Allerdings ging es nicht ganz ohne Kontrollen durch die Polizei, wie ich das vorausgesagt habe. Jetzt gilt es, die Messungen auszuwerten und für die Stauwochenenden an Auffahrt und Pfingsten vorzusorgen!
Mein letztes Fazit über den Pilotversuch in den Gemeinden Bonaduz und Rhäzüns für den Ostermontag: Mit dem Einsetzen des Rückreiseverkehrs und des Staus im Domleschg gab es erhöhten Verkehr durch Bonaduz und Rhäzüns.
Meist waren es deutsche Stauumfahrer, welche einen Konvoi von 5 bis 15 Fahrzeuge mitzogen. Nach 14 Uhr griff die Polizei ein und kontrollierte die Fahrzeuge bei Rothenbrunnen. Das führte schnell zum Abklingen der Durchfahrten. Insgesamt ist der Pilotversuch geglückt!
Offenbar lohnt es sich für die Stauumfahrer nicht, die Autobahn zu verlassen, wenn bei Bonaduz dann Ende mit der Umfahrungsmöglichkeit ist.
Ich bin gespannt auf den Montag, wenn es in die Gegenrichtung geht.
Mein Fazit des zweiten Tages des Pilotversuchs “Verhinderung A13 Stauumfahrungsverkehr durch Bonaduz und Rhäzüns“: Es hat auch am zweiten Tag funktioniert! Da heute am Feiertag weniger Verkehr von Anwohnern und Zubringern vorhanden war, war der Verkehr auch geringer als gestern.
Ca. jedes dritte Fahrzeug war ein Stauumfahrer nach meiner Beobachtung. Interessant ist, dass auch kaum Stau auf der Kantonsstrasse zwischen Chur über Domat/Ems nach Reichenau vorkam.
Fortsetzung: Nach meiner Einschätzung ist ca. jedes fünfte Fahrzeug auf der Strasse durch die Dörfer ein Stauumfahrer, aber die grosse Mehrzahl hält sich an die Signalisation. Ich hoffe, dass es auch die nächsten Tage und insbesondere am Ostermontag so weitergeht!
Mein erstes persönliches Fazit zum Pilotversuch “Verhinderung A13 Stauumfahrungsverkehr durch Bonaduz und Rhäzüns”: Es funktioniert! Verkehr in beiden Dörfer zwar erhöht, aber immer flüssig.
@giapier Habe ich, aber dort wird die regionale Sicht dargestellt. Wir sind aber Gemeindevorstände in Gemeinden. Die regionale Sicht ist nur eine Form der statistischen Darstellung. Frauen werden in Gemeindevorständen von Gemeindeeinwohnern gewählt, nicht von Regionen.
Irgend etwas kann am heutigen SO-Artikel von Pierina Hassler @giapier nicht ganz stimmen, was die Aussage zu einzelnen Gemeindevorständen anbetrifft. Bei uns in Rhäzüns sind 2 von 5 Vorstandsmitglieder weiblich, d.h. 40%.
Debatte im Grossen Rat zur Wasserkraftstrategie: Wenn die Bündner Regierung nun Kraftwerke mit dem Heimfall in ihren Besitz übernehmen will, warum hatte sie dann die Aktienmehrheit der Repower ins Unterland verkauft?