Es ist beschlossen:
Die Bundesregierung lässt den Tankrabatt ausgerechnet dann auslaufen, wenn Familien in die Sommerferien starten. Für viele wirkt das nicht mehr wie politische Ahnungslosigkeit, sondern wie ein Schlag ins Gesicht mit Anlauf. Während Menschen an der Zapfsäule fast kollabieren, wirkt es, als würde diese Regierung Entscheidungen treffen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wie die Realität außerhalb des Regierungsviertels aussieht.
Und dann kommt der Punkt, der viele endgültig zur Weißglut bringt:
Die Weigerung, eine Übergewinnsteuer einzuführen. Länder wie Italien, Spanien, Großbritannien, Griechenland, Rumänien und Ungarn haben längst gezeigt, dass man krisenbedingte Rekordgewinne großer Energiekonzerne abschöpfen kann – Milliarden, die direkt der Bevölkerung zugutekommen.
Deutschland dagegen?
Nichts.
Gar nichts.
Man schaut tatenlos zu, wie Mineralölkonzerne Rekordprofite einfahren, während die Menschen jeden Tag überlegen müssen, ob sie sich den Weg zur Arbeit überhaupt noch leisten können.
Und dann kommt als „Lösung“ wieder die Pendlerpauschale um die Ecke – ein Instrument, das für viele so hilfreich ist wie ein Regenschirm im Orkan. Eine Pauschale, die erst spät wirkt, die die realen Mehrkosten kaum berührt und die vor allem denen etwas bringt, die ohnehin genug verdienen, um überhaupt Steuern zu zahlen. Für viele ist das keine Entlastung, sondern blanker Hohn.
Das Bild, das sich daraus ergibt, ist für viele glasklar:
Eine Regierung, die sich in Reden als Anwalt der Mitte inszeniert, aber in der Praxis Entscheidungen trifft, die vor allem großen Konzernen gefallen. Eine Regierung, die Milliarden verschenkt, während Familien überlegen müssen, ob sie ihren Sommerurlaub streichen oder den Wocheneinkauf halbieren. Eine Regierung, die behauptet, Verantwortung zu übernehmen, aber gleichzeitig den Eindruck vermittelt, dass die Sorgen der Bevölkerung nur lästiges Hintergrundrauschen sind.😡