Na, ihr Wahrheitsliebenden und ihr Meister der politischen Nebelkerzen.
Es ist schon faszinierend, wie schnell aus einer Debatte ĂŒber GlaubwĂŒrdigkeit plötzlich eine Debatte ĂŒber angebliche Homophobie gemacht wird.
Jens Spahn wurde nicht kritisiert, weil er homosexuell ist. Er wurde kritisiert, weil er privat eine Möglichkeit genutzt hat, die seine Partei politisch ablehnt. Das nennt man einen Widerspruch. Und wenn ein Spitzenpolitiker anderen Regeln predigt, die er selbst nicht einhĂ€lt, dann ist das ein GlaubwĂŒrdigkeitsproblem.
Diese Kritik kam ĂŒbrigens nicht nur von GrĂŒnen. Sie kam auch aus der eigenen Partei. CDU-Politiker, LandesverbĂ€nde und andere konservative Stimmen stellten dieselbe Frage: Wie glaubwĂŒrdig ist ein Politiker, der öffentlich das eine fordert und privat das Gegenteil lebt?
Und genau an diesem Punkt wird es plötzlich interessant.
Denn anstatt diesen Widerspruch zu erklÀren, erzÀhlt die CSU lieber eine andere Geschichte. Plötzlich ist von Hass die Rede. Von persönlichen Angriffen. Von Homophobie.
Nur bleibt eine Frage bis heute unbeantwortet:
Wo genau war die Homophobie?
Wer hat Jens Spahn wegen seiner sexuellen Orientierung angegriffen?
Kritisiert wurde sein politisches Handeln. Seine GlaubwĂŒrdigkeit. Seine Doppelmoral. Nicht seine HomosexualitĂ€t.
HĂ€tte ein heterosexueller CDU-Politiker öffentlich gegen Leihmutterschaft argumentiert und sie anschlieĂend selbst genutzt, wĂ€re die Kritik exakt dieselbe gewesen.
Aus einem politischen Vorwurf wird hier nachtrÀglich eine Opfergeschichte gebaut.
Das ist ein bewÀhrtes Muster: Wenn sich die Kritik an den eigenen Entscheidungen kaum entkrÀften lÀsst, verschiebt man die Debatte einfach. Weg vom Inhalt, hin zur angeblichen Unmoral der Kritiker.
Praktisch. Denn ĂŒber den Ton spricht es sich deutlich angenehmer als ĂŒber den eigenen Widerspruch.
Vielleicht sollte die CSU deshalb weniger Zeit darauf verwenden, Mythen ĂŒber ihre politischen Gegner zu erzĂ€hlen, und mehr Zeit darauf, die Fragen zu beantworten, die selbst aus den eigenen Reihen gestellt wurden.
Denn GlaubwĂŒrdigkeit lĂ€sst sich nicht dadurch zurĂŒckgewinnen, dass man Kritik kurzerhand in Homophobie umdeutet.
Passt auf euch auf, denkt selbst und lasst euch das kritische Hinterfragen nicht abgewöhnen.
The Kremlinâs propagandists woke up to a real problem this morning, and it isnât Drapatyi.
Their entire model rests on one axiom: all governments are the same. Everyone lies, everyone steals, protest changes nothing â so stay home and endure.
Then Ukrainians spent six days in the streets, and their government listened, argued, and obeyed.
That footage is now moving through every Russian-language channel, and no censor can fully stop it. Not weapons. Not sanctions. Just the spectacle of a neighboring Slavic nation replacing its top general because citizens demanded better.
Putin is 73. His system has no mechanism for succession, correction, or even honest bad news.
The most subversive thing Ukraine exports to Russia isnât drones.
Itâs proof.
So here is my opinion about Laura Loomer, Trump & Co, and their sudden change of heart from anti-Ukraine and pro-Russia to anti-Russia and pro-Ukraine. đșđžđșđŠđ·đș
It may seem like a good thing, and in many ways it is. I have always been strongly pro-Ukraine and anti-Russia. It may look like a case of âthe enemy of my enemy is my friendâ in a time of war.
I cautiously welcome this sudden change, but thereâs always a âbutâ with those folks. They simply cannot be trusted. Weâve seen it over and over again, how they flip-flopped, failed to keep their word, and manipulated the narrative.
Be very careful with these people. Absolutely careful. In my opinion, they look out only for their own interests. While itâs certainly a welcome sign that people like Loomer and Trump & Co appear to be more supportive of Ukraine, I believe itâs only a game that ultimately benefits themselves. If something no longer fits their agenda, I think theyâll flip back again.
I also see many NAFO folks already falling for it. Be careful. Be very cautious with this one.
I genuinely wish these people had a real change of heart, but I simply donât believe that people who have consistently shown so little empathy suddenly change overnight.
I truly hope Iâm wrong about them. I really do.
Vom Saulus zum Paulus?
Ich zermartere mir seit Stunden das Hirn, was mit Laura Loomer plötzlich passiert ist.
