Mein Tweet auf X über meinen Beitritt zu den Grünen wurde gestern von vielen Menschen gesehen und kommentiert (230K Views und 1.300 Kommentare). Die Kommentare enthalten eine "gute Auswahl" an Beschimpfungen und sogar Hass, die man heutzutage im Internet findet. Es ist schon erstaunlich, dass sich Menschen allein durch die Ankündigung, sich für eine demokratische Partei zu engagieren, sich so aufgehetzt fühlen.
Die Projektion der eigenen Probleme auf andere hat gesellschaftlich einen toxischen Zustand erreicht, der krankhafte Züge angenommen hat. 95 Prozent der "unfreundlichen" Kommentare habe ich ignoriert, also nicht beantwortet, aber durchaus gelesen. Ich denke, dass diese Strategie des schlichten Ignorierens die einzige ist, die langfristig zum Erfolg gegen Hass und Hetze im Netz führen kann. Denn wie bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung brauchen diese Kommentatoren eine Reaktion, bleibt diese aus, ist das "Erlebnis" des Hasskommentars unbefriedigend.
Wir mussten unser Wahllokal für eine Viertelstunde schließen, weil ein Trump Anhänger betrunken rumgebrüllt hat, Trump sei der Beste und dann in die Wahlkabine geschissen hat. Ich will nach Hause