Heute Vormittag fand ein Spaziergänger in #PrenzlauerBerg in einem Gebüsch unweit des Zeiss-Großplanetariums an der Prenzlauer Allee den Leichnam einer Frau, der dort schon seit einiger Zeit gelegen hat. Da ein Fremdverschulden aufgrund der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm eine #Moko die weiteren Ermittlungen.
^tsm
Deutschland und Frankreich bedauern zutiefst den Schuldspruch gegen die Menschenrechts- und Demokratieaktivistin Chow Hang-tung in Hongkong. Chow wurde 2023 der 🇩🇪-🇫🇷 Menschenrechtspreis verliehen. Wir fordern ihre Freilassung. Ganzes Statement hier: https://t.co/snD9M6gl7o
Wegen der #Klimakrise haben die tropischen Korallenriffe wahrscheinlich bereits ihren Kipppunkt erreicht. Uns läuft die Zeit davon. Aber noch können wir handeln. Denn es gibt Potentiale, die Erderhitzung abzumildern. Nur, liebe Bundesregierung, die müssen wir nutzen - jetzt!
Am vergangenen Montag wurde auf Anordnung der herrschenden Taliban in Afghanistan das gesamte Land vom Netz genommen. Kein Internet. Da es in dem Land wenig Festnetzleitungen gibt und das Telefon vor allem übers Internet funktioniert, war das Land auch telefonisch abgeschaltet. Es war keine technische Panne, kein für irgendwelche Reparaturen oder Infrastrukturmaßnahmen notwendiger Schritt, nein, es war der Wunsch der Taliban, um “Sünde und Unmoral einzudämmen”.
Nun ist Pornografie in Afghanistan weit verbreitet, so wie in allen verklemmten Gesellschaften, denn was verboten ist, ist besonders interessant, ähnlich wie mit Alkohol in Ländern mit Prohibition. Aber in Afghanistan geht es, wenn von “Sünde und Unmoral” die Rede ist, nicht nur um sexuelle Inhalte, sondern: um Musik, um Kultur, um Bilder ganz allgemein, denn die Taliban wollen nicht, dass Menschen abgebildet werden, schon gar nicht, ohgottohgott, Frauen! So ist in Afghanistan ja auch Plakatwerbung mit Bildern von Menschen verboten, und wenn man mal in der Millionenstadt Kabul nach dem Konzertplan oder dem Theaterangebot oder der Kinoprogramm sucht, sucht man lange - es gibt so gut wie nichts. Und das Verbot von Videos verkündete ein Talib, kein Witz!, per Video.
Seit vier Jahren regieren die Taliban in Afghanistan, sie haben Frauen so gut wie komplett aus der Öffentlichkeit verdrängt, sie dürfen die Schule nur bis zur sechsten Klasse besuchen, keine weiterführenden Schulen, keine Universitäten, keine Berufsausbildung. Wenn sie einkaufen gehen, dann nur, wenn es unbedingt nötig ist und ein Mann aus der Familie sie begleitet und sie bitte vollständig verhüllt sind, inklusive Gesicht. Am besten sollen sie zu Hause bleiben, und es gibt auch eine Anordnung der Taliban, wonach sie bitte nicht an Fenster herantreten, die zur Straßenseite hin sind, damit sie von draußen nicht gesehen werden.
Frauen sollen nicht laut lachen, ihre Stimmen sollen in der Öffentlichkeit nicht hörbar sein, jegliche Bücher, die Frauen geschrieben haben, sollen aus Bibliotheken entfernt und vernichtet werden. Kürzlich, nach dem schweren Erdbeben in Afghanistan, gab es Berichte, wonach Helfer Frauen unter den Trümmern liegen ließen, weil sie als Männer keine fremden Frauen anfassen durften/wollten/sollten.
Müsste man das Wort “primitiv” bebildern, es gäbe kaum geeignetere Fotos als die der Taliban. Vielleicht sind sie deshalb so sehr gegen Abbildungen. Diese Typen sind die personifizierte Rückständigkeit. Im Eiltempo und mit großen Schritten führen sie ihr Land in die Misere, sehenden Auges. Aber für sie ist das das Ziel: ein Leben in einer Gesellschaft wie zu Zeiten des Propheten, wie vor eineinhalb Jahrtausenden. Irgendwann schaffen sie auch Strom und Autos ab.
