Wenn die Ukraine jetzt Russland auf der Krim und im Asowschen Meer unter Druck setzt, sollten wir gemeinsam mit den Europäischen Partnern gleichzeitig bei Kaliningrad und im Ostseeraum den Druck erhöhen.
Mit den Angriffen auf die Krim und auf viele Schiffe im Asowschen Meer macht die Ukraine klar - die Krim ist Ukraine und das Asowsche Meer ist ein internationales Gewässer.
Zulange haben viele die Krim und das Asowsche Meer schon quasi als russsich anerkannt - das in Frage zu stellen und Russland an den exponierten Stellen unter Druck zu setzen, ist politisch wichtig und militärisch richtig.
Die Krim und Kaliningrad dürfen für Russland keine strategischen Vorposten sein sondern müssen kostspielige strategische Nachteile werden.
@sparbuchfeinde Auch schlechte Nachrichten für jeden, der sich z.B. für Terrasse oder Hofeinfahrt in den letzten Jahren extra einen teuren Kärcher geholt hat.
@jaegerthomas2 Kennt wohl nur operative Fähigkeit und nicht strategische Ausrichtung.
Für jemand der einen Infanteriezug führt ist das angemessen, für den Verteidigungsminister nicht.
@sparbuchfeinde Vor allem seit das deutsche Bildungssystem mehr auf Gerechtigkeit als auf Leistung aus ist und damit ein Komparativ er Vorteil DEU gegenüber anderen europäischen Ländern weggefallen ist.
MINT-Fächer waren unser Vorteil, Soz.-Fächer symptomatisch für unseren Abstieg.
@sparbuchfeinde Wer sagt, dass selbst bei einem Ende des Krieges gegen die Ukraine, Deutschland wieder zeitnah billiges Gas aus Ru beziehen könnte?
Außerdem sind im Schwerfeld hohe steuern, Sozialabgaben und Personalkosten problematisch für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
@OlafScholz Fahre jede Woche beim pendeln an der Bauruine des Elbtower vorbei.
Wenn solche Projekte einen nicht daran erinnern wer Olaf Scholz ist, tut das übrige dieser Tweet.
Der Krieg des Narren hat ein weiteres Ergebnis: Die Sanktionen gegen Ölverkäufe des Iran wurden zurückgenommen. Dafür bekamen die USA eine wichtige Gegenleistung: Der Iran erklärt, über Inspektionen des Nuklearprogramms sei gar nicht gesprochen worden. Meisterverhandler am Werk.
Leider liebe ich die USA und glaube, der Westen ist das Beste, was es je auf der Welt gab.
Ansonsten könnte man die live vorgeführte Demütigung der US-Regierung wirklich genießen.
@Ralf_Hoecker Wenn ein Prophet öffentlich geehrt wird der für Nächstenliebe und Zusammenhalt eingestanden ist = finsteres Menschenbild
Wenn ein Prophet öffentlich geehrt wird, der eine minderjährige heiratet und diese Ehe mit der Minderjährigen "vollzieht" = Religionsfreiheit
@sentdefender They don’t seem to be learning from mistakes:
After renaming it the ‘Department of War’, they immediately lost the first war against Iran politically; now they’ve changed a name again, and let’s see what happens next in the South-East Asian Sea 😂
@apollo_news_de Und zwar wächst der deutsche Wohlstand genau so lange, bis die Kinder nicht nachkommen, die nicht gezeugt und betreut werden, weil Fratzscher die potenziellen und tatsächlichen Mütter lieber in Vollzeit sieht...
Tolle Doku, @ARTEde
Vermögen wird als Nullsummenspiel gehandhabt, als ob Menschen ärmer werden, weil jemand reicher wird. Tatsächlich kann in einer Marktwirtschaft nur reich werden, wer Wertschöpfung betreibt - von der alle profitieren.
Kein Wort darüber, wie die reichsten Menschen aktuell beispielsweise Millionen Arbeitsplätze geschaffen haben und Millionen aus der Armut geholt haben.
Investitionskapital muss irgendwo herkommen und ist kein statischer Haufen, der unter dem Kopfkissen liegt. Es fließt in Unternehmen, Forschung und neue Technologien. SpaceX bringt Gewicht heute zu Kosten im einstelligen Prozentbereich der Kosten ins All, die bei der staatlichen NASA angefallen sind. Dafür hat heute jeder weltweit die Chance auf Breitbandinternet.
Wenn große Konzerne nur deshalb reich bleiben, weil sie durch Lobbyismus und staatliche Regulierung vor Konkurrenz geschützt werden, ist das Kronkapitalismus (Crony Capitalism) und nicht der freie Markt. Hier liegt das Problem in der staatlichen Privilegierung, nicht im Markt.
Dass die Medici nur dadurch den Einfluss erlangen konnten, weil sie Gesetzgebung und Regulierung beinflussen und kontrollieren konnten, ist das beste Beispiel.
Eigentumsrechte sind das Fundament der Freiheit. Wenn der Staat willkürlich entscheidet, wer wie viel besitzen darf, untergräbt er die Sicherheit der Investoren. Ein Land, in dem Eigentum nicht respektiert wird, erlebt Kapitalflucht und wirtschaftlichen Niedergang.
