Chain liefen in den letzten sieben Tagen fast 99% über Uniswap. Fast das gesamte Volumen hängt also an einer Börse und einem noch sehr jungen Memecoin-Hype.
Trotzdem: Eine Chain, die eigentlich für tokenisierte Aktien gebaut wurde, erreicht innerhalb weniger Wochen mehr als 50 % des Solana-Volumens.
Das ist eine Hausnummer.
KASPA: Der Milliarden Wal, Elon Musk, XRP und die unbequeme Wahrheit über die Hashrate
Während viele Anleger ausschließlich auf den fallenden Kurs von Kaspa schauen, passiert auf der Blockchain etwas Bemerkenswertes: Die unter dem Namen „Entity X“ geführte Adresse akkumuliert weiter.
Die Adresse hält inzwischen ungefähr 1,47 Milliarden KAS und kontrolliert damit rund 5,35 Prozent der aktuell umlaufenden Menge. Beim derzeitigen Kurs entspricht das einem Gegenwert von ungefähr 41 Millionen US Dollar. Innerhalb eines Tages stieg der Bestand um einen Wert von rund 190.000 Dollar, dass entspricht ungefähr weiteren 6,8 Millionen KAS. Entity X ist damit die größte bekannte Adresse, die von den verwendeten Analyseplattformen nicht unmittelbar einer Börse zugeordnet wird.
Das sieht zweifellos nach massiver Überzeugung aus. Trotzdem sollten wir sauber zwischen dem unterscheiden, was die Blockchain zeigt, und dem, was die Community daraus ableitet.
Wir sehen, dass KAS auf diese Adresse fließen. Wir wissen jedoch nicht, wer der wirtschaftliche Eigentümer ist. Es könnte sich um einen einzelnen Großinvestor handeln, aber ebenso um einen Fonds, einen Market Maker, einen OTC Desk, einen Verwahrer oder eine Adresse, auf der die Bestände mehrerer Kunden zusammengeführt werden. Auch Abflüsse von bekannten Börsenadressen beweisen nicht automatisch, dass alle Coins unmittelbar am Markt gekauft wurden.
Entity X ist ein starkes On Chain Signal, aber kein Beweis für eine bevorstehende Rallye.
Warum Kaspa technisch trotzdem heraussticht
Kaspa startete im November 2021 als offen zugängliches Proof of Work Netzwerk ohne Premine, Vorverkauf oder reservierte Insider-Zuteilung. Sämtliche im Umlauf befindlichen Coins wurden durch Mining erzeugt. Das ist in einer Branche, in der sich Teams und frühe Investoren häufig große Teile des Angebots sichern, ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal.
Der entscheidende technische Unterschied zu klassischen Blockchains liegt im BlockDAG. Bei Bitcoin konkurrieren gleichzeitig gefundene Blöcke miteinander, und nur einer von ihnen wird Teil der Hauptkette. Kaspa kann parallele Blöcke bestehen lassen und durch GHOSTDAG nachträglich in eine gemeinsame Reihenfolge bringen. Das Netzwerk arbeitet aktuell mit zehn Blöcken pro Sekunde, ohne Proof of Work durch Proof of Stake zu ersetzen.
Genau hier liegt die eigentliche Kaspa-These: Nicht Proof of Work selbst ist zwangsläufig langsam, sondern die lineare Architektur traditioneller Blockchains begrenzt seine Geschwindigkeit.
Kaspa versucht deshalb, Eigenschaften von Bitcoin wie eine UTXO Struktur, offene Teilnahme, Selbstverwahrung, Proof of Work und eine festgelegte Geldmenge mit sehr kurzen Bestätigungszeiten und deutlich höherem Durchsatz zu verbinden.
Das macht Kaspa nicht automatisch zu „perfektem Geld“. Es macht Kaspa aber zu einem der interessantesten Versuche, digitales Proof of Work Geld für alltägliche Zahlungen und Anwendungen skalierbar zu machen.
Hat Elon Musk Kaspa bereits 2021 beschrieben?
Am 15. Mai 2021 schrieb Elon Musk, Dogecoin solle seine Blockgeschwindigkeit und Blockgröße jeweils um den Faktor zehn erhöhen und seine Gebühren um den Faktor hundert reduzieren. Auf die Frage, warum er nicht einfach eine neue Kryptowährung entwickeln lasse, antwortete Musk sinngemäß, dass dies nur nötig sei, falls Dogecoin diese Ziele nicht erreichen könne, eine neue Kryptowährung zu entwickeln sei schließlich ein großer Aufwand.
