Max Salomon, geboren am 3. Juni 1886 in Köln, Präsident des jüdischen Karnevalsvereins „Kleiner Kölner Klub", Büttenredner, Spitzname "Pläät" (Glatze). 1935 erteilen die Nazis ihm Auftrittsverbot. 1939 emigriert er nach Los Angeles – und macht dort weiter als Karnevalist. 1/2
Was Trump da gestern abgezogen hat ist weit schimmer, als die unwürdige und geplante Shitshow, die man quasi sehen konnte.
Man darf Trump gerne für einen narzisstischen Soziopaten halten. Aber nur, weil vielen Mitteleuropäern das Verständnis abgeht, ist er deshalb nicht blöd. Er ist ein wirtschaftsbasierter Machtmensch, Moral und Ethik spielen in seiner Weltanschauung eine untergeordnete Rolle.
Er verfolgt eine Großmachtpolitik, in der die Großen, zu denen auch Russland gehören soll, über das Schicksal der Kleinen entscheiden und in der es ausschließlich um wirtschaftliche Interessen geht.
Dafür ist es gemäß Ockhams Rasiermesser überhaupt nicht nötig, dass er "russischer Spion" ist, von "Putin gesteuert" wird oder was sich sonst schon wieder für Verschwörungsscheiße im Netz finden. Seine Interessen sind völlig identisch mit denen Russlands. Bis es zu einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland käme.
Trump hat genau das so angekündigt.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde versucht eine neue Sicherheitsordnung zu etablieren. Die dieser Großmachtpolitik entgegensteht. Der Kolonialismus wurde beendet, man versuchte das Völkerrecht zur grundlegenden Maxime zu machen und schien verstanden zu haben, dass man selbst die Interessen der Kleinen und sogar Verlierer berücksichtgen sollte. Dies ging über die wirtschaftlichen Interessen hinaus, da es am Ende des Tages die Chance gab, dass alle davon profitieren.
Mit seiner Politik hat Trump und seine Entourage das binnen weniger Wochen abgeräumt. Wir befinden uns in diesem Kontext wieder in einer Situation, wie sie bis nach dem Ersten Weltrieg herrschte.
Wer das nicht versteht, sollte mal die Kongokonferenz 1884 googeln oder sich fragen, was der Papst damit zu tun hat, dass Südamerika Spanisch und Brasilien Portugisisch spricht.
Ich sehe die Zeichen, dass die europäische Politik das sehr wohl verstanden hat. Auch wenn sie daran hadert, wie damit umzugehen ist.
Nach meiner Wahrnehmung haben viele US-Amerikaner aber noch nicht verstanden, was Trump da international auch für die USA anrichtet. Sie sind zu sehr damt beschäftigt, dass ein Drei-Eier-Omelette 20 Dollar kostet, Erntehelfer fehlen und laut "America first" zu schreien.
Die NATO ist nicht Geschichte. Die USA sind in ihrer Bedeutung nach und nach zurückgefallen, ihre militärische Bedeutung für die NATO liegt inzwischen unter 50%. Aber die USA sind kein verlässlicher Partner mehr. Und Russland war es nie.
Europa und viele andere Verbündete auf der Welt stehen alleine dar und werden nun damit zurechtkommen müssen. Und ich bin sicher, sie werden es.
Wer nicht versteht oder verstehen will, was das gestern für eine unverschämte Schmierenkomodie war, der denkt in den gleichen Kategorien wie Trump. Und er hat nicht nur einen massiven Mangel an Moral und Erziehung, Würde und Rückgrat. Sondern er hat absolut nichts aus der Geschichte gelernt.
Ich sehe keinen Dritten Weltkrieg. Aber ich sehe die Gefahr vieler Kriege auf uns zukommen. Weil den Diktatoren dieser Welt gerade demonstriert wird, dass sie machen können, was sie wollen, so lange sie die Wirtschaftsinteressen anderer nicht stören.
