35. Kinofest Lünen feierlich eröffnet –
Hape Kerkeling erhält Ehrenpreis NIKE
Lünen. Mit einer festlichen Gala im ausverkauften Heinz-Hilpert-Theater wurde am Montag, 1. Juni 2026, das 35. Kinofest Lünen eröffnet. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Ehrenpreises NIKE für das Lebenswerk an den beliebten Entertainer, Schauspieler, Autor und Moderator Hape Kerkeling.
Zahlreiche Gäste aus Kultur, Politik und Filmbranche waren zur Eröffnung nach Lünen gekommen. Begrüßt wurden die Besucherinnen und Besucher unter anderem von Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg, dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Thorsten Redeker sowie Festivalleiterin Sonja Hofmann.
Für eine besondere Überraschung sorgte Regisseur und Journalist Gero von Boehm, der die Laudatio auf den Preisträger hielt. Anschließend nahm Hape Kerkeling unter großem Applaus die NIKE entgegen. Mit einem Augenzwinkern bedankte er sich beim Publikum und verwies humorvoll auf seine Wurzeln im Ruhrgebiet.
Das Kinofest Lünen findet vom 1. bis 7. Juni 2026 statt und präsentiert eine Woche lang aktuelle deutsche Filmproduktionen, Dokumentationen, Kurzfilme und internationale Beiträge. Zu Ehren von Hape Kerkeling werden während des Festivals auch die Verfilmungen seiner autobiografischen Werke „Ich bin dann mal weg“ und „Der Junge muss an die frische Luft“ gezeigt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Filmland Österreich. Darüber hinaus stehen zahlreiche Premieren, Filmgespräche und Begegnungen mit Filmschaffenden auf dem Programm. Neben dem Heinz-Hilpert-Theater gehören auch die Cineworld Lünen, das Lükaz sowie das Open-Air-Kino am Horstmarer See zu den Spielorten des Festivals.
Mit der feierlichen Eröffnung ist der Startschuss für eine abwechslungsreiche Festivalwoche gefallen, die erneut zahlreiche Filmfans nach Lünen locken wird.
Bericht: Tanja Jade Gräfin von der Ahé
Für: Radiowelle Lünen & Radiowelle Lünen Hits
Fotos: Tanja Jade Gräfin von der Ahé, Norbert Jücker
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10.05.2026
Verdächtige Beobachtung im Südpark Lünen: Mutter warnt nach beunruhigendem Erlebnis
Lünen-Süd. Ein eigentlich entspannter Spaziergang im Südpark entwickelte sich für zwei Mütter und ihre Kinder zu einer Situation, die sie als beunruhigend empfanden. Nach eigenen Angaben beobachtete ein unbekannter Mann die Gruppe über längere Zeit und soll ihnen durch den Park gefolgt sein. Die Polizei wurde informiert.
Die Frauen waren mit ihren Kindern auf dem Weg in den Südpark in Lünen-Süd. Bereits an der Kreuzung vor dem Eingang fiel ihnen ein Mann auf, der sich in der Nähe aufhielt und offenbar telefonierte. Gleichzeitig habe er immer wieder Blicke in ihre Richtung geworfen. Während die Kinder an Pfützen spielten, sei der Mann stehen geblieben und habe die Gruppe beobachtet, schildert eine der Betroffenen.
Nach dem Betreten des Parks, entlang des Ententeichs, habe sich der Eindruck verstärkt. Der Mann sei langsam hinter ihnen hergegangen und habe mehrfach sein Handy in einer Weise gehalten, die auf Film- oder Fotoaufnahmen schließen ließ. Immer wenn die Frauen hinsahen, habe er das Gerät jedoch wegbewegt – beispielsweise Richtung See.
„Wir hatten zunehmend ein ungutes Gefühl“, berichtet die Mutter. Auf dem Weg trafen sie nach eigener Aussage einen Spaziergänger mit Hunden, der ebenfalls vor dem Mann gewarnt und ihn als auffällig beschrieben haben soll.
Als sich das Verhalten fortgesetzt habe, habe eine der Frauen den Mann aufgefordert, das Handy wegzulegen. Daraufhin seien die Kinder in den Kinderwagen gesetzt und verdeckt worden. Die Frauen hätten den Ort schnell verlassen.
Später sei der Mann laut Beobachtung noch am Ententeich gesehen worden. Nach Angaben der Zeugin habe er zudem einen Gegenstand in ein Gebüsch geworfen. Die Frauen alarmierten daraufhin die Polizei. Über mögliche Ergebnisse der Überprüfung liegen ihnen nach eigener Aussage keine Informationen vor.
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
* etwa 1,75 Meter groß
* circa 40 bis 50 Jahre alt
* dunkel gekleidet
* blaue Anglermütze
* keine auffällige Brille oder weitere markante Merkmale
Ob eine Straftat vorlag, ist unklar. Dennoch zeigt der Vorfall, wie wichtig es ist, das eigene Bauchgefühl ernst zu nehmen – insbesondere wenn Kinder betroffen sind.
Warnhinweis:
Wer sich beobachtet oder verfolgt fühlt oder verdächtige Situationen wahrnimmt, sollte Abstand suchen, andere Personen ansprechen und im Zweifel sofort die Polizei informieren. Besonders in Parks oder öffentlichen Bereichen mit Kindern gilt: Lieber einmal zu viel melden als einmal zu wenig.
Die Polizei ist in dringenden Situationen über den Notruf 110 erreichbar.
Hinweis der Redaktion: Der Bericht basiert auf persönlichen Schilderungen der Beteiligten. Nicht alle Beobachtungen konnten unabhängig überprüft werden.
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Tanja Jade Gräfin von der Ahé
Radiowelle Lünen
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