Ich habe an ROSSMANN geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die sehr deutliche Begründung Ihres Austritts aus dem Verband der Familienunternehmer. Da Sie ausdrücklich die dort eingeladenen AfD-Politiker als Anlass genannt haben, hat mich das persönlich kurz innehalten lassen.
Ich habe daraufhin sogar meine bei ROSSMANN tätige Nachbarin gefragt, wie ich mich künftig verhalten solle – sie war peinlich berührt und wusste nun auch nicht so recht. Deshalb wende ich mich an Sie:
Da ich selbst AfD wähle, möchte ich nun auf direktem Wege freundlich erfragen, wie Ihr Haus das handhabt: Bin ich als Kunde mit dieser politischen Präferenz weiterhin willkommen, oder wäre es aus Ihrer Sicht stimmiger, wenn ich als potenziell „problematischer“ Bürger künftig auf Einkäufe bei Ihnen verzichte? Ich möchte vermeiden, dass mein Geld – das nach Ihrer Linie ja womöglich als politisch belastet gilt – Sie in Verlegenheit bringt.
Da sich diese Frage vermutlich nicht nur mir stellt, würde ich Ihre Antwort gerne, selbstverständlich wortgetreu, auf meinen bestehenden Plattformen veröffentlichen, um einigen weiteren Rückfragen vorzubeugen.
Für eine kurze Rückmeldung danke ich Ihnen sehr.
Mit freundlichen Grüßen