Das betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch Georgien, Palästina, den Sudan und vieles mehr.
Darüber sollten vor allem selbsternannte deutsche Patrioten mal einen Augenblick nachdenken, die nicht zu verstehen scheinen, dass sie nicht zu den Großmächten gehören, die in einer "multipolaren" Welt das Sagen haben sollen.
Und nur nebenbei: Viele scheinen es für gegeben hinzunehmen, dass die Ukraine ohne die US-Hilfen verloren ist.
Sorry, sehe ich nicht.
Die USA haben als einzelnes Land zwar den größten Anteil gehabt. Sie liegen aber weit hinter Europa zurück. Ich habe dazu von Trump noch nicht eine einzige korrekte Zahl gehört.
Europa verfolgt eine Hilfe zur Selbsthilfe, es passiert sehr viel in der Ukraine.
Ps.: Sorry für die Länge, hab grad kein Festnetz und wollte es eben so raushauen.
Freaks* seit letzten Freitag könnt ihr unsere neue Single „Denn sie wissen, was sie tun“ hören. Die neue Single wurde produziert von Moses Schneider und gemischt von Max Rieger. #dennsiewissenwassietun#noafd
Nordkoreaner werden eingekleidet und erhalten ihre persönliche Ausrüstung.
Noch vor wenigen Stunden haben die üblichen pro-Russischen Propagandaaccounts es als westliche Lügenpropaganda abgetan.
Im Jahr 1892 kämpfte ein 18-jähriger Student an der Stanford University damit, seine Studiengebühren zu bezahlen. Er war Waise und wusste nicht, an wen er sich wenden sollte, um Geld zu bekommen. Schließlich hatte er eine brillante Idee: Er und ein Freund beschlossen, ein Benefizkonzert auf dem Campus zu veranstalten, um Mittel für ihre Ausbildung zu sammeln.
Sie wandten sich an den berühmten Pianisten Ignacy J. Paderewski. Sein Manager forderte eine garantierte Gage von 2.000 US-Dollar für das Klavierkonzert. Die Vereinbarung wurde getroffen und die Jungen begannen, das Konzert vorzubereiten, um es zu einem Erfolg zu machen.
Als der Tag des Konzerts kam, war die Enttäuschung groß: Sie hatten nicht genügend Karten verkauft und konnten nur 1.600 US-Dollar einnehmen. Enttäuscht gingen sie zu Paderewski und erklärten ihm ihre schwierige Situation. Sie gaben ihm die gesamten 1.600 Dollar sowie einen Scheck über die fehlenden 400 Dollar und versprachen, diesen Betrag so schnell wie möglich zu begleichen.
Paderewski jedoch sagte: „Nein, das ist nicht akzeptabel.“ Er zerriss den Scheck, gab ihnen die 1.600 Dollar zurück und sagte: „Hier sind die 1.600 Dollar. Zieht die entstandenen Kosten ab, behaltet, was ihr für die Studiengebühren braucht, und gebt mir, was übrig bleibt.“ Die Jungen waren überwältigt von dieser Großzügigkeit und bedankten sich von Herzen.
Jahre später wurde Paderewski Premierminister von Polen. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, war Polen in Not, und über 1,5 Millionen Menschen litten unter Hunger. Paderewski bat die USA um Hilfe, und der Leiter der US-Lebensmittelverwaltung, Herbert Hoover, reagierte und schickte Getreide, um die polnische Bevölkerung zu retten. Als Paderewski Hoover treffen wollte, um ihm zu danken, sagte Hoover: „Sie müssen mir nicht danken. Vielleicht erinnern Sie sich nicht, aber vor vielen Jahren haben Sie zwei Studenten geholfen, ihr Studium zu finanzieren. Einer von ihnen war ich.“
Diese Geschichte zeigt, dass gute Taten oft auf unerwartete Weise zurückkehren.