Das ZDF sagt in der heutigen Hauptnachrichtensendung zum Thema Atommüll, viele Länder hätten früher ausgediente Brennstäbe im Meer versenkt.
Das ist falsch. Niemand hat jemals zivile Brennstäbe ins Meer geworfen. Es ist links-grüne Angstkommunikation.
@schneider_chris@alex_avoigt Man baut damit zwei komplette Erzeugersysteme - Wind & Sonne bei gutem Wetter, Gas für gesicherte Leistung.
Problem: Man hat doppelte Kosten. Damit ist man global nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Folgen sind Deindustrialisierung und Armut. Wir sehen bereits die Vorboten.
Immer wieder ziehen Grüne wie @alex_avoigt denselben Hütchenspielertrick ab: Sie zeigen den Anteil der Erneuerbaren am Strom und verkaufen das dann dreist als Lösung für die Gesamtenergie aller Sektoren.
Hier die berichtigte Grafik (für 2045 EE-direkt und EE-Strom kombiniert):
🇩🇪 Germany is on the path to 100% renewable energy supply and consumption and will continue to have one of the most reliable electricity grids in the world.
With a higher share of renewable energy, costs drop significantly and geopolitical risks are reduced.
I wish it were happening faster, but our current government under Chancellor Merz is doing everything it can to delay it.
The Greens were absolutely right with all their proposals and initiatives, and this is becoming clearer by the day.
@schneider_chris@alex_avoigt Der Denkfehler steckt in „genauso gut im Großen“, und mit diesem Denkfehler sind Sie leider nicht allein:
Ihr Haus nutzt das Netz als Speicher, Backup und Ausgleichssystem. Eine Volkswirtschaft kann diese Funktionen nicht an „das Netz“ auslagern. Sie *ist* das Netz.
@schneider_chris@alex_avoigt Ich lasse mich schon wieder auf Sektorendiskussionen ein. 🙄 Eigentlich reicht der Blick auf Endenergie nach Trägern: Der Mineralölblock ist riesig. Auch E-Autos lassen den nicht einfach verschwinden, das ist völlig illusorisch.
Mit Wind & Sonne allein kriegt man den nicht weg.
@schneider_chris@alex_avoigt Nennen Sie bitte mal Zahlen, mit welcher Senkung des Endenergieverbrauchs im Verkehrssektor Sie aufgrund der Elekrifizierung rechnen, beispielsweise für 2030 und 2045.
@schneider_chris@alex_avoigt Problem ist, dass uns diese ersten 22% bereits 26 Jahre und 500 Mrd. € gekostet haben - und das waren die low hanging fruit, wie z.B. winhöffige Gebiete für WKA etc.
Jetzt bleiben 19 Jahre für die fehlenden 78%. Und es ist noch immer keine Lösung für Saisonalspeicher in Sicht.
@AxelFlasbarth@stefanolix@MaAhl5@alex_avoigt Kann man machen - bleibt aber ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Zudem: Die Erfahrungen mit Aufforstung für CO2-Kompensation waren ja über die letzten Dekaden nicht so toll ...
@schneider_chris@alex_avoigt Das hellgrün ist direkte Anreichung in Form von Biogas etc.
Teilen Sie gern auf, wie Sie wünschen - dies hier oben ist jedenfalls eine Endenergiebilanz nach Träger. Die ist u.a. nützlich, um daran zu erinnern, welch kleiner Teil der Energie beim Verbraucher als Strom ankommt.
@schneider_chris@alex_avoigt In einer Darstellung von Endenergie nach Träger wird man wohl kaum um ein Tortenstück für den Strom herumkommen.
Wir sehen in den Medien immer nur die mega-grünen Torten des EE-Stromanteils, deswegen sind jetzt alle geschockt und verwirrt.
@AxelFlasbarth@stefanolix@MaAhl5@alex_avoigt Ja sicher, total realistisch. 🙄Nach 26 Jahren Energiewende und über 600 Mrd. € Kosten haben wir die low hanging fruit abgeräumt, damit gerade mal 25% erreicht und wollen dann in nur 19 weiteren Jahren auf 100% kommen?
Das wäre selbst bei erreichten Pareto-80% kaum darstellbar.
@AxelFlasbarth@stefanolix@MaAhl5@alex_avoigt Am Ende hätte man mir vorgeworfen, dass ich die Zahlen der AG Energiebilanzen "verfälsche", indem ich dort nicht vorgesehene Aufteilungen vornähme.
Spannender ist doch: Erkennen Sie nunmehr - endlich - die Botschaft?
@industrialpc@FunkyTramp@alex_avoigt Beispiel Kohlekraftwerk: Der Kraftwerkswirkungsgrad führt direkt zum Unterschied zwischen Primärenergie und Endenergie: Aus 100 kWh Kohle werden bei 40 % Wirkungsgrad nur etwa 40 kWh Strom, abzüglich Netzverlusten.
Sie können das Wirkungsgrad oder Umwandlungsverlust nennen, egal.
@AxelFlasbarth@stefanolix@MaAhl5@alex_avoigt Sie müssen bitte mal die Lesebrille aufsetzen. Dies ist eine Grafik der Endenergie nach Träger. Daher sind Strom und EE-direkt (z.B. Biogas) getrennt aufgeführt - außer für 2045, worauf ich extra hinwies.
Erwarten Sie, dass jedes EE immer ein grünes Kuchenstück zu sein hat?
@AxelFlasbarth@stefanolix@MaAhl5@alex_avoigt Nein, wir reden hier ausschließlich über END-Energiebedarf, nicht über Primärenergie. Die Endenergie ist seit Dekaden festgenagelt, rund 2.400 TWh.
Genau weil Ihre Spezies so gern mit zukünftigen Primärenergieeinsparungen argumentiert, habe ich diese Endenergiegrafik gemacht.
@industrialpc@FunkyTramp@alex_avoigt Endenergie ist Primärenergie minus Verluste bis zum Endverbraucher, u.a. durch Wirkungsgrade. Nutzenergie ist noch wieder etwas anderes. Die Grafik zeigt Endenergie.
@FunkyTramp@industrialpc@alex_avoigt Nein. Wir haben es geschafft, in 20 Jahren und mit 600 Mrd. € Aufwand die eine CO2-arme Erzeugungstechnik durch eine andere zu ersetzen. Bilanziell war das für die Endenergie ein Nullsummenspiel.