Another day, another Western trope about how Russia does or does not function. One of the most famous examples is the figure of Alexander Dugin, who is, time and again, portrayed as "Putin's ideologue". In this piece, I argued for another perspective. Now in English.
Du bist nicht "die anderen alle" Dirk. Was du definitiv bist, auch wenn du das nicht gerne liest, ist ein politischer Laie. Und oben drauf offenbar auch noch ein Wissenschaftler, der denkt sich stets an den vermeintlichen Konsens zu halten, würde einen in Sachen Erkenntnis irgendwie weiterbringen.
Du verstehst auch den Begriff Echokammer offenbar nicht richtig. Der beschreibt einen Zustand, indem man instinktiv Informationen ausblendet, die dem bereits erlernten Wissen widersprechen. Das ist exakt was du tust. Ich hingegen habe die zur Verfügung stehenden Positionen studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass der im Westen - auch unter Einsatz von Zwang - etablierte Konsens mich argumentativ nicht überzeugt. Er ist zudem hochgradig selbstgefällig und konfliktfördernd.
Ich befinde mich mit meinen Positionen auch in guter Gesellschaft - von Leuten, die wirklich Ahnung haben wovon sie sprechen (Politik) und integer sind. Ein Beispiel? Das ist ein Zitat aus Stephen Walts aktueller Kolumne im Foreign Policy-Magazin:
"The seizure of Crimea in 2014 and the invasion of Ukraine in 2022 did not come out of nowhere, or spring unbidden from the fevered imperialist brow of Russian President Vladimir Putin. As many experts had warned since the mid-1990s, they were a response to a long series of Western actions that virtually the entire Russian political elite viewed as threatening, an existential danger so great that Moscow eventually decided to launch an illegal preventive war."
Jetzt denk vllt nochmal etwas intensiver darüber nach, wer von uns beiden in einer Echokammer feststeckt.
https://t.co/mJeihQQr4q
@RDisarray@Dummophob@faznet Du willst suggerieren, dass die anderen alle in einer Echokammer sind – dabei ist es eher der Konsens. Dabei hast du dich in die Schmollecke zurückgezogen, in der ihr euch gegenseitig für eure angeblich bessere Haltung auf die Schulter klopft. Das nennt man Echokammer.
@dirk_fasshauer Gib nicht mir die Schuld dafür, dass sich dieser Eindruck aufdrängt.
Mach dir nichts draus. Du bist, wie das Zitat klar macht, nicht der einzige Deutsche, der Schwierigkeiten mit dem Unterschied zwischen "verstehen" und "verzeihen" hat.
@dirk_fasshauer Erneut irrst du dich in mehrfacher Hinsicht. Erstens habe ich mich vorher noch nie zu dem Interview geäußert. Zweitens verharmlose ich den russischen Krieg gegen die Ukraine nicht.
Dein durch deine Echokammer geprägter Verstand missinterpretiert meine Intention.
@dirk_fasshauer@Dummophob@faznet Intensiv nachdenken scheint ebenfalls nicht dein Metier zu sein.
Ich zitiere Stephen Walt und du bringst reflexhaft ein Ronzheimer-Interview, um umgehend meine Einordnung von dir zu bestätigen. Dann BILD dir mal schön weiter deine Meinung Dirk. Ich denke damit ist alles gesagt.
@dirk_fasshauer@Dummophob@faznet Intensiv nachdenken scheint ebenfalls nicht dein Metier zu sein.
Ich zitiere Stephen Walt und du bringst reflexhaft ein Ronzheimer-Interview, um umgehend meine Einordnung von dir zu bestätigen. Dann BILD dir mal schön weiter deine Meinung Dirk. Ich denke damit ist alles gesagt.
Selbstreflexion auf @faznet-Niveau. Vllt erwachen halt einfach nur langsam Teile der Bevölkerung aus der einseitigen Erzählung, die per Trommelfeuer die unbedingte materielle Unterstützung der Ukraine, gegen den bösen und irrationalen Aggressor Russland, als alternativlos verkauft.
