Es liegt schwer auf meiner Brust,
nicht aus Stein, nicht aus Eisen,
sondern aus all den „noch“ und „immer noch“, die ich mir selbst geschmiedet habe. Ein Anker aus Gewohnheit, ein Seil aus Versprechen, das ich vor Jahren geknüpft habe und das jetzt leise knirscht, wenn der Wind der Freiheit daran zerrt. Ich spüre es bei jedem Atemzug –
warm, vertraut, fast tröstlich.
Es hält mich, ja.
Aber es lässt mich auch nicht fallen. Und genau da, in diesem schwebenden Zug,
zwischen „noch“ und „nicht mehr“,
frage ich mich: Will ich das Gewicht loswerden oder nur lernen, mit ihm zu tanzen? Sag du mir –
ist das dein Anker oder schon der erste Riss im Seil?