Kaspa startete am 7. November 2021 und damit knapp sechs Monate nach dieser Aussage. Die Ähnlichkeit zwischen Musks damaliger Forderung und Kaspas heutiger Ausrichtung ist auffällig: schnellere Blöcke, hoher Durchsatz und sehr geringe Gebühren.
Mehr lässt sich daraus aber nicht seriös ableiten.
Es gibt keinen öffentlichen Beleg dafür, dass Musk bei seinen Aussagen an Kaspa dachte, mit den Entwicklern in Kontakt stand oder sich heute überhaupt näher mit KAS beschäftigt. Die Behauptung, Elon Musk werde der größte KAS KOL, ist daher eine mögliche Community Erzählung, keine bestätigte Information.
Sollte Musk Kaspa irgendwann öffentlich entdecken, wäre seine damalige Forderung natürlich ein perfekter Anknüpfungspunkt. Bis dahin sollte man die Geschichte als interessante Parallele und nicht als geheime Verbindung darstellen.
Kaspa gegen XRP: Wer gewinnt bei grenzüberschreitenden Zahlungen?
Bei einem reinen Vergleich der technischen Kapazität besitzt Kaspa eine starke Ausgangsposition. Während eines Mainnet Stresstests erreichte das Netzwerk einen Spitzenwert von 5.584 Transaktionen pro Sekunde. Über einen Zeitraum von etwa 2.100 Sekunden wurden 4,62 Millionen Transaktionen verarbeitet, was einem Durchschnitt von ungefähr 2.200 TPS entsprach.
Der XRP Ledger gibt eine nachhaltig erreichbare Kapazität von rund 1.500 TPS auf handelsüblicher Hardware an. Die Zahlen sind jedoch nicht direkt vergleichbar: Bei Kaspa handelt es sich um einen kurzfristigen Spitzenwert und Testdurchschnitt, bei XRP um einen offiziellen Benchmark für nachhaltig verarbeitbaren Durchsatz.
Noch wichtiger: Eine internationale Zahlungsinfrastruktur besteht nicht nur aus TPS.
Sie benötigt außerdem:
ausreichend Liquidität zwischen unterschiedlichen Währungen,
regulierte Ein- und Auszahlungswege,
Banken und Zahlungsdienstleister,
Compliance- und Abrechnungssysteme,
verlässliche Preisbildung,
institutionelle Verwahrung und
rechtliche Sicherheit in den beteiligten Ländern.
Hier besitzt Ripple heute einen deutlichen Vorsprung. Ripple betreibt bereits eine globale Zahlungsinfrastruktur für Banken, Fintech-Unternehmen und andere Geschäftskunden. Mittlerweile spielen neben XRP auch der XRP Ledger und der Stablecoin RLUSD eine wichtige Rolle bei diesen Lösungen.
Kaspa bringt dafür eine andere Grundlage mit: einen offenen Fair Launch, Proof of Work, keine zentrale Token Zuteilung und eine BlockDAG Architektur, die hohe Geschwindigkeit direkt auf der Basisschicht ermöglicht.
Deshalb lautet der faire Vergleich:
Kaspa besitzt das interessantere offene Proof of Work Experiment. XRP und Ripple besitzen aktuell die deutlich weiter entwickelte Zahlungsinfrastruktur, Liquidität und institutionelle Anbindung.
Kaspa „zerquetscht“ XRP im realen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr heute also nicht. Dafür fehlen noch die Händler, Zahlungsanbieter, Fiat-Schnittstellen, Liquiditätskorridore und das tatsächlich abgewickelte Volumen. Kaspa könnte langfristig zu einem ernsthaften Konkurrenten werden, aber erst dann, wenn aus technischer Kapazität eine reale Zahlungswirtschaft entsteht.
KasMap: Community ist wichtig, aber noch keine Massenadoption
Mit KasMap existiert bereits eine Plattform, auf der sich Kaspians, Händler, Gruppen, Veranstaltungen, Organisationen, Universitäten und Arbeitsangebote finden lassen. Sie soll sichtbar machen, wo Kaspa verwendet, entwickelt und akzeptiert wird.
