Das ist ein wenig lustig: Die Redaktion von »Monitor«/WDR hat sich auf die Suche nach Rechtsextremen im Fußballstadion gemacht (die es sicherlich gibt) und im Beitrag ein Banner von Rot-Weiß Essen skandalisiert, auf dem steht: »Wie einst der Opa – mit dir durch Europa«. Dies wertete die Redaktion unter Berufung auf einen Kronzeugen als Beleg für eine Nähe der Essener Fans zum Nationalsozialismus, weil damit ja die Wehrmacht gemeint sein müsste.
Die (sehr viel simplere) Wahrheit: RW Essen hisste das Banner beim Testspiel gegen Hibernian Edinburgh aus Schottland. Die beiden Vereine trafen das letzte Mal in den 50er-Jahren aufeinander, genauer gesagt: in der Champions League in der Saison 1955/1956. Darauf nahmen die Fans Bezug. Zudem gibt es in der Essener Kurve, wenn ich das richtig verstehe, eine kultige Bezugnahme auf »Opa Luscheskowski«, einen fiktiven Fan, der bei jedem Heimspiel besungen wird (»Oh Opa Luscheskowski, wo bist du nur geblieben, du kennst den Rot-Weiss Essen schon seit 1907, du warst bei jedem Spiel, nur einmal warst du krank, Oh Opa Luscheskowski, wir schulden dir noch Dank«).
@NurderK Bei vielem im Beitrag stimme ich leider komplett zu.
Jedoch muss ich bei der Sache mit der Choreo einfach widersprechen. Es ist darauf bezogen, dass wir genau vor 70 Jahren auch gegen Edinburgh gespielt hatten.
Eine einfache Google-Suche hätte diese Situation verhindert.
@bierschissHM Ein externer Vereinsreporter verhapselt sich im externen Podcast, entschuldigt sich unmittelbar danach und du ziehst daraus solche Schlüsse?
Mach ma Fenster auf Kipp du Spinner.
@BassSultanHSV@DerHinz Ich muss das kurz verteidigen. Es wird die Agentur "Social Corner" damit beauftragt. Das sind keine KI-generierten Bilder sondern da steckt schon arbeit hinter.
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Die machen das auch u.a. für Eintracht Frankfurt oder die Kölner Haie. 😅