i don’t understand this strain of class-anxiety media. rich people don’t want to look at poor people. their lives have always been engineered to avoid having to see/interact with poor people. it is a poor person’s fantasy that wealthy people are interested in them.
@Kranzschwinger Er wird zusammen mit Fiat Multipla mit der Wut des Ressentiments gegen die Herren aufbegehren und die klassenlose Gesellschaft schaffen
Man muß es endlich mal einigermaßen deutlich sagen: der ethnisch-kulturelle Volksbegriff war der Volksbegriff der Väter und Mütter des Grundgesetzes! Diese hätten gar nicht gewußt, daß es auch andere "Volksbegriffe" (z.B. den "rein rechtspositivistischen" oder "konstruktivistischen") geben könnte.
Die Väter und Mütter des Grundgesetzes gingen mit größter Selbstverständlichkeit davon aus, daß das deutsche Volk als Kultur-, Schicksals- und v.a. Abstammungsgemeinschaft seinsmäßig (und nicht nur als rein rechtliche Konstruktion!) existiert und daß es die Aufgabe der Rechtsordnung und aller Staatsorgane ist, diese Abstammungsgemeinschaft, die der eigentliche Träger des völkerrechtlichen Selbstbestimmungsrechts ist, für die Zukunft zu erhalten.
Das Grundgesetz konstituiert den einen und einheitlichen Nationalstaat des deutschen Volkes. Die Wiedervereinigung 1990 hat die Richtigkeit und Konsensfähigkeit dieses Verfassungszwecks eindrucksvoll bestätigt. Das Grundgesetz konstituiert kein allgemeines Ansiedlungsgebiet.
400.000 Unterschriften in einem Monat – und die EU-Kommission will die Bürgerinitiative gegen Massenmigration erst gar nicht registrieren. FPÖ-EU-Abgeordnete Petra Steger nennt es „ideologische Aufsicht“. Mehr dazu im Artikel:
Da treffen sich junge Menschen und tragen Trachten und wollen vor allem in Ruhe gelassen werden.
Ich möchte es verstehen. Wo genau liegt hier das Problem?
Ist die Gruppe nicht divers genug?
"Ihr Auto interessiert mich gerade einen Scheiß", sagt die Polizistin zum Bürger und lässt, gemeinsam mit anderen Polizisten, einen Mann in Seelenruhe Autos zerstören.
Erinnerung: Das staatliche Gewaltmonopol bezieht seine Legitimation auch aus dem Schutz unseres Eigentums...
Der Cast ist so woke, wie die Trailer befürchten ließen. Es dauert keine Minute, bis der erste schwarze Mitstreiter Odysseus’ auftaucht.
Das bleibt für mich der größte Kritikpunkt.
Historisch akkurat waren auch frühere Verfilmungen von Ilias und Odyssee kaum. Aber sie behandelten diese Stoffe immerhin als das, was sie sind: Mythen der weißen Zivilisation.
Nolan stellt genau das demonstrativ infrage. Er benutzt das älteste europäische Epos als Projektionsfläche für den „diversen“ Zeitgeist.
Auch manche Darstellungen haben mich gestört. Agamemnon und die Laistrygonen wirken stellenweise, als stammen die Kostüme aus einem Batman-Film. Kirke ist keine Verführungskünstlerin, sondern eine männerhassende Feministin.
Interessanter ist Nolans Charakterisierung des Odysseus.
Aus der großen Heimkehr-Erzählung wird eine Auseinandersetzung mit sich selbst: mit seiner Rolle als Anführer, Ehemann und Vater, mit Schuld, Scham und Kriegstrauma.
Odysseus will in dieser Interpretation unterbewusst gar nicht nach Hause. Im Original ist die Nostalgia, die Sehnsucht nach der Heimkehr, das zentrale Motiv. Bei Nolan wird die Irrfahrt dagegen zur Flucht vor sich selbst.
Odysseus hat mit seiner List, dem Trojanischen Pferd, die Regeln der Götter gebrochen. Er hat den Krieg gewonnen – aber einen Teil seiner selbst dabei weggeschlossen. Um heimzukehren, muss er sich genau diesem Teil stellen.
Die Götter erscheinen dabei weniger als reale Mächte denn als psychologische Abbilder seines Inneren.
Überraschenderweise hat mich das nicht gestört. Im Gegenteil: Es ist eine moderne, aber durchaus interessante Interpretation, die an anderer Nolan-Filme wie „Inception“ oder „Oppenheimer“ erinnert.
Mein Fazit: „Odyssey“ ist trotz der penetrant woken Besetzung sehenswert. Für mich war der Film ein Anlass, mich wieder intensiver mit Ilias und Odyssee zu beschäftigen.
Man muss allerdings bereit sein, den Dauerempörungsmodus mal für drei Stunden abzuschalten und über die woke Besetzung hinwegzusehen. Wer das schafft, bekommt keinen werkgetreuen Homer – aber einen sehr typischen Nolan.
Das vielleicht wichtigste Learning aus Nolans „Odyssey“ ist aber ein anderes: Die politische Rechte darf nicht immer nur am Spielfeldrand stehen, zuschauen und sich darüber beschweren, wie andere unsere Mythen, unsere Geschichte und unsere Kultur erzählen.
Wer nicht will, dass andere unsere Überlieferungen entstellen, muss sie selbst weitererzählen. Wir müssen sie selbst mit Leben füllen, eigene Bilder schaffen, eigene Filme drehen, eigene Bücher schreiben und eigene Kunst hervorbringen.
Kultur wird nicht dadurch bewahrt, dass man ihre Verfälschung beklagt. Sie bleibt lebendig, wenn man selbst wieder zum Erzähler wird.
Was ist eure Meinung zu Nolans „Odyssey“?