Eine Hinterfragung dieses Narrativs lässt sich übrigens auch argumentieren, ohne dafür auf russische Quellen und Narrative zurückgreifen zu müssen. Ich für meinen Teil arbeite in meinen Texten zum Thema nahezu ausschließlich mit westlichen Quellen.
Das Absurde ist, dass wir schon seit längerem an einem Punkt angekommen sind, an dem selbst hochdekorierte westliche Akademiker wie Jonathan Haslam, den man wohl kaum als kremlaffin bezeichnen kann, für ihre Kritik an der westlichen "Hybris" gegenüber Russland als zitierbare Quelle diskreditiert werden sollen.
Es gibt in der Wahrnehmung dieser Leute nur die vollkommen einseitige Verurteilung Russlands oder eben "Kremlnarrative". Das ist die eigentliche Tragik an der gegenwärtigen Situation, in der auf ewig am inhumanen und unnötigen Ausbluten der Ukraine, auf Kosten aller europäischen Bevölkerungen, festgehalten werden soll.
Es ist lange überfällig, diesen vermeidbaren Krieg zu beenden. Ich bin mir vergleichsweise sicher, dass materielle Unterstützung für den Wiederaufbau der Ukraine auf mehr Unterstützung stoßen würde, als für deren fortlaufende Zerstörung.
Das ist aus meiner Sicht die Tragik des Trommelfeuers vonseiten AfD und BSW. Die bisher erstaunlich stabilen und hohen Zustimmungswerte für die Unterstützung der Ukraine geraten unter Druck. Deshalb muss man den Kreml-Narrativen entschieden entgegentreten.
Du bist nicht "die anderen alle" Dirk. Was du definitiv bist, auch wenn du das nicht gerne liest, ist ein politischer Laie. Und oben drauf offenbar auch noch ein Wissenschaftler, der denkt sich stets an den vermeintlichen Konsens zu halten, würde einen in Sachen Erkenntnis irgendwie weiterbringen.
Du verstehst auch den Begriff Echokammer offenbar nicht richtig. Der beschreibt einen Zustand, indem man instinktiv Informationen ausblendet, die dem bereits erlernten Wissen widersprechen. Das ist exakt was du tust. Ich hingegen habe die zur Verfügung stehenden Positionen studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass der im Westen - auch unter Einsatz von Zwang - etablierte Konsens mich argumentativ nicht überzeugt. Er ist zudem hochgradig selbstgefällig und konfliktfördernd.
Ich befinde mich mit meinen Positionen auch in guter Gesellschaft - von Leuten, die wirklich Ahnung haben wovon sie sprechen (Politik) und integer sind. Ein Beispiel? Das ist ein Zitat aus Stephen Walts aktueller Kolumne im Foreign Policy-Magazin:
"The seizure of Crimea in 2014 and the invasion of Ukraine in 2022 did not come out of nowhere, or spring unbidden from the fevered imperialist brow of Russian President Vladimir Putin. As many experts had warned since the mid-1990s, they were a response to a long series of Western actions that virtually the entire Russian political elite viewed as threatening, an existential danger so great that Moscow eventually decided to launch an illegal preventive war."
Jetzt denk vllt nochmal etwas intensiver darüber nach, wer von uns beiden in einer Echokammer feststeckt.
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@dirk_fasshauer@Dummophob@faznet Wann hab ich das denn eingestanden? Und wie sollte ich mich in einer Echokammer bewegen? Der westliche/deutsche Diskursraum ist übersättigt mit Positionen, die den meinen oft diametral gegenüberstehen.
Ich befürchte du projizierst wieder.
The history of the conflict did not start in 2021-2022. Influential groups in the Western elite saw Ukraine (in fact, all the Eastern Partnership countries, but Ukraine above all) as essential to preventing the consolidation of a sovereign center of capital accumulation in the post-Soviet region under an untamed Russian elite in possession of vast strategic resources and nuclear arsenal. The “democracy promotion” and regime-change agenda has been there for a long time. It is wrong to read the path to the war, and the inability to get out of it, as just the result of a series of miscalculations.