Die Frau, die jahrelang zu den lautesten Propagandaschleudern russischer Narrative im MAGA-Kosmos gehörte, reist heute in die Ukraine, erlebt einen Luftalarm und schreibt anschlieĂend:
"I feel like such an asshole..."
...weil sie den Kampf der Ukrainer in den vergangenen fĂŒnf Jahren so bagatellisiert habe.
âNicht gerade nett von mirâ, schreibt sie.
Das ist eine ziemlich Untertreibung fĂŒr jemanden, der jahrelang maĂgeblich mitgeholfen hat, russische Narrative salonfĂ€hig zu machen und den Ukraine-Kurs so zu vergiften, dass im US-Kongress mittlerweile jede Cent-Hilfe unter Generalverdacht steht.
Und jetzt plötzlich die Einsicht oder eine kafkaeske Kernschmelze in der Echokammer?
Schon vor einigen Wochen rÀumte sie ein, russischer Propaganda aufgesessen zu sein. Jetzt bittet sie die Ukrainer praktisch um Entschuldigung und schreibt:
âTrump werden wir nicht ewig haben, und die Achse des Bösen bewegt sich schnell.â
Ăhm ... ja. Auch mit Trump.
Aber zurĂŒck zur eigentlichen Frage:
Was ist mit Laura Loomer passiert?
Mein momentanes Ranking:
1. Sie hat tatsĂ€chlich einen echten Sinneswandel erlebt. Ich halte das fĂŒr möglich â derzeit aber fĂŒr die unwahrscheinlichste ErklĂ€rung. DafĂŒr war ihre bisherige Rhetorik schlicht zu radikal.
2. Sie ist Trumps inoffizieller Testballon und lotet aus, wie die MAGA-Basis auf einen hĂ€rteren Kurs gegenĂŒber Russland reagiert.
3. Sie hat erkannt, dass sich im Trump-Lager gerade etwas verschiebt, und positioniert sich frĂŒhzeitig neu.
4. Sie sorgt bewusst fĂŒr Aufmerksamkeit und grenzt sich von den ĂŒbrigen MAGA-Influencern ab.
5. Es gibt einen Faktor im Hintergrund, den wir bislang schlicht nicht kennen.
Was mich stutzig macht: Bislang ist sie noch die Einzige aus dem engeren MAGA-Umfeld, die einen derart radikalen Kurswechsel vollzogen hat.
Irgendetwas ist faul im Staate DĂ€nemark oder besser im Mar-a-Lago-Universum.
Ich beobachte das weiter.
Irgendetwas passt hier jedenfalls noch nicht zusammen.
Was denkt ihr?
Vom Saulus zum Paulus?
Ich zermartere mir seit Stunden das Hirn, was mit Laura Loomer plötzlich passiert ist.
Die Frau, die jahrelang zu den lautesten Propagandaschleudern russischer Narrative im MAGA-Kosmos gehörte, reist heute in die Ukraine, erlebt einen Luftalarm und schreibt anschlieĂend:
"I feel like such an asshole..."
...weil sie den Kampf der Ukrainer in den vergangenen fĂŒnf Jahren so bagatellisiert habe.
âNicht gerade nett von mirâ, schreibt sie.
Das ist eine ziemlich Untertreibung fĂŒr jemanden, der jahrelang maĂgeblich mitgeholfen hat, russische Narrative salonfĂ€hig zu machen und den Ukraine-Kurs so zu vergiften, dass im US-Kongress mittlerweile jede Cent-Hilfe unter Generalverdacht steht.
Und jetzt plötzlich die Einsicht oder eine kafkaeske Kernschmelze in der Echokammer?
Schon vor einigen Wochen rÀumte sie ein, russischer Propaganda aufgesessen zu sein. Jetzt bittet sie die Ukrainer praktisch um Entschuldigung und schreibt:
âTrump werden wir nicht ewig haben, und die Achse des Bösen bewegt sich schnell.â
Ăhm ... ja. Auch mit Trump.
Aber zurĂŒck zur eigentlichen Frage:
Was ist mit Laura Loomer passiert?
Mein momentanes Ranking:
1. Sie hat tatsĂ€chlich einen echten Sinneswandel erlebt. Ich halte das fĂŒr möglich â derzeit aber fĂŒr die unwahrscheinlichste ErklĂ€rung. DafĂŒr war ihre bisherige Rhetorik schlicht zu radikal.
2. Sie ist Trumps inoffizieller Testballon und lotet aus, wie die MAGA-Basis auf einen hĂ€rteren Kurs gegenĂŒber Russland reagiert.
3. Sie hat erkannt, dass sich im Trump-Lager gerade etwas verschiebt, und positioniert sich frĂŒhzeitig neu.
4. Sie sorgt bewusst fĂŒr Aufmerksamkeit und grenzt sich von den ĂŒbrigen MAGA-Influencern ab.
5. Es gibt einen Faktor im Hintergrund, den wir bislang schlicht nicht kennen.
Was mich stutzig macht: Bislang ist sie noch die Einzige aus dem engeren MAGA-Umfeld, die einen derart radikalen Kurswechsel vollzogen hat.
