Hätten wir das nicht getan, müssten wir heute, im Jahr 2035 auf viel, viel mehr verzichten. Im schlimmsten Falle auf alles – können wir mal festhalten, dass Kriege um Wasser und Massenbevölkerungswanderungen wirklich schlimmer wären, als ein Tempolimit?"
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"Die Maßnahmen und Regelungen klangen Anfang der 2020er Jahre erst einmal schrecklich und nach Verzicht, aber: Veränderungen in Landwirtschaft, Ernährung und Transport waren mit die effektivsten Mittel, um die Emissionen schnell und deutlich zu senken.
"Wenn wir die Klimakrise so behandeln würden, wie es notwendig ist, dann würde das Leben ökologischer, aber auch sozial gerechter und besser werden."
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"Klimaschutz ist als Staatsziel ins Grundgesetz festgesetzt. Eine ambitionierte, effektive und gerechte Klimapolitik wird strategisch umgesetzt."
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Wir müssen nicht nur darüber nachdenken, was alles schief läuft. Sondern auch, was wir eigentlich wollen. Wir müssen wieder lernen zu träumen, um diese Träume Realität werden zu lassen. Wir brauchen mehr Utopien!
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Wenn wir für die Zukunft kämpfen wollen, müssen wir sowohl auf die Ressourcen unseres Planeten achten, als auch auf unsere eigenen. Nur wenn wir mental gesund bleiben, haben wir Kraft uns für ein Aus von fossilen Energien und dem Ende der Ausbeutung unserer Erde einzusetzen.
Die Folgen der Klimakrise sind schon jetzt verheerend und sie werden schon bei 1,5 Grad Celsius Erwärmung dramatischer ausfallen, als bisher gedacht - falls wir es überhaupt schaffen sollten (bisher sieht es nicht gut aus 😬).
Was wir brauchen: eine systematische Transformation!
Nehmt diese Verantwortung nicht auf euch, wir werden dem nie gerecht! Wir brauchen Druck auf die politischen Entscheidungsträger*innen!
Wir müssen weg von den fossilen Energieträgern,
wir brauchen eine effektive und gerechte Klimapolitik!
Wir brauchen tiefgreifenden Wandel!
"60% des Getreides in Deutschlands werden an Tiere verfüttert, nur 20% gehen an Menschen, in Form von Brot, Nudeln etc. - die #Tierhaltung dominiert unser #Ernährungssystem aktuell", so PIK Forscher Benni Bodirski im @dlfkultur. Reinhören!
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Nur 34 Prozent der Deutschen sind »sehr besorgt« über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Zukunft der Menschheit, weitere 45 Prozent »etwas besorgt«. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in anderen europäischen Ländern. Das ist eine enorm verzerrte Wahrnehmung der Realität.
Solange die Politik sich weigert in der Klimakrise ausreichend Antworten zu finden, wird es immer mehr Spaltung geben. Denn dann streiten sich stellvertretend die Menschen:
Wer fliegt, wer fährt wie schnell, wer isst Fleisch, und: Wie lange kann man noch so tun als wäre nichts?
Es sind "nur" ein paar Privatjets. Aber es zeigt, wie einige wenige so viel Zerstörung anrichten. Es zeigt, wie skrupellos sich die Reichen an den Ressourcen aller bereichern, unseren Planeten ausbeuten und keinerlei Hemmungen haben. Es ist eine Schande.
Zwischen 2005 und 2019 sind die CO2-Emissionen von Privatjets in Europa um 31% gestiegen.
4 h im Privatflug stößt so viel CO2 aus, wie ein durchschnittlicher Mensch/Jahr verbraucht.
Beste News für Privatjets: Sie sind vom EU-Emissionshandel ausgenommen und zahlen keine Steuer🤡
Hält man einen Moment inne und spürt hinein, wie diese Welt sich gerade verändert, führt sich vor Augen in welchen Zeiten wir leben und wie groß und all-umfassend dieser Wandel ist, dann ist das ein übermächtiges Gefühl.
Wir müssen uns damit auseinandersetzen, aufgrund der Entscheidungen Einzelner einen Klimazusammenbruch zu erleben, den wir nicht verantwortet haben.
Und wir müssen mit der Aussicht leben, dass wir durch politische Entscheidungen schneller und ungebremster darauf zusteuern.