In Deutschland haben wir a) Energie verknappt und verteuert b) Migration in den Sozialstaat statt in den Arbeitsmarkt gefördert c) Sozialstaat ausgebaut statt investiert d) staatliche Steuerung über Markt gestellt. Ergebnis: Niedergang. Wenn wir a-d nicht radikal ändern, droht der ABSTURZ. Handelt endlich!
Die @BILD schreibt hier die Geschichte um:
„Neger“ war in den 80ern eben kein „klar rassistischer“ Begriff und es ist wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen (dazu später mehr).
Wie die Älteren wissen, war „Neger“ bis weit in die 80er ein völlig neutrales, weder positiv noch negativ konnotiertes Wort, das übersetzt heute wie damals nichts anderes bedeutete als „Schwarzer“ (lat.: niger). Und „schwarz“ darf man Schwarze ja bis heute nennen, wenn auch in Schriftform nur mit großem S, warum auch immer.
Glaubt denn ernsthaft jemand, dass ausgerechnet Europas größte Jugendzeitschrift Begriffe nutzte, die nach damaliger Wahrnehmung rassistisch waren? Selbst in meinem Schulatlas gab es in den 80ern Diagramme, die den Anteil der „Weißen“- und „Negerbevölkerung“ in US-Städten anzeigten. Und Schulbuchverlage sind wohl die letzten, denen man vorwerfen könnte, auch nur unüberlegt rassistische Begriffe verwendet zu haben.
Nein, weder hatte und hat das Wort „Neger“ eine rassistische Grundbedeutung, noch wurde es auch nur assoziativ mit einem Anflug von Abwertung verwendet. Wer dabei war, erinnert sich.
Wenn aber weder die Denotation, noch die Konnotation eines Wortes negativ ist, dann bleibt kein Raum mehr für den Vorwurf, dass es rassistisch ist. Die rassistische Bedeutung wurde irgendwann einfach behauptet, also schlicht erfunden. Nach meiner Erinnerung war dies Mitte/Ende der 80er Jahre und ich weiß noch, wie es mich störte, dass ein völlig harmloses Wort von einigen wenigen linken Sprachklempnern plötzlich mit der falschen Behauptung für tabu erklärt wurde, dass es rassistisch sei. Mich machte nicht nur die sprachliche Bevormundung, sondern vor allem die offenkundig unwahre und konstruierte Begründung wütend, zumal sie einen unberechtigten Vorwurf an die Nutzer des Wortes enthielt. Die meisten störten sich jedoch nicht am Phänomen der dreisten Umdeutung von Begriffen. Sie zuckten mit den Schultern, akzeptierten die neue Regel und sagten ganz einfach nicht mehr „Neger“. Es gab ja noch andere Worte. Irgendwann ging auch die Negerpuppe und ganz zum Schluss der Negerkuss.
Und so wurde aus einer ursprünglich dreisten Lüge schließlich eine selbsterfüllende Prophezeiung: Heute hat „Neger“ tatsächlich einen negativen Beiklang. Ob man den Schwarzen einen Gefallen damit getan hat, dass die lateinische Übersetzung ihrer Hautfarbe zu einer rassistischen Beleidigung umgelogen wurde, bezweifle ich.
Ich sehe nun schon die Kommentare vor meinem inneren Auge:
„Weshalb ist es dir denn so wichtig, „Neger“ sagen zu dürfen?“
„Kannst du nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die den Begriff verletzend finden?“
Es geht mir überhaupt nicht um den Begriff an sich. Es geht mir um die Mechanik: Ich wehre mich dagegen, wenn politische Ideologen mit offenkundig falschen Begründungen Begriffe umdeuten und mir vorschreiben wollen, wie ich zu sprechen habe. Denn Sprache ist politisch. Wer Sprache kontrolliert, übt politische Macht aus.
Hinzu kommt: Wenn selbst die wenig woke Bild-Zeitung heute behauptet, dass „Neger“ schon in den 80ern ein rassistischer Begriff gewesen sein soll, dann wehre ich mich auch gegen eine solche falsche Umschreibung der Geschichte.
Und was die angeblich verletzten Gefühle angeht: Dazu sage ich immer das Gleiche, nämlich, dass meine Rechte nicht dort enden, wo die Gefühle anderer beginnen. Und sie enden schon gar nicht dort, wo nur taktisch vorgetäuschte Gefühle anderer beginnen.
Und ein Letztes: Vollkommen idiotisch ist es, sogar die glatt beschreibende Verwendung eines Begriffes auf der diskursiven Metaebene zu tabuisieren und wie BILD selbst in einem solchen Kontext anstatt „Neger“ nur etwa „N****“ oder „N-Wort“ zu schreiben. Niemand erleidet eine posttraumatische Belastungsstörung, wenn er ein „böses Wort“ in einem solch harmlosen Zusammenhang auch nur ausgeschrieben sieht.
Mein Appell: Nicht auf unsere Wortwahl müssen wir besonders achten, sondern auf ideologisch motivierte Versuche, sie zu beeinflussen.
Sie wollten einfach nur ungestört von lästigen Fragen und anderen Ansichten für die Vertreibung von @niusde_ und @apollo_news_de demonstrieren. Rund siebzig Kreuzberger Altlinke hatten sich dafür zu einer Kundgebung versammelt. Womit sie nicht gerechnet hatten: Max Mannhart und ich waren auch da. Freut Euch auf das ganze Video am Montag!
Schaffen Sie doch einmal diese Verdiensterhebung des Statistischen Landesamtes ab. Die sind ein echtes monatliches und überflüssiges Ärgernis für Arbeitgeber.
Kosten der Bürokratie lähmen wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt. Laut unseres wirtschaftspolitischen Sprechers muss die Politik alles daransetzen, bürokratische Hürden schneller abzubauen. Bürokratiemelder: https://t.co/Wu0ZmzMWBU
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@ulithomas
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Großdemonstration auf zwei Rädern: Hunderte fordern die radikale Verkehrswende in Halle (Saale) – warum die Fahrraddemo diesmal nicht über die Hochstraße nach Neustadt führte
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