Das Projekt heißt Klaer - ein Gedankensammler und Analytiker.
Dazu bald mehr.
Wer KI-Workflows, Automatisierung und ehrlichen Freelance-Dev-Alltag interessant findet - ich schreibe hier regelmäßig darüber.
#buildinpublic
Die KI schreibt meinen Code. Aber den Überblick hatte lange die KI - nicht ich.
Das habe ich geändert. Mit einem Workflow der 40 Tickets, 4 Sprints und drei KI-Modelle unter Kontrolle bringt. 🧵
Der größte Vorteil:
Kein Status in irgendwelchen Dateien auf der Festplatte.
Alles läuft durch YouTrack. Jedes Ticket hat einen Status. Ich sehe auf einen Blick was fertig ist, was reviewed werden muss und was noch offen ist.
Ich habe wieder den Überblick, nicht die KI.
@MooreDividends das übernimmt in dem Fall ja auch Claude. einfache Skripte für Auswertungen von CSV Dateien oder die Migration von Daten wäre so das erste was mir einfallen würde. Für den Privat Gebrauch ist das auf jeden Fall ausreichend was Claude erstellt ohne Review durch einen Entwickler
@MooreDividends Kommt darauf an wofür du es nutzen willst. Die haben alle ihre Stärken und Schwächen. Claude ist eines der stärksten Modelle für Programmierung. Bildgenerierung hingegen funktioniert nicht.
Wahlkämpfe sollten Momente sein, in denen sich Politiker ein Mandat für ihr Handeln abholen. Merz hat Gegenteil gemacht: Dinge ins Schaufenster gestellt, von denen er weiß, dass sie nicht funktionieren. Und Veränderungen verschwiegen, von denen er wusste, dass sie notwendig sind.
Nächster Schritt: Interaktiven Planungs-Dialog einbauen, damit Claude nachfragen kann bevor Codex loslegt.
Wer sowas interessant findet — ich schreibe hier über KI-Tools, Automatisierung und Freelance-Dev-Alltag.
Folgen lohnt sich 🙂#buildinpublic#DevLife
Ich habe an einem Nachmittag einen KI-Orchestrator gebaut, der sich danach selbst optimiert hat.
Claude plant. Gemini sammelt Kontext. Codex implementiert. Claude prüft.
Was dabei rauskam — und wo es noch hakt 🧵
Funktioniert es perfekt? Nein.
Das größte Problem gerade: Claude als Planer kann keine Rückfragen stellen. Das UI lässt es nicht zu.
Dadurch arbeitet das System manchmal mit zu wenig Kontext — und die Ergebnisse leiden darunter.
Das Gehirn ist per se erst mal doof. Da wabbeln einige Neurone in Glibber und verknüpfen sich nur dann, wenn es etwas gibt, was ihnen mehrfach über den Weg gelaufen ist (siehe Video unten).
Wenn Menschen das eine häufiger hören/sehen als das andere, dann glauben sie das erstere würde stimmen.
Ein großartiges Nachdenken darüber, was denn wohl richtig und was falsch ist, das findet bei den meisten Menschen im Gehirn nicht statt - zumindest zu den meisten Dingen nicht.
Wenn man x-mal gelesen hat, dass man bspw. Zucker langsam und nach und nach in den Kuchenteig rühren soll, dann denken die Leute das stimme sicherlich, weil es ja oft geschrieben wird.
Ob es wirklich stimmt oder nicht, darüber macht sich nahezu niemand Gedanken (außer Hervé This-Benckard, französischer Chemiker, und seine Antworten sind interessant, es stimmt nämlich meist nicht, also das mit dem Zucker und dem Kuchenteig).
Und ebenso doof sind die Menschen bei der Politik. Wenn sie häufig lesen, dass die Besteuerung der Reichsten der Wirtschaft schadet, dann plappern sie es wie eine Schafherde nach, obwohl es komplett falsch ist und nur Propaganda von reichen CDU-Mitgliedern war, die alle größere Medienhäuser besitzen. Das haben die sich irgendwann mal ausgedacht und dann haben sie es so oft wiederholt, bis die Menschen wie im Rausch glaubten, das sei so.
Wer nun die Menschen auf X mit den AfD-Narrativen alleine lässt, der wird diese Menschen verlieren, weil es dann zu wenig Gegendarstellungen gibt, über die Menschen nachdenken würden.
Das Ziel muss eigentlich sein, die Wahrheit häufiger zu bringen als die Lüge, weil dann die Wahrheit automatisch als wahr angesehen wird (nicht weil sie wahr ist, so weit denken die Menschen nicht), sondern schlicht und ergreifend deshalb, weil man sie häufiger gesehen hat.
Das Gehirn ist sehr einfach zu manipulieren. Man braucht nur ausreichend Masse für die Wahrheit. Dann wird sie auch automatisch geglaubt.
Die AfD hat sich das zu Nutze gemacht, indem man die AfD-Jugend mobilisiert hat, Bots eingesetzt hat, etc. Die haben massenhaft Tweets geteilt und wenn einer was geschrieben hat, haben es zweitausend und mehr Menschen täglich mehrfach geteilt.
Die vernünftigen Demokraten haben diese einfache Gegenwehr, mehr richtige Tweets zu teilen, nie verwendet. Deshalb haben die Demokraten nach und nach Menschen an Extremisten verloren.
Schlimm, dass die AfD auch wegen der Trägheit der Demokraten so groß geworden ist.
Ob das wohl immer so war, in der Geschichte der Menschheit, das Extremisten sich durchgesetzt haben, weil sie ihre schändliche Botschaft häufiger verbreitet haben als die weitaus größere Mehrheit dagegen angesprochen hat?
Vermutlich war das so. Und daraus sollten die Anständigen endlich Konsequenzen ziehen und sich mehr Mühe geben.
Die Devise dürfte nicht lauten, wir verlassen X, sondern wir organisieren uns auf X besser und werden mit unserer Übermacht X so sehr mit Tweets mit Fakten füllen, dass kaum noch Raum für die Propaganda der AfD bleibt.
Schade, dass dazu bei nahezu allen Demokraten noch immer die Einsicht fehlt.
@janvoss Vielen Dank, das hilft sehr weiter. Immich kannte ich noch nicht. Das schaue ich mir definitiv mal an. Mailcow hatte ich schon mal grob angeschaut. Das werde ich aber auch mal genauer untersuchen