Was jeder jetzt tun kann: Druck auf die Berliner Verwaltung erhöhen
Nach dem Rhysida-Leak mit mehreren Terabyte Verwaltungsdaten reicht es nicht, auf freiwillige Aufklärung des Senats zu warten. Wer befürchtet, dass eigene Daten dabei waren, sollte zwei Dinge tun: Strafanzeige bei der Polizei und eine Beschwerde bei der unabhängigen Datenschutzaufsicht. Letztere erzeugt den größten organisatorischen Druck, weil sie den Senat zur Rechenschaft zwingen kann.
1. Beschwerde an die Berliner Datenschutzbeauftragte
Die BlnBDI ist unabhängig. Eine Bürgerbeschwerde löst einen Prüfauftrag aus.
E-Mail: [email protected]
Formular: https://t.co/vdxGfkzIVz (Bereich „Beschwerde einreichen“)
Post: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59–61, 10555 Berlin
Mustertext zum Kopieren:
Betreff: Beschwerde wegen Datenschutzverstoß – Datenabfluss Landesnetz Berlin / Rhysida
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebe ich Beschwerde gegen das Land Berlin bzw. die betroffenen Senatsverwaltungen wegen des veröffentlichten Datenabflusses durch die Gruppe Rhysida.
Ich befürchte, dass auch meine personenbezogenen Daten betroffen sein können. Bislang wurde ich nicht individuell informiert. Ich halte die bisherigen Schutz-, Überwachungs- und Benachrichtigungsmaßnahmen für unzureichend.
Ich bitte Sie zu prüfen:
• ob die Melde- und Benachrichtigungspflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO sowie dem Berliner Datenschutzgesetz erfüllt wurden,
• wie Betroffene ermittelt und informiert werden,
• ob die technischen und organisatorischen Maßnahmen (Monitoring, Segmentierung, Zugriffskontrolle) den gesetzlichen Anforderungen entsprochen haben,
• welche Konsequenzen gegenüber den verantwortlichen Stellen gezogen werden.
Bitte bestätigen Sie den Eingang und teilen Sie mit, unter welchem Aktenzeichen mein Vorgang geführt wird.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
[Anschrift]
[E-Mail / Telefon]
[optional: Bezug zu den betroffenen Verwaltungen, z. B. Antrag, Verfahren, Beschäftigung]
2. Strafanzeige bei der Polizei
Zusätzlich über die Internetwache der Polizei Berlin oder jede Dienststelle anzeigen – besonders, wenn Daten veröffentlicht oder für Betrug genutzt werden könnten.
Je mehr Bürgerinnen und Bürger die gleiche Beschwerde bei der BlnBDI einreichen, desto schwerer wird es, den Vorgang kleinzuarbeiten. Eine höfliche, konkrete Beschwerde wirkt besser als Empörung ohne Prüfauftrag.
Was jeder jetzt tun kann: Druck auf die Berliner Verwaltung erhöhen
Nach dem Rhysida-Leak mit mehreren Terabyte Verwaltungsdaten reicht es nicht, auf freiwillige Aufklärung des Senats zu warten. Wer befürchtet, dass eigene Daten dabei waren, sollte zwei Dinge tun: Strafanzeige bei der Polizei und eine Beschwerde bei der unabhängigen Datenschutzaufsicht. Letztere erzeugt den größten organisatorischen Druck, weil sie den Senat zur Rechenschaft zwingen kann.
1. Beschwerde an die Berliner Datenschutzbeauftragte
Die BlnBDI ist unabhängig. Eine Bürgerbeschwerde löst einen Prüfauftrag aus.
E-Mail: [email protected]
Formular: https://t.co/vdxGfkzIVz (Bereich „Beschwerde einreichen“)
Post: Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59–61, 10555 Berlin
Mustertext zum Kopieren:
Betreff: Beschwerde wegen Datenschutzverstoß – Datenabfluss Landesnetz Berlin / Rhysida
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebe ich Beschwerde gegen das Land Berlin bzw. die betroffenen Senatsverwaltungen wegen des veröffentlichten Datenabflusses durch die Gruppe Rhysida.
Ich befürchte, dass auch meine personenbezogenen Daten betroffen sein können. Bislang wurde ich nicht individuell informiert. Ich halte die bisherigen Schutz-, Überwachungs- und Benachrichtigungsmaßnahmen für unzureichend.
Ich bitte Sie zu prüfen:
• ob die Melde- und Benachrichtigungspflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO sowie dem Berliner Datenschutzgesetz erfüllt wurden,
• wie Betroffene ermittelt und informiert werden,
• ob die technischen und organisatorischen Maßnahmen (Monitoring, Segmentierung, Zugriffskontrolle) den gesetzlichen Anforderungen entsprochen haben,
• welche Konsequenzen gegenüber den verantwortlichen Stellen gezogen werden.
Bitte bestätigen Sie den Eingang und teilen Sie mit, unter welchem Aktenzeichen mein Vorgang geführt wird.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
[Anschrift]
[E-Mail / Telefon]
[optional: Bezug zu den betroffenen Verwaltungen, z. B. Antrag, Verfahren, Beschäftigung]
2. Strafanzeige bei der Polizei
Zusätzlich über die Internetwache der Polizei Berlin oder jede Dienststelle anzeigen – besonders, wenn Daten veröffentlicht oder für Betrug genutzt werden könnten.
Je mehr Bürgerinnen und Bürger die gleiche Beschwerde bei der BlnBDI einreichen, desto schwerer wird es, den Vorgang kleinzuarbeiten. Eine höfliche, konkrete Beschwerde wirkt besser als Empörung ohne Prüfauftrag.
@RKiesewetter Die einzig richtige und längst überfällige Konsequenz ist es, die Ukraine mit voller Härte für den Anschlag auf unsere Energieinfrastruktur (Nordstream) zur Verantwortung zu ziehen.
@Unabhaengige_@datenfuzzi_de Ist ja auch kein Aufwand den scheiss aus dem häcklser zu holen 🤦♂️
Und Schäden gibt es oft genug die schnell paar tausend Euro kosten.
Landwirte sind die Ernöhrer der Nation. Früher oder später werden es nochmal alle kapieren.
@MissEve0109@AmidriverRAM Bei mir hilft eiskalt die Beine abduschen von unten nach oben vor dem zu Bett gehen, Resten und die ganze andere Chemie hat nicht geholfen. Versuchs einfach mal. Lg
@bundeskanzler Ich korrigiere: gerade in der Politik und dem Staatsapparat würden wir von KI profitieren. Aus bekannten Gründen wird dort KI als allerletztes Einzug halten. #Futtertrog