@oida_grantler@grok Das Video zeigt Fans des Fußballvereins HSV beim Marsch zum Volksparkstadion in Hamburg am 29. August 2025. Sie skandierten in Wahrheit „Scheiß St. Pauli“
Die Forderung nach "zwingendem Wachstum" in diesem Stadium ist, als würdest du einem Patienten auf der Palliativstation raten, er müsse jetzt einfach wieder mit dem Joggen anfangen.
Die Zeit für diese frommen Wünsche ist abgelaufen, das Kind ist längst im Brunnen zerschellt.
Die demografische Mathematik ist unerbittlich, und das Kapital hat die Flucht ergriffen. Dieser Staat wächst nicht mehr, er verdaut sich gerade selbst. Was wir jetzt sehen, ist die letzte Phase des Plünderungs-Zyklus: Der nackte Substanzfraß an den verbliebenen Leistungsträgern, um die Insolvenzverschleppung noch ein paar Monate/Jahre zu finanzieren.
Genau deshalb ist die Hoffnung auf den Staat ab sofort dein größtes Risiko. Wer verstanden hat, dass keine politische Reform dieses Konstrukt mehr rettet, bettelt nicht mehr um Wirtschaftswunder. Er übernimmt radikale Eigenverantwortung.
Hör auf, dich auf ein System zu verlassen, das dich nur noch als sein eigenes Ersatzteillager betrachtet. Rette deine verbliebene Energie: Bau dir unkonfiszierbare Assets auf, entziehe dich der Umverteilungsmatrix und organisiere deinen persönlichen Exit aus der Abhängigkeit, bevor die mathematische Realität endgültig den Stecker zieht.
@amiasmatics@schorn_stephan Wir hatten leider keinen Sprungturm, dafür aber eine Rutsche und mit Eisdecke dann einen ordentlich verlängerten Rutschweg
😁
Der Staat hat seinen Beamten Pensionen im Barwert von rund 2,3 Billionen Euro zugesagt, zurückgelegt ist davon so gut wie nichts. Der Barwert ist das Geld, das heute auf der hohen Kante liegen müsste, um die Versprechen abzudecken
Der gesamte Bundeshaushalt umfasst pro Jahr gut 500 Milliarden, in der Schuldenstatistik taucht die Zusage gar nicht erst auf.
Schon die laufende Rechnung ist groß. Pensionen und Beihilfe kosten nach Angaben des Bundes der Steuerzahler heute rund 120 Milliarden Euro im Jahr.
Fast 2 Millionen Beamte, Richter und Soldaten erwerben weiter Ansprüche, und der Sachverständigenrat erwartet einen Anstieg der Versorgungsausgaben von 1,55 Prozent der Wirtschaftsleistung 2010 auf 2,2 Prozent bis 2080.
Wo überhaupt Rücklagen gebildet wurden, werden sie geplündert, Schleswig-Holstein entnahm seinem Pensionsfonds 300 Millionen Euro und stopfte damit Haushaltslöcher.
Trotzdem wächst die Last gerade weiter. Nach den Karlsruher Beschlüssen zur zu niedrigen Besoldung hebt Bundesinnenminister Dobrindt die Bezüge rückwirkend zum April 2025 um 3 Prozent und zum Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent an, rund 3,5 Milliarden Euro jährlich zusätzlich.
Da die Pension 71,75 Prozent der letzten Bezüge beträgt, schreibt jedes höhere Gehalt von heute die Versorgungslast von morgen mit fort.
Bezahlt werden muss am Ende alles, nur ist das Geld dafür nicht zurückgelegt und der Haushalt schon ohne diese Summe unter Druck, die Mai-Steuerschätzung weist bis 2030 eine zusätzliche Lücke von rund 81 Milliarden Euro aus.
Wenn die Pensionen aus dem laufenden Haushalt kommen müssen, dann fehlt das Geld an anderer Stelle, bei Schulen, bei der inneren Sicherheit, bei Investitionen oder beim Steuerzahler selbst.
IW Köln (Beznoska · Hentze) · Bund der Steuerzahler · Sachverständigenrat · BMF Steuerschätzung 05/2026 · BMI Versorgungsbericht · BILD