@Kachelmann@Blickch Bei Hitze ist der Wasserspiegel in meiner Badewanne eigentlich immer 0.☝️☝️☝️
Aber wenn es kalt ist, ist sie sehr oft randvoll. 😱😱😱
Wie erklären sie sich dann das????!!!!11 😡😡😡
Dieter Nuhr droht übrigens mit rechtlichen Schritten, sollte der Meinungsartikel nicht gelöscht werden. Der STANDARD hat ihn nicht gelöscht, hier könnt ihr ihn lesen: https://t.co/iIffu5vifE
@Kachelmann@BILD Na gottseidank wissen die Feuerwehren nicht, dass Wassertropfen brandfördernd sind.
Ich zünd mir jetzt erstmal das Lagerfeuer mit der Sprühflasche an
Ich beschäftige mich ja schon einige Zeit mit dem Account von @JulianAdrat. Und je länger ich ihn beobachte, desto klarer wird, warum solche Accounts für die @AfD und ihr Umfeld so wertvoll sind.
@JulianAdrat tickt tatsächlich anders als @Alice_Weidel, @Beatrix_vStorch oder die klassischen @AfD-Politiker.
Dort hast du fast ausschließlich kalkulierte Provokation aus Talkshows oder Parlamenten. Bei Adrat bekommst du rohe Dauer-Empörung direkt in die Timeline. Schneller, emotionaler, aggressiver. Und genau das funktioniert auf X perfekt.
Die Methode dahinter ist eigentlich simpel. Man nimmt reale Probleme oder Straftaten, verbindet sie permanent mit Migration, „Wokeness“ oder Staatsversagen und erzeugt daraus ein Gefühl von Dauerkrise. Nicht Fakten stehen im Mittelpunkt, sondern Emotionen, Wut, Angst, Kontrollverlust.
Jeder einzelne Vorfall wird zum angeblichen Beweis dafür gemacht, dass „Deutschland untergeht“ und „die da oben“ alles verschweigen würden.
Und das Gefährliche daran ist, dass es die meisten @AfD-Wähler*innen nicht einmal mehr merken, wie stark solche Accounts mit Stimmung arbeiten. Die Timeline wird zu einer permanenten psychologischen Dauerschleife aus Empörung und Feindbildern.
Und genau dadurch verschieben sich Grenzen.
Was gestern noch radikal wirkte, erscheint irgendwann „normal“. Genau so gewinnt man Menschen schrittweise für @AfD-Narrative, ohne dass ständig offen Parteipropaganda gemacht werden muss.
Besonders auffällig finde ich, dass sich @JulianAdrat gleichzeitig immer wieder als Opfer inszeniert und als derjenige, der „endlich ausspricht, was keiner sagen darf“. Diese Mischung ist extrem wirksam auf Social Media.
Dazu kommen Sarkasmus, Zuspitzung, vereinfachte Schuldzuweisungen und permanente Wir-gegen-die-Rhetorik. „die normalen Bürger“ gegen „die Medien“, „die Eliten“, „die Woken“.
Das ist keine normale politische Debatte mehr. Das ist emotionale Mobilisierung.
Und genau deshalb sollte man solche Accounts nicht unterschätzen. Sie sind keine Randerscheinung des Internets. Sie sind Teil einer digitalen Radikalisierungsmaschine, die jeden Tag Reichweite produziert.
Und an die AfD-Wähler oder Menschen, die mit der AfD sympathisieren:
Ich kann verstehen, wenn man auf „die da oben“ sauer ist. Bin ich in vielen Punkten auch. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr ernst genommen, haben Angst vor sozialem Abstieg oder verlieren das Vertrauen in Politik und Medien.
Aber genau deshalb ist es wichtig, wachsam zu bleiben. Zu hinterfragen. Nicht jeder lauten Parole hinterherzulaufen, nur weil sie emotional gut klingt.
Erinnerungskultur ist nicht einfach nur ein Wort aus dem Geschichtsunterricht. Sie bedeutet, zu erkennen, wie gefährlich es werden kann, wenn Menschen gegeneinander ausgespielt werden, wenn einfache Feindbilder wichtiger werden als echte Lösungen.
Und am Ende wird es niemandem besser gehen mit einer Partei, die für jedes Problem einen Schuldigen hat, aber für die wirklichen Probleme unseres Landes keine ernsthaften Lösungen.