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ℹ️ Die Verzerrung des Genozids
Ein Genozid ist laut UN-Konvention eine Handlung, „begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.
Jeder Versuch, einen Genozid im Gazastreifen durch Zahlen Getöteter zu belegen, muss vergeblich sein. Es ist per Definition unerheblich, wie viele Menschen getötet werden.
Ob ein Genozid vorliegt, ist eine qualitative und keine quantitative Frage.
Der Terroranschlag 10/7 wurde beispielsweise in genozidaler Absicht verübt, weil das erklärte Ziel der Hamas die Tötung aller Juden ist. Wie viele dabei getötet wurden, ob in Zahlen oder in Relation zur Population, ist ebenfalls unerheblich.
Jeder Versuch, einen Genozid im Gazastreifen zu argumentieren, hat mindestens eine von fünf Ursachen.
▶️ Eine völlige Unkenntnis der tatsächlichen Definition.
▶️ Eine völlige Unkenntnis der militärischen Realitäten.
▶️ Ein Versuch künstlich zu dramatisieren, was an sich dramatisch genug ist
▶️ Ein Verschleiern der Ursachen
▶️ Eine Täter-Opfer-Umkehr
Wer einen Genozid nachweisen will, muss nicht auf die Opfer gucken, sondern auf die mutmaßlichen Täter. Und belegen, dass die Gaza-Palästinenser geplant und bewusst ausgelöscht werden sollen.
Das ist nicht meine „Meinung“, sondern das entspricht den juristischen Definitionen der UN. Und das hat nichts damit zu tun, irgendetwas zu leugnen.
Der IGH hat bisher - in drei Entscheidungen - keinen Genozid im Gazastreifen festgestellt.
Leider muss man wieder und immer wieder darauf aufmerksam machen.
Foto: Das Plakat einer Demonstrantin anlässlich der Rede Netanjahus in Washington fordert einerseits den Genozid in Palästina zu stoppen, andererseits zeigt es die Region Palästina ohne Israel, was einen Genozid befürwortet. Sie ist also gegen einen angeblichen Genozid an Palästinensern und für einen Genozid an Israelis.
▶️ Kurzauswertung Raketenangriff bei Rafah
Ich bin MilBlogger und ehemaliger Luftbildauswerter für die Bundeswehr und NATO.
Aufgrund der zugänglichen Bilder und Informationen habe ich mir einen Überblick verschafft.
Ich stelle meine Interpretation frei zur Verfügung.
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