Fazit: Gewohnt sensibel geschrieben und bildet in seiner Präzision und Nachvollziehbarkeit die Leser:innen fast schon in Empathie weiter aus. Ein spürbarer und kostbarer Mehrwert - und ein Buch, das im Gedächtnis bleibt.
Manchmal erinnert der Roman an Schnitzlers „Traumnovelle“, gönnt den Lesern aber viel mehr Details, Gedankenströme und philosophische Überlegungen.
Ein Buch wie ein langer, zuweilen bedrohlicher Traum, zwischen Hoffnung und Verderben. Und wie so oft bei Knausgård: ein Genuss.