Weingut insolvent. Zuvor ließ der Winzer sich von der PRAKTIKANTIN Gender-Deutsch aufschwatzen! "Richtig viele Traditionskunden habe zwischendurch der Vorstoß einer Praktikantin gekostet. Bender berichtet: Mit ihr habe er tagelang immer wieder über Gender-Deutsch diskutiert, das er zunächst abgelehnt hatte. Dann aber habe er sich davon überzeugen lassen, dass diese Art des Formulierens tatsächlich gerechter sei. Und einen gegenderten Newsletter an die registrierten Abnehmer verschickt, der deren Kreis sofort merklich verkleinert habe."
https://t.co/6TWKIkaGh5
Auf dem Römerberg in Frankfurt gedachten am Samstag Angehörige ihrer Kinder, PartnerInnen und FreundInnen, die durch Terror und Messerattacken ihr Leben verloren haben. Deutliche Worte zum „kollektiven Freiheitsverlust“ durch islamistischen Terror fand auch Redner Manuel Ostermann (Mehr hier), Bundesvorsitzender der Deutschen Polizei-Gewerkschaft (DPolG). Organisiert wird die "#Trauerwache Deutschland" von Michael Kyrath. Vor drei Jahren wurde seine Tochter Ann-Marie von einem palästinensischen Asylbewerber in einem Zug bei Brokstedt getötet. Kyrath ist zur Stimme der Hinterbliebenen von Attentats-Opfern geworden. Denn die sollen schweigen. Was er zu sagen hat.
https://t.co/d62tnuAWBZ
@trauerwache_deu@M_Ostermann
Logbuch 14.09.26-07.00h
GENERATION Z.
Der Bewerber erscheint in sehr lockerer Freizeitkleidung, was mich weniger irritiert als die weißen Knöpfe in seinen Ohren, die aber, so lerne ich, kompensieren, dass sein Smartphone leise gestellt sei, da er ja im Gespräch. Im Verlauf dessen spricht er dann auch offensichtlich mit einem Anrufer, während er mich anschaut; es verlautet: „Du, kann grad nicht, bin im Business.“ Dann setzt er die Ansprache vermutlich mit mir fort, da er erläutert, warum er 36 Arbeitstage gerne als Urlaub hätte, den er jeweils spontan zu nehmen gedenkt. Weil ja vorher nicht klar, wann das Wetter geeignet.
Ich frage, wie er auf die Zahl kommt. Nun, die hätte man im Öffentlichen Dienst auch, wo seine Freundin tätig sei. Er könne die ja schlecht allein in Urlaub fahren lassen. Das ist wahr. Also stellen wir den Pinsel ein. Er würde gern morgens nicht so ganz früh beginnen und bietet „halbe neun“ an; bereits am ersten Tag erscheint er erst um 09.05 h, weil es mit Parkplätzen im Schatten schwierig war. Echt, in Berlin ist es schwierig einen freien Parkplatz zu finden? Ich nehme das Ende der Debatte vorweg. Es geht nicht nur um den Schatten; er kann zudem nicht rückwärts einparken.
Bei einer anstehenden Literaturrecherche verwechselt er dann eine Bibliothek mit einer Buchhandlung und meldet sich per Handy (siehe oben) von Dussmann; die hätten das Buch nicht vorrätig. Er hat es aber bei „Audible“ bestellt. Da müsse ich (!) dann nicht so elend viel blättern und könne es mir in der U-Bahn vorlesen lassen. Praktisch. Ich habe nicht den Mut zu erwähnen, dass ich nicht U-Bahn fahre. Nicht in Berlin. Nicht im weißen Stöpseln im Ohr. Und nicht mein eigener Hiwi bin.
Wegen des Sommers erörtern wir in der Folgewoche das Institut „Hitzefrei“ unter der Überschrift „Home Office“, weil das Angebot eines Büros mit Klimaanlage ökologisch nicht zu rechtfertigen. Davon würden die Polkappen abschmelzen. Im Zuge der Debatte um schattige Parkplätze, die jeden zweiten Tag wieder aufflammt, erfahre ich, dass er gar keinen Führerschein hat. Wie er dann mit dem PKW ins Office komme (in das vom Business), möchte ich wissen. Nun, seine Freundin, die Beamtin, bringe ihn. Und die sei es auch, die nicht rückwärts fahren könne. Und sie müsse von dort ja auch noch zu Fuß ins Amt kommen. Und er ohnehin pünktlich Schluss machen, weil sie unter dem Baum auf ihn warte, wo sie im Schatten parke.
Man kann in der Probezeit fristgerecht kündigen. Und zwar jederzeit. Ich weiß jetzt, was „work-life-balance“ ist. Alta Schwede.
(klaus-kocks-logbuch)
++ AfD-Spitze distanziert sich vom rechten Streamer „Aktivist Man“ ++
Alice Weidels Sprecher Daniel Tapp teilt mir mit: „Die Parteispitze stuft das Verhalten des Herrn auf der Wahlfeier am Sonntag als völlig indiskutabel ein.“
Am Montag soll „Aktivist-Mann" Thema im Bundesvorstand sein. Mehr im morgigen Hauptstadtbriefing bei @ThePioneerDe
Kritik kommt auch von der stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden Beatrix von Storch. Sie sagt mir:
„Wir müssen besser sein, als diejenigen, die uns anpöbeln und persönlich angreifen, wie linke Aktivisten und die Antifa. Wer sich genauso verhält wie die, gehört nicht zu uns. Wir erwarten angemessene Umgangsformen, insbesondere auch gegenüber den politisch Andersdenkenden.“
Und AfD-MdB Rüdiger Lucassen sagt:
„Die vermeintliche Nähe solch ungehobelter Personen zur AfD schadet unserem Anspruch, Regierungsverantwortung in Deutschland zu übernehmen. Wer Journalisten auf AfD-Veranstaltungen unflätig und pöbelnd bedrängt, muss seine seine Zugangsberechtigung umgehend verlieren.“
Jan trifft den Punkt. Was dieser „Aktivist Mann“ da macht, ist wiederholt widerlich. Das gehört sich nicht. Nicht gegen @akm0803, gegen niemanden. Es ist auch nicht die „eigene Medizin“. Da sollte die #AfD schnell einschreiten, wenn sie Siegmunds „Gräben zuschütten“ ernst meint.
Nach dieser Kritik wurde ich von »Aktivist Mann« übrigens umgehend blockiert, mein Kommentar ausgeblendet. Das ist auch alles, was man zu diesem Neandertaler-Streamertum, das permanent unangenehm, unprofessionell, prollig und unanständig auftritt und dem eigenen Milieu nur schadet, wissen muss. Ich wiederhole: bodenlos.
Annett Kannenberg-Bode, Vorsitzende des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt, beklagt das Frauenbild der #AfD.
Über das Frauenbild von Islamisten verliert sie dabei bemerkenswert wenige Worte.
Man muss das Frauenbild der AfD nicht mögen. Aber wer über rückständige Rollenbilder spricht, sollte vielleicht nicht ausgerechnet dort aufhören, wo es wirklich interessant wird.
Luigi Pantisano: "Herr Chrupalla, Sie sind die größte Flachzange, die in Berlin rumläuft."
Tino Chrupalla: "Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich, was wenigstens ne Flachzange ist. Ich hab 25 Jahre bereits gearbeitet, ich habe mehr Steuern und Abgaben gezahlt als Sie wahrscheinlich in Ihrem ganzen Leben."