„Gerade darin liegt die Größe der Wissenschaft: Sie ist vorläufig, sie ist nicht gewiss, und sie ist offen für Veränderung. Beschämend ist vielmehr ein Glaubenssystem, das man für absolut hält und das man unabhängig von den Beweisen nicht zu ändern bereit ist.“
— Isaac Asimov
„Wir werden Schriftsteller brauchen, die sich an Freiheit erinnern können: Dichter, Visionäre – Realisten einer größeren Wirklichkeit.“
— Ursula K. Le Guin
„Liebe ist weise, Hass ist töricht. In dieser Welt, die immer enger miteinander verbunden wird, müssen wir lernen, einander zu tolerieren.“
— Bertrand Russell
„Wir leben im Kapitalismus; seine Macht scheint unausweichlich. Aber das göttliche Recht der Könige erschien einst genauso unausweichlich. Jeder von Menschen geschaffenen Macht kann von Menschen Widerstand entgegengesetzt werden – und sie kann von Menschen verändert werden.“
„Die Welt wird gedichtet durch Menschen, die den Nerv zu starken Behauptungen haben. Und diese Behauptungen werden in Dogmatiken gefasst.“
— Peter Sloterdijk
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„Ich stehe unter dem Einfluss einer Melancholie, die mich an die Erde fesselt. Mir ist, als wäre ich das Bruchstück eines Gegenstandes, der zu Boden gefallen und zerbrochen ist.“
— Mary Shelley
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„Vor 1914 hatte die Erde allen Menschen gehört. Jeder ging, wohin er wollte und blieb, solange er wollte. Es gab keine Erlaubnisse, keine Verstattungen.“
— Stefan Zweig
„Unser stärkster Wunsch ist, eine Figur zu finden, die unsere Wünsche kontrolliert. Wir wollen beherrscht werden. Wir wollen uns unterwerfen.“
— Sigmund Freud
„Man könnte einen Affen niemals dazu bringen, einem eine Banane zu geben, indem man ihm nach dem Tod unbegrenzt viele Bananen im Affenhimmel verspricht.“
— Yuval Noah Harari
„Die Leute sagen, man müsse Wut haben, man müsse eine gewisse Schärfe besitzen, um kreativ zu sein. Man muss die Wut kennen. Aber man braucht Energie. Man braucht Klarheit, um etwas zu schaffen.“
— David Lynch
„Die Rolle des Künstlers ist genau dieselbe wie die Rolle des Liebenden. Wenn ich dich liebe, muss ich dir die Dinge bewusst machen, die du nicht siehst.“
— James Baldwin