«Der Politikwissenschaftler George Tsebelis hat gezeigt: Je mehr Vetospieler es gibt und je unterschiedlicher ihre Interessen sind, desto geringer wird die Fähigkeit eines Systems zu entschlossener Veränderung. […] Auf die Politik zu warten, ist gefährlich.»
Warten wir nicht auf Berlin!, schreibt @c_lindner in einem Gastbeitrag für das @handelsblatt
Einfach die Perspektive wechseln, wenn die Politik nicht liefert. Die Wirtschaftswende muss dann aus den Unternehmen selbst kommen.
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@schnellenbachj Meine Waage erzählt mir etwas ähnliches. Das ist aber der einzige Bereich, den ich in Erwägung ziehe. Alles andere ist echt gruseliger Nonsens.
Piketty jetzt auch voll im Degrowth-Ökosozialismus-Aktivismusmodus. Wir sollen uns mit "Suffizienz" begnügen, also mit dem Konsum dessen, was wirklich nötig ist – oder mit dem, was das Planungskomitee für nötig hält.
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Manche fordern, Deutschland müsse wieder „mehrheitsfähig” in den UN werden. Ehrlich? UN-Mainstream bedeutet: mehr Autoritarismus, mehr Antisemitismus, weniger Demokratie, weniger Rechtsstaat, weniger Klimaschutz. Und das für ein Gremium, das Russland & China sowieso blockieren?
Wer behauptet, dass Opportunitätskosten in der Praxis irrelevant wären, hat keine Ahnung von betrieblicher Realität. Natürlich arbeiten wir implizit und explizit mit diesem elementaren Prinzip.
Gute Replik hier👇🏻
Erfolgreiche Praktiker denken in relevanten Alternativen und richten ihr Handeln danach aus. Im Ergebnis bleiben die #Opportunitätskosten dann naturgemäß unsichtbar (weil die nächstbeste Alternative unrealisiert bleibt), deshalb wird ihre Bedeutung zuweilen verkannt (obwohl sie konstitutiv für rationale Entscheidungen sind). Niemand hat das klarer formuliert als #Bastiat:
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„Das Steuerkonzept ist ein weiterer Beleg: Die Zeiten, in denen eine Regierung bei Reformen auf konstruktive Gewerkschaften bauen konnte, sind vorbei. Stattdessen werden Union und SPD den Konflikt mit dem DGB offen austragen müssen.“
„In dieser Radikalität sind die Vorschläge des DGB schlicht: der ultimative Standortkiller. Damit verabschiedet sich der DGB aus jeder seriösen Steuerdebatte. Das ist kolossal ärgerlich, denn das Land könnte klugen Input aus den Gewerkschaften gut gebrauchen. Es ist ja nicht so, als dass von Arbeitgeberseite am Fließband innovative Vorschläge zur Reformdebatte kämen.“
Guter Kommentar von @MartinGreive
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Ich habe den Tweet noch mal in einen etwas ausführlicheren Kommentar gegossen. Unabhängig von den Folgen für den Standort halte ich das Steuerkonzept eine Woche vor dem Treffen mit der Regierung aus Gewerkschafts-Sicht auch für ein strategischen Fehler.
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Der Populismusvorwurf wird inflationär und reichlich einseitig benutzt. Offenbar haben einige ein eher taktisches als prinzipielles Verhältnis dazu.
Seriöse Komplexitätsreduktion ist nötig und möglich.