Wer behauptet, dass Opportunitätskosten in der Praxis irrelevant wären, hat keine Ahnung von betrieblicher Realität. Natürlich arbeiten wir implizit und explizit mit diesem elementaren Prinzip.
Gute Replik hier👇🏻
Erfolgreiche Praktiker denken in relevanten Alternativen und richten ihr Handeln danach aus. Im Ergebnis bleiben die #Opportunitätskosten dann naturgemäß unsichtbar (weil die nächstbeste Alternative unrealisiert bleibt), deshalb wird ihre Bedeutung zuweilen verkannt (obwohl sie konstitutiv für rationale Entscheidungen sind). Niemand hat das klarer formuliert als #Bastiat:
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„Das Steuerkonzept ist ein weiterer Beleg: Die Zeiten, in denen eine Regierung bei Reformen auf konstruktive Gewerkschaften bauen konnte, sind vorbei. Stattdessen werden Union und SPD den Konflikt mit dem DGB offen austragen müssen.“
„In dieser Radikalität sind die Vorschläge des DGB schlicht: der ultimative Standortkiller. Damit verabschiedet sich der DGB aus jeder seriösen Steuerdebatte. Das ist kolossal ärgerlich, denn das Land könnte klugen Input aus den Gewerkschaften gut gebrauchen. Es ist ja nicht so, als dass von Arbeitgeberseite am Fließband innovative Vorschläge zur Reformdebatte kämen.“
Guter Kommentar von @MartinGreive
https://t.co/3gHf8HmS2b
Ich habe den Tweet noch mal in einen etwas ausführlicheren Kommentar gegossen. Unabhängig von den Folgen für den Standort halte ich das Steuerkonzept eine Woche vor dem Treffen mit der Regierung aus Gewerkschafts-Sicht auch für ein strategischen Fehler.
https://t.co/l06qTimsBd
Der Populismusvorwurf wird inflationär und reichlich einseitig benutzt. Offenbar haben einige ein eher taktisches als prinzipielles Verhältnis dazu.
Seriöse Komplexitätsreduktion ist nötig und möglich.
Man merkt deutlich, dass im DGB inzwischen ver.di dominiert. Die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes. Stramm sozialistisch, von der Realität der Privatwirtschaft vollständig entkoppelt. Die Leben in einer linken Traumwelt.
4/4
Ja, das ist tatsächlich absoluter Irrsinn, was der DGB hier fordert. Personengesellschaften werden extrem belastet, Kapitalgesellschaften werden so hoch besteuert wie nirgends sonst in der OECD. Hochqualifizierte werden quasi zur Auswanderung aufgefordert.
1/
Remarkable statement by the person most responsible for closing all nuclear plants. German greens should really face a reckoning for their grand anti-nuclear crusade, which had two main achievements: citizens struggle with high energy costs and the planet is dirtier and warmer.
Die FDP hat am Wochenende übrigens nicht nur einen neuen Vorsitzenden gewählt, sondern sich auch endlich zu einem klaren Bekenntnis zur #Kernenergie durchgerungen!
#Merkel#Klimaschutz
Konzept der #Opportunitätskosten nicht verstanden. Wenn sich #Energie durch #Importe günstiger erlangen lässt als durch heimische Produktion, wird kein „Geld“ verbrannt, sondern ein komparativer Kostenvorteil ausgeschöpft (= #Wohlstand gemehrt). Für heimische (Energie-) Produktion müssen heimische Ressourcen aufgewandt werden, für den Kauf ausländischer (Energie-) Produkte ebenfalls (nämlich für die Produktion derjenigen Exportgüter, die dafür eingetauscht werden). Ohne diese Einbindung in die internationale #Arbeitsteilung wäre Deutschland ein armes Land. @roberthabeck
Rezension für @cicero_online zu „Gefährliche Rivalitäten“ von Werner Plumpe: Warum die #Weltordnung nie dauerhaft zur Ruhe kommt. Spoiler: SEHR lesenswert!
https://t.co/sIV3RcOT58