@dirk_fasshauer@Dummophob@faznet Dirk war wohl noch etwas angefressen, weil jemand seine politische Expertise in Zweifel gezogen hat. Scheint er nicht gewohnt zu sein in seiner Echokammer.
Interesting posting by Lemoine, in essence a historical theory of how the "West" fixed itself into the position of fighting a surrogate war in Ukraine. I think he's right about the expectation of a quick Ukrainian defeat whatever that meant in practice. And US planners were...
These days, barely a week goes by in Europe without a drone sighting, a fire or a power outage being blamed on Russia. We’re told that these incidents are all part of a relentless, and escalating, “hybrid war” that Moscow is waging against the continent.
But does the evidence support Western claims that Russia is engaged in a systematic hybrid war against Europe? As I argue in my first piece for @RStatecraft, not really.
Most claims of Russian involvement turned out to be establishment-amplified speculation that collapsed under basic scrutiny. In many cases, there is no evidence the incidents themselves actually even happened (drones supposedly swarming European airports, etc.).
So is this just a case of collective panic fuelled by click-addicted media? Or, given that the claims of a Russian “hybrid war” against Europe appear to rest on little more than propaganda, is there a concerted effort by the EU-NATO establishment to condition citizens to believe that Europe is under attack from Russia?
In Italy, the expression “strategy of tension” evokes a dark period, from the late 60s to the early 80s, in which intelligence services and secret paramilitary networks operating under NATO auspices inflated the terrorist threat to frighten the electorate, including by engaging in terrorist acts that in some cases were then blamed on the left. European leaders should be wary of reviving such a strategy.
Read the article here: https://t.co/mMtUxVxofY
"Wir brauchen ein grundlegend neues Staatsverständnis und eine Neujustierung unserer Wirtschaftsordnung. Dabei halte ich mich am Grundgesetz fest, das mit der #Menschenwürde beginnt und sich zur parlamentarischen Demokratie bekennt." @tom_krebs_ https://t.co/9yF3ewlYpW
Russian conservatism is making a forceful return after a century of experimenting with socialism and liberalism. Conservatism is about managing change by ensuring that modernization evolves organically by building on the past. Conservatism has a natural attraction for Russia as its thousand-year-long history is largely characterized by revolutionary change - the destructive process of uprooting the past to give way to modernity. Navigating towards gradual and organic modernization has been a key struggle ever since the Mongols invaded in the early 13th century and decoupled Russia from Europe and the arteries of international trade. Russian history has consisted of avoiding revolutions that are either caused by falling behind on modernization or making great leaps forward that disrupt socio-economic and political traditions. Russian conservatives are now tasked with harmonizing the conservative ideas of the 19th century with the revolutionary changes that shaped Russia in the 20th century. The rise of Asia now provides new opportunities as it enables Russia to overcome its fixation on the West and develop a unique Russian path toward modernization that harmonizes its Eurasian geography and history.
https://t.co/JGF2s9l4id
Einer der führenden Köpfe in der Russlandanalyse, einer führenden deutschen Denkfabrik, kann letztendlich nur naiv oder unehrlich sein, um zu solchen Äußerungen zu gelangen.
Die zentrale Prämisse für derlei Aussagen ist, dass der Westen nichts weiter tut, als einem überfallenen Land zu helfen. Dies entspricht jedoch nicht der Realität. Fakt ist, dass der Westen die Ukraine gezielt auf diesen Zusammenprall vorbereitet hat, weil er mit Russland um Einfluss über die Ukraine konkurriert.
Folgerichtig hilft der Westen der Ukraine nicht einfach nur, sondern instrumentalisiert sie als Stellvertreter für eigene geopolitische Interessen. Herr Milanovic dürfte intelligent und gebildet genug sein, um das zu verstehen und in seine Analyse mit einfließen zu lassen. Bei einem Herrn Kluge würde man das auch erwarten - weshalb ich in seinem Fall tatsächlich Unehrlichkeit für die wahrscheinlichere Option halte.
One of the darkest and most reprehensible ideas of our time is the notion that those who do the right thing by helping a country under attack are somehow responsible for the war and the suffering it causes.