Die Gefahren des Islamismus sind mehrdimensional. Neben den Terrororganisationen, die nach wie vor versuchen, AnschlĂ€ge in Europa zu verĂŒben â allen voran der âIslamische Staatâ und sein Ableger ISPK â, haben wir mit dem Mullah-Regime und der Hamas zwei weitere Akteure, die mit Terror und verdeckten Operationen versuchen, unsere Gesellschaften zu destabilisieren.
Dazu kommen die EinzeltĂ€ter: Menschen, die einer Ideologie folgen, aber keiner Organisation angehören und allein handeln. Sie sind es, die die Statistik der letzten beiden Jahre prĂ€gen â Arras, BrĂŒssel, Paris, Mannheim, Solingen, MĂŒnchen, Villach, Mulhouse, Groningen, Bielefeld, Winterthur und nun Berlin. Der Verfassungsschutz zĂ€hlt allein seit 2024 sechs islamistisch motivierte AnschlĂ€ge in Deutschland. Diese Reihe ist keine HĂ€ufung von ZufĂ€llen. Sie ist ein Muster.
Hinter all dem stehen die Wegbereiter. Sie fĂŒhren keine Messer, aber sie schĂ€rfen die Köpfe. TĂ€glich versuchen sie ĂŒber Propaganda, vor allem in den sozialen Medien, Menschen auf Distanz zu Deutschland und Europa zu bringen: Sie manipulieren emotional, vermitteln Werte, die im Widerspruch zu unseren Grundwerten stehen, und verfestigen hasserfĂŒllte Einstellungen. Sie liefern die Weltanschauung, aus der die Tat erst erwĂ€chst. Sie bleiben meist unbehelligt â im Namen der Toleranz.
Deshalb muss die BekĂ€mpfung des Islamismus auf allen Ebenen ansetzen und fĂŒr jede Ebene eine eigene Strategie verfolgen. Wer nur den TĂ€ter sieht, hat den Kampf schon verloren, bevor er begonnen hat.
They hanged them in public
Allahu AkbarâŠ.That was the sound filling Isfahan's sky this morning when the Islamic Republic hanged three young protesters in public.
Abolfazl Sepahi. Amirhossein Safari.
Three of ours. Gone.đ
Es reicht.
Es reicht mit den Floskeln. Es reicht mit den inhaltsleeren Kommentaren, die nach jeder Tat dasselbe Vokabular ausrollen und nichts benennen. Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus. Nicht âRadikalisierungâ im luftleeren Raum, nicht âGewaltâ ohne Absender, nicht âein verwirrter EinzeltĂ€terâ. Es ist eine Ideologie mit Namen, mit Feindliste und mit einem geschlossenen Weltbild, das das Töten heiligt.
Diese Feindliste ist lang: Juden, Christen, liberale Muslime, Atheisten, Schwule, queere Menschen â jeder, der das Leben feiert, statt es einem Gebot zu unterwerfen. Seit drei Jahren stecken wir mitten in einer Radikalisierungswelle, und der Nahostkonflikt wirkt als ihr Katalysator: Er liefert die Emotion, ĂŒber die manipuliert, mobilisiert und rekrutiert wird, auf der StraĂe, online und in Moscheen. Deshalb dĂŒrfen nicht nur die TĂ€ter im Fokus stehen, sondern die HintermĂ€nner und Hinterfrauen, die im Namen der Toleranz ungestört agieren und Menschen fĂŒr den Tod gewinnen.
Und wir mĂŒssen ehrlich sein, warum das gerade hier geschieht: Islamisten fĂŒhlen sich in Europa wohl, auch in Deutschland. Sie verachten unsere Ordnung und nutzen zugleich jede Freiheit, die sie ihnen bietet, um ihre Ideologie zu verbreiten. Sie berufen sich auf die Religionsfreiheit, um genau die Gesellschaft zu untergraben, die ihnen diese Freiheit garantiert. Das muss aufhören. Religionsfreiheit schĂŒtzt den Glauben â sie ist kein Schutzschild fĂŒr eine politische Ideologie, die ihr Gift im Namen Gottes verbreitet.
Es ist kein Zufall, dass der Terrorist in eine queere Feier rast. Der CSD ist kein beliebiges Ziel. Er ist das Symbol jener Ordnung, die der Islamist am meisten hasst.
Diese Gesellschaft aber hat das Wegsehen zur Methode gemacht. Man kontextualisiert, man relativiert. Toleranz, die den Feind der Toleranz nicht benennt, schĂŒtzt am Ende nur ihn. Die Freiheit stirbt nicht am Terror. Sie stirbt an unserer Sprachlosigkeit danach.