Das ist ein sinnvoller Baustein, denn ein dezentrales Geldsystem braucht nicht nur Entwickler und Investoren, sondern Menschen, Unternehmen und Orte, an denen es tatsächlich eingesetzt wird.
KasMap ist jedoch zunächst ein Verzeichnis und eine Community-Plattform. Die Anzahl der Einträge sollte nicht automatisch mit realem Zahlungsvolumen gleichgesetzt werden. Entscheidend wird sein, wie viele der gelisteten Händler KAS regelmäßig annehmen und wie viele Menschen diese Angebote tatsächlich nutzen. @KasMaporg
Interessierte finden die Plattform unter:
https://t.co/zOYnyTNmU4
Der Kaspa Hashrate Einbruch ist real
Der kritischste Teil der aktuellen Kaspa Entwicklung ist nicht der Kurs, sondern die Mining Hashrate.
Kaspa erreichte Anfang 2025 einen Höchstwert von ungefähr 1,59 EH/s. Aktuell zeigen verschiedene Tracker etwa 309 bis 313 PH/s an. Das entspricht einem Rückgang von rund 80 Prozent gegenüber dem historischen Höchststand. Je nach Messzeitpunkt und Berechnungsmethode können die Werte etwas voneinander abweichen, der grundlegende Abwärtstrend ist jedoch eindeutig.
Das bedeutet nicht, dass Kaspa unmittelbar vor einer Todesspirale steht. Kaspa besitzt eine gleitende Difficulty Adjustment, welche die Mining Schwierigkeit an die vorhandene Rechenleistung anpasst und dadurch die angestrebte Blockrate stabilisiert. Wenn Miner das Netzwerk verlassen, können die verbleibenden Miner nach der Anpassung weiterhin regulär Blöcke erzeugen.
Die Difficulty Adjustment löst allerdings nur das technische Problem der Blockproduktion. Sie ersetzt nicht die verlorene wirtschaftliche Sicherheit.
Sinkt die Hashrate deutlich, reduziert sich grundsätzlich die Rechenleistung, die ein Angreifer übertreffen müsste. Wie realistisch ein Angriff tatsächlich wäre, hängt zusätzlich davon ab, wie viel passende ASIC Hardware verfügbar ist, wie stark die Mining Pools konzentriert sind und ob externe Rechenleistung kurzfristig mobilisiert werden kann.
Deshalb wäre es falsch, den Einbruch als bedeutungslos abzutun. Er ist keine automatische Todeserklärung, aber ein ernst zu nehmender Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsindikator.
Warum verlassen Miner das Netzwerk?
Der schnelle Emissionsplan spielt dabei eine entscheidende Rolle. Bei Kaspa halbiert sich die pro Zeiteinheit erzeugte Blocksubvention einmal pro Jahr. Anders als bei Bitcoin geschieht das nicht in einem einzelnen Halving, sondern durch monatliche Reduzierungen um den Faktor (1/2)1/12(1/2)^{1/12}(1/2)1/12. Die Halbierungszeit ist damit viermal schneller als bei Bitcoin.
Gleichzeitig wird Kaspa inzwischen fast ausschließlich mit spezialisierten ASICs gemined. Die Behauptung, Kaspa sei derzeit ein GPU gemintes Netzwerk, ist veraltet. GPUs waren in der Anfangsphase relevant, wurden aber ab Mitte 2023 weitgehend durch wesentlich effizientere kHeavyHash ASICs verdrängt.
Für einen Miner zählen hauptsächlich:
der KAS Kurs,
die Blocksubvention,
die Transaktionsgebühren,
die Effizienz seiner Hardware,
seine Strom- und Betriebskosten.
Bei gleichzeitig fallendem KAS Kurs und sinkender Blocksubvention brechen die Einnahmen in Dollar oder Euro ein. Ältere und ineffizientere Geräte werden unrentabel und abgeschaltet. Neue ASIC-Generationen können außerdem ältere Maschinen verdrängen, selbst wenn die absolute Netzwerkaktivität unverändert bleibt.
Der Emissionsplan ist daher ein wichtiger Grund für den Rückgang, aber nicht der einzige. Kursentwicklung, Stromkosten, ASIC Effizienz, Herstellerpolitik und die Verteilung der Miner spielen ebenfalls eine Rolle.
