Diese Blödheit, diese unerträgliche Blödheit
Sehen Sie es mir nach, dass an dieser Stelle kein erbaulicher Text folgt, sondern ein Rant, wie man neudeutsch sagt. Aber ich war heute, am Samstag, wirklich, wirklich wütend.
Da marschieren ein paar Dutzend Typen durch die Wiener Innenstadt, über die Mariahilfer Straße, die große Einkaufsstraße, und protestieren gegen Israels Vorgehen in Gaza. Tamam. Dagegen kann und darf man protestieren. Dass da eine Frauenstimme über Lautsprecher von einem „Terrorstaat“ und von „Genozid“ spricht, teile ich nicht und kritisiere das.
Aber dann: Mehrere Typen, die die Flagge der Islamischen Republik Iran mit sich tragen, das Symbol des Mullah-Regimes. Und dahinter: österreichische „Student*innen“ und LGBTQ+-„Vertreter*innen“ mit der Progress-Pride-Flagge, direkt vor und hinter den Mullah-Fuzzis.
Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber: Wie blöd kann man sein? Wie ahnungslos kann man durch die Welt gehen? Wie wenig kann man begreifen, dass das Mullah-Regime den „Pride“-Leuten nicht etwa sagt: „Och nö, wir mögen Schwule, Lesben und Transmenschen nicht“, was schlimm genug wäre, nein, dieses Regime sagt diesen Menschen: „Ihr verstoßt gegen Allahs Regeln, ihr verdient es, getötet zu werden, ihr werdet hingerichtet!“ Und dann werden solche Menschen von Hochhäusern gestoßen oder öffentlich an Baukränen aufgehängt.
Ich kenne homosexuelle Iranerinnen und Iraner, die um ihr Leben fürchten mussten. Unter größten Gefahren sind sie geflüchtet, um ihr Leben zu retten – nur um hier, in Wien (und leider auch in Berlin und anderswo, in Berlin besonders), auf Idioten zu stoßen, die mit Pride- und Mullah-Flaggen ihre Dummheit stolz zur Schau tragen. Bitter. Aber man ist ja ach so progressiv, ach so auf der richtigen Seite der Geschichte, scheiß auf diejenigen, die vom Mullah-Regime umgebracht werden.
Es gibt genügend Orte in Europa (Hallo Berlin!), wo dieser Wahnsinn normal geworden ist. Wo kaum jemand widerspricht. Natürlich dürfen diese Leute ihre Meinung äußern, natürlich haben sie das Recht zu demonstrieren. Aber dann müssen sie eben auch Kritik aushalten. Die kommt inzwischen nur noch selten oder nur noch leise. Man muss diesen Leuten viel deutlicher sagen, wie falsch das ist, was sie da zur eigenen Selbstvergewisserung – und nur dazu dient das, zu nichts anderem – veranstalten. Und zwar in Zeiten, in denen israelische Restaurants schließen, israelische Künstler nicht mehr auftreten können, aus Angst vor Gewalt, die offen und stolz angedroht wird, und Juden längst nicht mehr mit Kippa in die Öffentlichkeit gehen können.
Aber Hauptsache, man rennt mit einer bunten Flagge durch die Innenstadt!
Aus den morgen erscheinenden "Erbaulichen Unterredungen", gerne Abo hier: https://t.co/FV64vS6Ru6
Linken-Chefs wollen Gehälter im Bundestag deckeln, damit dann einen Sozialfonds finanzieren. Die Fraktion will aber nicht. Ein Linke-MdB dazu: Man sei nicht die Volkssolidarität oder die Arbeiterwohlfahrt. The irony.
Die WELT-Besoldungstabelle, die kursiert, ist grottenschlecht.
1. Der Bund beschäftigt keine Lehrer,
2. Die Masse der Betroffenen sind Polizisten, Zoll und Soldaten,
3. Der Bund hat schon über 15 Jahre die 41h-Woche ohne Lohnausgleich eingeführt und gleichzeitig spätestens seit 2020 verfassungswidrig niedrig bezahlt.
