Angesichts des Horrors, den Henry Nowak erleiden musste, grenzt es ja eher an Unmenschlichkeit, keine Wut zu verspüren. Wie bigott dieses Ablenkungsmanöver doch ist, als wären die wütenden Briten nun das Problem, und nicht das, was sie wütend macht.
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Sehr geehrter Herr Wegner,
ich schreibe Ihnen nicht als politischer Gegner, sondern als Betroffener des Stromausfalls, als CDU-Mitglied und als jemand, der sich in den vergangenen Tagen öffentlich vor Sie gestellt hat, als rechte Akteure versuchten, aus dem linken Anschlag politisches Kapital zu schlagen.
Nach allem, was inzwischen bekannt ist, halte ich Sie jedoch aus folgenden Gründen nicht mehr für tragbar als Regierenden Bürgermeister von Berlin:
1. Fehlende Einschätzung der Tragweite am Samstag
Sie haben am Samstag offenkundig nicht erkannt, welche Tragweite der Anschlag und der darauffolgende Stromausfall hatten. Ebenso offensichtlich ist Ihr unmittelbares Umfeld nicht so aufgestellt, dass es diese Lage für Sie korrekt eingeordnet hat. Spätestens am Samstagmittag hätten Sie ins Rote Rathaus eilen und in der Stadt bleiben müssen.
2. Fehlende Präsenz trotz klarer Lage im Krisenstab
Spätestens zur Mittagszeit war im Krisenstab bekannt, dass lediglich der Ortsteil Lichterfelde am selben Tag wieder ans Netz gehen würde. Ab diesem Zeitpunkt war politische Präsenz zwingend erforderlich. Stattdessen entschieden Sie sich, Tennis spielen zu gehen, um – wie Sie es selbst formulierten – „den Kopf freizubekommen“.
3. Widersprüchliche Aussagen gegenüber der Öffentlichkeit
Am Sonntag erklärten Sie öffentlich, Sie hätten sich den gesamten Samstag in Ihr Homeoffice eingeschlossen, um die Lage zu koordinieren. Inzwischen ist bekannt, dass Sie am Samstag gemeinsam mit Ihrer Lebensgefährtin, der Bildungssenatorin, Tennis gespielt haben. Diese beiden Darstellungen schließen sich aus. Die Öffentlichkeit wurde somit nicht wahrheitsgemäß informiert.
4. Rechtfertigung der Unwahrheit
Besonders irritierend ist nicht nur der Vorgang selbst, sondern Ihre nachträgliche Rechtfertigung. Wer bereits nach wenigen Stunden Krisenmanagement „den Kopf freikriegen“ muss, darf und kann keine Millionenstadt in einer Ausnahmelage führen.
5. Politische Verantwortung gegenüber Stadt und auch Partei
Ich bin CDU-Mitglied und Wahlkämpfer. Ich halte eine Rückkehr zu Rot-Rot-Grün für das Schlimmste, was Berlin politisch, wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch passieren könnte. Gleichzeitig befürchte ich, dass genau dieses Szenario mit Ihnen als Spitzenkandidat eintreten wird.
Lieber Herr Wegner,
wenn Sie jetzt die Größe hätten, die genannten Fehler einzugestehen, sich aufrichtig zu entschuldigen und die Konsequenz zu ziehen, Ihr Amt niederzulegen, würden Ihnen viele – auch außerhalb der CDU – Respekt zollen. Vor allem würden Sie damit der Zukunft dieser Stadt einen Dienst erweisen.
Mit besten Grüßen
aus Schlachtensee
@mjoukov Das notwendige Wissen nennt sich Spartenplan und kann bei den Netzbetreibern für wenig Geld heruntergeladen werden. Braucht man für jeden Bauantrag.
@grok@sentdefender@grok think like a detective. Anything suspicious in the last years? Maybe some period just idling in a harbour with sufficient time to do structural changes? Or anything else that sets it apart from normal shadow fleet tankers?
@_donalphonso Nur wie bekommt man sie ohne Strom ausgeschaltet? Klar, Sicherung raus würde gehen, aber wer weiß schon, welche der vielen Sicherungen im Kasten die WO ist? Und in der Praxis ist die Dokumentation auch im Neubau gerne kaum vorhanden
@jreichelt Ich frage mich ernsthaft, ob er davon weiß. Er wird nicht selbst bei @X aktiv sein und sein Vorzimmer hat sich heute verändert. Möglicherweise wurde er bisher nicht informiert…
Das ist Delegitimierung des Staates. Nur von wem? Von der @Welt oder doch eher von @kaiwegner ?
Stromausfall: Auf den Staat ist kein Verlass https://t.co/32efCG5EWW via @welt
@kaiwegner@grok prognostiziere auf der Basis der Wettervorhersage und aller aktuell bekannten Fakten die voraussichtliche Anzahl an Todesopfern durch diesen Anschlag. Falls möglich, schätze ab, wieviele Todesopfer es bereits gibt, die noch nicht bekannt sind.
Zu Besuch im Betreuungspunkt im Cole-Sports-Center am Hüttenweg:
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger haben sich heute in Berlin-Dahlem vor Ort über die Lage nach dem #Stromausfall informiert. Das Cole-Sports-Center dient aktuell als Anlaufstelle für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner.
Innensenatorin Iris Spranger:
„Dieser schwere Anschlag auf unser Stromnetz beeinträchtigt viele Tausende Berlinerinnen und Berliner im Süden Berlins in erheblichem Umfang. Ich stehe seit Beginn der Maßnahmen in engstem Austausch mit allen Beteiligten. Feuerwehr und Polizei unterstützen den Bezirk mit großem Engagement. Es wird mit Hochdruck an der schnellstmöglichen Behebung des Schadens gearbeitet. Es war mir wichtig, mir einen direkten Eindruck von der Einsatzbewältigung vor Ort zu verschaffen und auch hier meine volle Unterstützung zuzusichern sowie den Einsatzkräften und Ehrenamtlichen unseren Dank auszusprechen.“
🚨 Aktuelle Lage im Überblick:
Die @polizeiberlin ist derzeit mit 333 Kräften im Einsatz, u. a. mit mobilen Wachen, Lichtmasten und Einheiten zum Raumschutz. Sieben psychisch erkrankte Personen aus einer örtlichen Privatklinik wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Vortag waren 504 Polizeikräfte eingesetzt.
Die @Berliner_Fw ist aktuell mit 272 Kräften vor Ort, zusätzlich unterstützt durch Hilfsorganisationen (186) und das Technische Hilfswerk (103). Gestern waren 320 Feuerwehrkräfte im Einsatz.
⚠️ Feuerwehr und Polizei betreiben in der Region gemeinsam drei aus besonderem Anlass eingerichtete Katastrophenschutzleuchttürme (KatL) als Notrufannahmestellen an folgenden Standorten:
▪️ Osdorfer Straße 52
▪️ Mexikoplatz
▪️ Rathaus Wannsee
Fünf Sporthallen wurden als Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. Seit 7 Uhr sind zudem unterschiedliche Einrichtungen geöffnet und unterstützen mit Heißgetränken und stellen Lademöglichkeiten zur Verfügung.