Toccata erhöht die Gebühren, löst aber nicht automatisch das Problem
Mit dem Toccata Hardfork erhielt Kaspa am 30. Juni 2026 native Covenant Programmierung und Grundlagen für ZK basierte Anwendungen. Gleichzeitig wurde die Mindestgebühr für standardmäßig weitergeleitete Transaktionen von einem auf 100 Sompi pro Gram erhöht. Das entspricht einer Verhundertfachung der bisherigen Gebührenuntergrenze.
Dabei ist ein technisches Detail wichtig: Diese Mindestgebühr ist eine Node- und Mempool Regel, keine Konsensregel. Eine gebührenfreie Transaktion bleibt aus Sicht des Konsenses gültig, wird von normalen Nodes aber nicht ohne Weiteres weitergeleitet oder in den Mempool aufgenommen.
Die Gebührenerhöhung verbessert grundsätzlich die Einnahmen pro Transaktion. Sie erzeugt aber noch keinen nachhaltigen Gebührenmarkt.
Hundertmal fast nichts bleibt ohne ausreichendes Transaktionsvolumen immer noch wenig.
Damit Gebühren langfristig einen relevanten Teil der Mining Einnahmen übernehmen können, benötigt Kaspa echte Anwendungen mit kontinuierlicher Nachfrage: Zahlungen, Handel, native Assets, Wallet Dienste, sichere Vaults, ZK Anwendungen und weitere Covenant basierte Produkte.
Toccata liefert dafür neue Werkzeuge. Ob daraus Killer Apps und dauerhaftes Gebührenaufkommen entstehen, muss sich erst zeigen.
Eine mögliche Tail Emission wird in der Community immer wieder diskutiert. Sie ist aber keine beschlossene Änderung der Kaspa Geldpolitik und sollte deshalb nicht so dargestellt werden, als wäre sie bereits Teil des Protokolls.
Auch Kaspa ist nicht fehlerfrei
Kaspa hatte bereits kurz nach dem Mainnet Start einen Netzwerkfehler, der im November 2021 zu einer zwei- bis dreitägigen Unterbrechung und dem ersten Hardfork führte. Im Dezember 2023 kam es erneut zu einer kurzen Pause bei der Blockannahme. Die Vorfälle wurden dokumentiert und aufgearbeitet, zeigen aber, dass auch ein starkes Forschungsprojekt nicht unfehlbar ist.
Das spricht nicht grundsätzlich gegen Kaspa. Es spricht nur gegen die Behauptung, irgendein noch junges Protokoll sei bereits „perfekt“.
Mein Fazit
Die stärkste Kaspa Erzählung ist nicht Elon Musk. Sie ist auch nicht ein unbekanntes Milliarden-Wallet.
Die entscheidende Frage lautet:
Kann ein fair gestartetes, dezentrales Proof of Work BlockDAG genügend reale Nutzung, Liquidität und Gebühren erzeugen, bevor die Blocksubvention immer weiter zurückgeht?
Entity X liefert ein interessantes bullisches Signal, aber keine Garantie.
Der Hashrate-Rückgang ist eine Warnung, aber noch keine Todesspirale.
Toccata schafft neue technologische Möglichkeiten, liefert aber nicht automatisch Nutzer.
Kaspa besitzt eine außergewöhnliche technische Grundlage. Ob daraus globales digitales Geld wird, entscheidet nicht allein die maximale TPS Zahl, sondern die tatsächliche Adoption.
Perfektes Geld? Noch nicht bewiesen.
Eines der ambitioniertesten Proof of Work Experimente unserer Zeit? Definitiv.
Bybit expandiert reguliert nach Indonesien.
Nach der Übernahme der Mehrheit an NOBI startet Bybit eine lokal betriebene Plattform unter Aufsicht der indonesischen Finanzbehörde OJK. Aus NOBI wird damit Bybit Indonesia, mit lokaler Lizenz, eigener Infrastruktur und schrittweiser Einführung weiterer Produkte.
Der Schritt zeigt, wie globale Kryptobörsen inzwischen wachsen: nicht mehr einfach grenzüberschreitend, sondern durch Übernahmen regulierter Anbieter. Wer künftig neue Märkte erschließen will, braucht neben Liquidität und Technologie vor allem lokale Lizenzen.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob sich die Krypto-Besteuerung ändern könnte. Entscheidend ist, ob eine unterschiedliche Behandlung von Kryptowährungen rechtlich überzeugend begründet werden kann.