Bonus: wenn das unerhört viel ist und die Privilegien rotzfrech: kommt doch zur Bundeswehr, da kriegt ihr das.
Nach Hören des Gesprächs mit Kubicki und Höne im Machtwechsel bin ich von letzterem positiv überrascht.
Die FDP wird sich entscheiden müssen: Setzt man mit dem 74-Jährigen Kubicki auf kurzfristigen Erfolg durch AfD-schrilles Alte-Herren Unionsbashing in der Hoffnung, dass man jetzt noch genügend Koalitions-Frustrierte von der Union abwirbt, die den alles abnickenden Ampel-Wolfgang vergessen haben, um irgendwie auf 5,1 Prozent zu kommen?
Oder setzt man mit dem jüngeren Höne auf jemanden, der nachhaltiger die liberale Idee weiterentwickeln kann, auch weil er neuen jüngeren heimatlosen Wählergruppen (mit hoher Aspiration für Leistungsgerechtigkeit, Staatsferne, Fairness) ein Angebot machen kann und näher an der heutigen politischen und medial-kommunikativen Realität dran ist? Der kein Übergangs-PV sein könnte, sondern Begründer einer neuen Ära?
Tja. Wird spannend. Viel Glück.
countries with death penalty for gays
🇮🇷 iran
🇦🇫 afghanistan
🇦🇪 united arab emirates
🇾🇪 yemen
🇸🇦 saudi arabia
🇲🇷 mauritania
🇶🇦 qatar
🇧🇳 brunei
countries with death penalty for terrorists
🇮🇱 israel
🇯🇵 japan
🇺🇸 usa
🇸🇬 singapore
🇹🇼 taiwan
🇹🇭 thailand
the difference is clear
Mir ist es egal ob Linke und AfD heute erfolgreich sind.
Ich bin und bleibe Liberal. 🗽
Ich will dass, du
- lieben kannst wen du willst ❤️ 🌈
- nicht zu hohe Steuern zahlen musst 💰
- unser Rentensystem funktioniert 👴🏻
- du nicht wegen deines Aussehen diskriminierst wirst 👧🏽🧑🏼🦰
- du rauchen kannst was du willst 🥦
- du als Frau keinem Mann Rechenschaft schuldig bist 🫵🏻
- der Staat nicht versucht dein Leben schwerer zu machen als es ist
- Leistung anerkannt statt bestraft wird 📈
@Dkfrter@Achill_93 A13 sind idR die Führungskräfte in Ämtern. Wo man häufig auch nur mit Master bzw als Volljurist reinkommt. Das sind nicht die, wo du fürs „nichts tun Geld in den Allerwertesten gesteckt bekommst“
@UlrichNothnagel@FlorianPost@jusos Tatsächlich keine Lehrer, sondern Staatsanwältin und Beamter im BMF. Zwar verbeamtet, aber schon deutlich anders das typische Lehrerkind
Ein wichtiges Urteil aus Berlin.
Das Landgericht Berlin stellt klar:
Wer „From the river to the sea“ ruft, verwendet ein Symbol einer Terrororganisation. Worte sind nicht harmlos, wenn sie zur Zerstörung Israels und zur Gewalt gegen Juden aufrufen.
Antisemitismus bleibt Antisemitismus,
egal ob er von rechts, von Islamisten oder aus dem linken Milieu kommt.
Was wie Antisemitismus klingt und wie Antisemitismus wirkt, ist Antisemitismus.
Dieses Urteil schafft Orientierung. Jetzt braucht es Rechtsklarheit und Konsequenz – im gesamten Justizsystem.
Unsere Demokratie muss wehrhaft bleiben.
Heute beginnt das jüdische Fest Chanukka, das Lichterfest. Traditionell wenden wir uns an diesem Tag an alle Jüdinnen und Juden sowie an die jüdische BVB-Community.
Die Ereignisse in Sydney überschatten diesen sonst freudigen Anlass auf furchtbare Weise.
Bestürzt über den Anschlag am Bondi Beach drücken wir unser tiefes Mitgefühl aus und sind in Gedanken bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Betroffenen.