Hohe Steuern führen dazu, dass die Arbeit der Produktivsten sinkt. Wenn ich meinen Kindern nichts vererben und eine Gehaltsobergrenze habe, dann gehe ich angeln und sitze nicht jeden Tag mehr als zwölf Stunden am Rechner, um zu arbeiten.
Die historische Beobachtung zeigt, dass nicht Umverteilung, sondern wirtschaftliche Freiheit die Menschen aus der extremen Armut befreit hat (der massive Rückgang der globalen Armut in den letzten Jahrzehnten ist direkt auf die Öffnung der Märkte, etwa in China und Indien, zurückzuführen).
Statt also den unteren Teil der Wohlstandsschere zu betrachten, ob sich der aus der absoluten Armut herausbewegt, wird Neid geschürt und der obere Teil der Schere bedacht.
Als ob der Staat, der in Deutschland heute 2 Billionen in Bund, Länder und Gemeinden durch die Hände zirkuliert, zu wenig Geld hätte und die Enteignung der Reichen das Paradies einläuten würde. Wie oben gesagt: Wenn die sozialistischen Träume einer Enteignung der Produktiven kommt, dann hauen die ab und hören auf zu arbeiten.
Den Einfluss, den Reiche ausüben, liegt in der Nähe zur Macht, also zum Staat. Je mehr Macht der Staat hat, desto mehr ist Einfluss über ihn wert.
Die Lösung wäre daher nicht mehr staatliche Kontrolle, sondern die Begrenzung staatlicher Macht, um das „Verschmelzen von Macht und Vermögen“ zu verhindern. Wenn der Staat nicht die Macht hätte, Märkte zu lenken oder Unternehmen zu bevorzugen, könnten Vermögende ihren Reichtum nur durch echten Wettbewerb und Innovation behaupten.
Immerhin haben die Zuschauer die Intention des Videos verstanden:
"Wir sind nicht wütend genug."
"Also... Revolution? Ist wohl wirklich die einzige Lösung am Ende."
"In Deutschland gibt es nur drei Steuern die richtig wohlhabenden Menschen wehtun:" - weil "wehtun" das Ziel von Steuern ist.
"Milliardärssteuer jetzt! Konglomerate zerschlagen."
Genau, weil ohne das Kapital von Privatinvestoren Deutschland sicherlich eine gute Chance haben wird, bei der KI-Revolution mitzuhalten. Ich bin sicher, der Staat wird es noch besser tun können, als Unternehmen.
Warum Sozialisten das Prinzip von Anreizsystemen und die Lafferkurve nicht verstehen wollen, werde ich nie verstehen. Am Ende bleiben immer nur Geld oder Gewehr, um Menschen zur Arbeit zu bringen. Wer Geld ablehnt, bekommt das Gewehr.
Aber ich sehe: Die Buchempfehlungen sind zweimal Piketty. Natürlich kein Mises, Hayek oder Friedman.
Immerhin aber schön gegendert.
Können mehrere Motive gleichzeitig sein. Naiv wäre, anzunehmen, dass dies nicht gesteuert wird. das ist eine Kampagne. Das Ziel sind die Bürger in den USA. Trump konnte Putins Image nicht drehen. Jetzt soll es über das Image von Russland unternommen werden.
Das ist einfach nicht wahr‼️‼️
Wenn Deutschlands Israel-Politik schuld an der UN-Niederlage war – warum sitzt dann Österreich jetzt im Sicherheitsrat?
Diese eine Frage zerlegt die ganze Erzählung. Denn Wien steht mindestens so klar zu Israel wie Berlin – in vielen UN-Abstimmungen zum Gaza-Krieg sogar israelfreundlicher. Trotzdem wurde Österreich gewählt, deutlich. Deutschland fiel im ersten Wahlgang durch: 104 Stimmen, abgeschlagen auf Platz drei.
Wer jetzt „Strafe für Israel” raunt, macht es sich zu leicht. Im selben Wahlgang zogen Simbabwe und Kirgisistan ein – Staaten an Russlands Seite. Eine Versammlung, die so wählt, stimmt nicht über Völkerrechtstreue ab.
Die wahren Gründe sind unbequemer, weil hausgemacht:
Deutschland kam zu spät. Österreich warb seit 2011 um Stimmen, Portugal seit 2013, Berlin erst ab 2020.
Deutschland trat zu sprunghaft auf. Erst für den Iran-Schlag, dann dagegen. Erst für Israels Vorgehen, dann dagegen. Bestraft wurde Unberechenbarkeit, nicht Standhaftigkeit.
Und Deutschland verwechselte jahrelang Moral mit Strategie. Eine werteperformative, „feministische” Außenpolitik sendet Botschaften – aber sie baut keine Koalitionen. Selbst Diplomaten verweisen auf die Art, wie sich Baerbock das Amt der UN-Generalversammlung sicherte: Das hat in New York Vertrauen gekostet, nicht gewonnen.
Die Israel-Erzählung ist attraktiv, weil sie entlastet. Sie macht aus einem diplomatischen Versäumnis eine Frage der Gesinnung – und spricht ausgerechnet jene frei, die Haltung mit Handwerk verwechselt haben.