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Der argentinische Geheimdienst (SIDE) hat eine Gruppe von Russen aufgedeckt, die ein lokales Einflussnetzwerk aufbauten, um Moskaus Interessen zu fördern, Desinformationen zu verbreiten, die öffentliche Meinung zu manipulieren und zu versuchen, die inneren Angelegenheiten Argentiniens zu beeinflussen, berichtet die argentinische Zeitung La Derecha Diario.
Unter anderem erstellten und verbreiteten Mitglieder der Gruppe Inhalte in sozialen Medien und versuchten, die Arbeit lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, Stiftungen und NGOs zu beeinflussen.
Laut den argentinischen Geheimdiensten war ein russischer Staatsbürger namens Lev Andriashvili – der in Argentinien lebt – an dem Komplott beteiligt.
Er war für die Finanzierung des Netzwerks und den Aufbau von Kontakten zu lokalen Aktivisten verantwortlich. Seine Komplizin war seine Frau Irina Yakovenko, ebenfalls russische Staatsbürgerin und in Argentinien lebend.
Beide waren dafür verantwortlich, direkte Gelder aus Moskau zu erhalten und Kontakte zu pro-russischen Agenten und Organisationen in Argentinien zu knüpfen.
Ermittler führten ihre Aktivitäten auf eine Organisation namens
La Compañía zurück, mit der Andriashvili und Yakovenko in Verbindung stehen.
Laut La Derecha Diario steht diese Organisation in Verbindung mit dem Projekt Lakhta – einer vielschichtigen Operation, die sich an die USA, die EU-Länder und die Ukraine richtet.
Finanziert wurde das Projekt von Jewgeni Prigoschin, dem Gründer des russischen privaten Militärunternehmens Wagner.
„Ziel von La Compañía war es, eine Gruppe von Personen zu bilden, die sich für die Interessen Russlands einsetzen“, erklärte Manuel Adorni, Sprecher des argentinischen Präsidenten.
Quelle: https://t.co/9GCGbD4Byp…@Gerashchenko_en