@artmindsTOgo@gunterlierschof Es ist genau die Thematik, die mich gerade beschäftigt.
Unter welchen Bedingungen ist Sinn überhaupt möglich?
Ich arbeite mit Wahrnehmungsexperimenten und epistemischen Werkzeugen.
In meinem Blog schreibe ich darüber.
@artmindsTOgo@gunterlierschof Ästhetik lebt von der Paradoxie. Die Apparatur der Betrachtung bestimmt die Wahrnehmung.
Der Mensch reagiert wie der Pawlowsche Hund.
Die Intension der Projektion beginnt mit der Verpixelung des Betrachters.
Das Medium ist dabei die Selbsterkenntnis.
Das Menschliche ergibt sich aus dem Unbeschreiblichen.
@artmindsTOgo@gunterlierschof Ich kann ja nur im Elend schaffen.
Zwischen Chaos und Absurdität.
Weiter
ist nur
das Innehalten
konsequenter
Selbstverbrennung.
Hört das Werk auf zu kommunizieren,
ist es tot.
@artmindsTOgo@gunterlierschof „Wir“ ist immer allgemeines Gefasel.
Der Schwarm kennt keinen Schmerz.
Götter und Schwarm schließen sich aus.
Klumpenrisiko.
Intelligenz hat ja deshalb auch einen Quotienten.
Dummheit geht viral.
@artmindsTOgo@gunterlierschof Sind wir denn Götter, dass wir einen Planeten ‚unser‘ nennen dürfen?
Solange Zivilisation heißt mit Hundkot in Plastiktüten spazieren zu gehen, ist unser Selbstbild arm.
Scheite schichten? Jetzt und Hier?
@gunterlierschof@artmindsTOgo Ja.
Die Selbstvernuttung von Künstler und Werk ist der Kybernetik der eigenen Piepshow als Echokammer geschuldet.
Da brennt gar nichts.
Da riecht es.
„Göttliche Verwesung“ allüberall.
@gunterlierschof@artmindsTOgo Genau.
Das Werk wird vom Rezipienten und seinem Schöpfer bedroht.
Bambi würde sagen: Ihr verpixelt es!
Ganymed riefe: Beschreiben Sie es!
@artmindsTOgo@gunterlierschof In der klassischen Vorstellung antizipiert der Künstler sein Werk. Andererseits scheint das Werk oft mehr zu wissen, als sein Autor.
Dann aber organisiert das Werk das Material konsequenter, als der Autor es selbst überblicken kann.
Dann müssen wir das Werk vor dem Autor schützen