Das Abschalten des Netzes dauerte vorerst 48 Stunden, es gingen kaum noch Flüge, die ohnehin schwache Wirtschaft lag darnieder - und für Mädchen und Frauen, die keinen Zugang mehr zu Bildung haben und für die Online-Kurse die einzige Möglichkeit sind, war auch dieses Fenster zur Welt verschlossen. Jetzt geht das Netz wieder, es sollte wohl ein erster Versuch sein, offiziell ist nun plötzlich doch von “Reparaturarbeiten” die Rede, aber die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas künftig häufiger passiert oder gleich dauerhaft eingeführt wird, ist groß.
Mich wundert, wo der Protest zum Beispiel in Deutschland, zum Beispiel in Berlin-Neukölln bleibt. Wo ist der Einsatz für die Rechte der von den Taliban unterdrückten Menschen? Wo der Aufschrei für die wortwörtlich eingesperrten Frauen? Man ist doch sonst so gegen Patriarchat und Unterdrückung, warum jetzt plötzlich so leise? Oder ist es so still, weil man nicht “dem Westen”, “den Kolonialisten”, “dem Kapitalismus”, “den Weißen” die Schuld geben kann? Sind die Typen an der Macht in Afghanistan etwa auch alle “Widerstandskämpfer”?
Mich macht wahnsinnig, dass…
Weiter in den soeben erschienenen „Erbaulichen Unterredungen“:
https://t.co/uvSrutLOnR
Ich habe soeben die Petition für die Kampagne “Stoppt Reiches Angriff auf die Sonnenenergie!” unterschrieben. Gehe jetzt auf https://t.co/Y1QK4ryVh1, falls du auch die Kampagne unterstützen willst!
Die Empathielosigkeit, mit der weite Teile der westlichen Öffentlichkeit und ihrer Medien auf das Schicksal jüdischer Geiseln reagieren, ist keine bloße Nachlässigkeit – sie ist bewusst inszeniert. In einem Zeitalter, in dem jedes Bild, jede Schlagzeile strategisch kuratiert wird, ist das Schweigen ein Akt der Entscheidung.
Die Bilder der abgemagerten, verzweifelten Geiseln in Gaza – Menschen, denen man die Würde raubt, das Licht aus den Augen löscht – erinnern nicht zufällig an düstere Kapitel europäischer Geschichte. Wer sie ignoriert, entscheidet sich nicht nur gegen das Mitgefühl, sondern gegen die historische Verantwortung, die aus genau jenen Bildern erwuchs.
Seit dem 7. Oktober 2023 beobachten wir eine Erosion der Empathie gegenüber Juden – nicht nur in den Straßen, sondern in den Redaktionen, Universitäten, Parlamenten. Es ist ein moralischer Absturz, so lautlos wie erschütternd. Man schweigt nicht aus Unwissenheit, sondern aus Bequemlichkeit, aus Feigheit – oder aus ideologischer Kälte. Es ist zum Schreien.
Kyjiw heute. Viele Unschuldige wurden im Schlaf lebendig begraben 🤬Russland mordet weiter – ungestraft. Die Welt schaut zu. Die Ukraine braucht alle verfügbaren Waffen JETZT – nicht erst 2029. Statt uns massiv zu helfen, werden 🇺🇦-Flüchtlinge gemobbt
Gaza tobt nicht nur ein Krieg der Waffen – sondern auch ein Krieg der Narrative.
Ja, es gibt Leid. Ja, es gibt Hunger. Und ja – auch Israel trägt Verantwortung.
Aber wer an dieser Stelle stehen bleibt, macht es sich zu einfach.
Die Realität ist tiefer, widersprüchlicher, gefährlicher.
Denn während die Welt auf Gaza blickt, führt die Hamas eine zweite Front:
eine globale Kampagne, strategisch kalkuliert, emotional aufgeladen –
mit dem Ziel, Israel zum alleinigen Schuldigen zu erklären und die eigene Verantwortung aus dem Bild zu schneiden.
Müsste ich einen „offenen Brief“ an den Bundeskanzler verfassen, wäre die erste und wichtigste „Forderung“, den Druck auf die Terrororganisation Hamas zu erhöhen, die Geiseln, die sie seit dem 7. Oktober 2023 hält, endlich freizulassen und damit keinen Grund für Krieg zu geben.
Dieses grausame Foto hat mir mein Schwager geschickt. Er arbeitet im Rathaus von Kyjiw und ist gerade vor Ort. Dutzende Angehörige stehen dort – weinend, hoffend auf ein Wunder. Das ist kaum auszuhalten. Ein Vorhof zur Hölle. Und der Westen? Er duckt sich weg. Zahnloser Tiger😡