Irgendetwas ist faul im Staate DĂ€nemark oder besser im Mar-a-Lago-Universum.
Ich beobachte das weiter.
Irgendetwas passt hier jedenfalls noch nicht zusammen.
Was denkt ihr?
"Steppin' Out" was inspired by the excitement of New York nightlife after Joe Jackson moved there following his divorce. The sophisticated synth-pop classic became his biggest US hit, peaking at #6 on the Billboard Hot 100 and earning Grammy nominations for Record of the Year and Best Male Pop Vocal Performance.
The song found a new audience decades later after being featured on the Emotion 98.3 radio station in Grand Theft Auto: Vice City Stories (2006), introducing its sleek 1980s sound to a new generation of players.
Syrskyi is out. Drapatyi is in. The General Staff faces an overhaul.
Tonight you will hear that Zelensky âcaved.â That the street now runs the war. That changing commanders mid-war is chaos.
I see the opposite â and I wrote it this morning: a leader who can be argued back into the right position by his own citizens is not weak. He is governed.
But donât miss the deeper event. This was never about two men. It was a referendum on military doctrine â the Soviet inheritance of centralized command versus the war Ukraine actually proved it could win: software, iteration, initiative at the edge.
The old doctrine just lost its chief defender.
And look at who won. Drapatyi is the general who once offered his resignation because a Russian strike killed his recruits â he claimed responsibility for deaths he did not cause. In Moscow, generals collect medals for deaths they did cause.
That is the difference between the two armies. Tonight it became the difference between the two futures.
Fedorovâs return is still unresolved. The doctrine question no longer is.
Six days of protest. Zero broken windows. One corrected government.
Democracies argue. That is not their weakness. It is their weapons system.
Ich vermute, #Spahn intensiviert jetzt seine MAGA-Beziehungen und bereitet sich auf das Regieren mit der AfD vor.
Was soll so ein Politiker auch sonst machen, wenn er geldgeil, korrupt, rechts und moralisch verrottet ist.
NoâŠ
It wasnât Thomas Tuchelâs substitutionsâŠ
Anthony Gordon scored in the 55th minute. The (already) infamous substitutions were made in the 82nd minute.
England had a measly 12% possession from the moment the ball hit the Argentinian net. It wasnât the substitutions that made the difference (although perhaps they didnât help)âŠit was the mindset of the England players after they scored. And this happens to England in major tournaments again and again and again and againâŠ
So what happened? Performance anxietyâŠ
âDonât be the player to make a mistakeâ
âLetâs just see this throughâ
These arenât thoughts. Theyâre feelings. Feelings in the pit of the stomach. Feelings that cascade through the whole body. Feelings that generate hesitancy, inhibitionâŠand in the words of Thomas Tuchel post game, passiveness
A Low Intent - energy-back. Arguably the biggest killer in high performance sport is a drop in intent.
A couple of months ago I had the honour of being on The Overlap. As I described to Gary, Roy, Ian and Scholesy - âA drop in intent can make great players look very average.â Last night, a drop in intent made the England players, great players, look shockingly poor - an energy-back negatively impacting awareness, anticipation, decision-making, physicality, technical and tactical play.
The same happened against Spain in the Euros final 2024 and against Italy in the Euros final against Italy in 2020. And in countless tournaments prior.
Energy-back vs Energy-forwardâŠ
Argentina - energy-forward. Singing their national anthem with gusto. As aggressive in the press and in duels as youâre going to see. Slightly bending the rules. Being nastyâŠin their opponentsâ facesâŠ
âŠcompeting with so much passion and adoration for each other and with so much want and will and determination that thereâs no room for anxieties (fears, uncertainties, doubts)âŠ
No roomâŠ
This is hard to accomplish. Brutally, disgustingly hard. Phenomenally hard. Why? Because striving to play with energy-forward under pressure is so metabolically costly. It requires enormous will-power and tenacityâŠwhich needs an enormous amount of energy. It feels horrible. It feels exhausting. Thatâs why so many teams fail to deliver under pressure.
No, it wasnât Tuchelâs substitutions. Itâs a failure to address a national characteristic - a socio-cultural and bio-psychological tendency to play with fear (energy-back) under pressure.
This needs to be tackled now for the 2028 Euros and the 2030 World Cup. Plans need to be put in placeâŠmental frameworks need to be laid down.
Attention
Intensity
Intent
England (like all nations and like all club teams) need mental frameworks that help players to compete with High Attention; Optimal Intensity; and (most importantly) High Intent under pressure.
And there is a behavioural template that shines like a beacon through the fog of complexity in the world game - the Argentinian National TeamâŠ
âŠthey are, quite simply, the warriors of international football
Tuchel is not a defensive coach. However years of Southgate ball will take time to undo.
Heâs inherited a team with a habit of dropping deep when they score and heâs done a brilliant job of changing this mentality in previous matches.
Back the gaffa.