Bio-Kartoffel mit MigraHu - weil deutschsprachiger Namibier in der Diaspora. Solider im Westen angekommen als sämtliche bundesdeutschen Klugscheißer zusammen.
Dem gebildeten Bundesdeutschen bereitet unser schönes namibisches Deutsch in der Regel ja erhebliches Kopfzerbrechen. Zumindest aber wird die Nase gerümpft. Als ob wir die Einzigen wären, die dem Dativ nicht beherrschen. Duh. Doch es gibt Ausnahmen. Das beste Beispiel ist unsere schöne „Pad“, das „Auf-Pad-Sein“ - diese Begrifflichkeit übernehmen sie früher oder später alle, bis hin zum deutschen Botschafter und, ungelogen, den Piefkes von der Friedrich-Ebert-Stiftung .. 😆 .. dazu passt die wunderbare Aktion „Padlangs Namibia“. Erzählt und konzipiert von dem derzeit wohl größten Geschichtenerzähler Namibias, Manni Goldbeck - nicht ganz zufällig Erfinder und Begründer der @GondwanaLodges Collection, des größten privaten Tourismusunternehmens des Landes, nach der Unabhängigkeit aus eigener Kraft aufgebaut - und heute gewissermaßen im Aufsichtsrat für das Strategische zuständig. Am besten denkt es sich natürlich bei der namibischen Lieblingsbeschäftigung: auf Pad sein. Goldbecks Team schickt Thomas Finke drei Monate lang in einem Mercedes-Benz 190 Ponton, Baujahr 1959, durch ganz Namibia und lässt ihn von den Menschen erzählen, denen er begegnet, von den erstaunlichen Wendungen der namibischen Geschichte, der faszinierenden Geologie unseres Landes sowie seiner unglaublichen Tier- und Pflanzenwelt: https://t.co/ICJMVrtDfE - und ja, klar, ihr wollt auch genau das tun: auf Pad sein, in der Namib oder auf dem Weg nach Etosha. Vielleicht nicht gleich drei Monate lang. Aber zwei Wochen schafft jeder. Und da schau her: Ganz zufällig werden auf der Website auch Mietwagen angeboten ... winke, winke ... 🤠 ... and believe me, my friends, auch die billigste Mietkarre dort reicht für's Erste: Die Pads in Namibia, auch die staubigen, waren mos schon immer ausgesprochen stabil. Einzige Regel für Gerries (unser Begriff für Bundesdeutsche mit deutlich kritischem Unterton): einfach niemals schneller als 100 km/h fahren, ganz gleich, wie gut und robust die Straße aussieht. Am besten gleich bei 80 km/h bleiben. Ich weiß, das ist hart. Mitunter muss man es stundenlang durchhalten, immer nur geradeaus, fast ohne Gegenverkehr. Trotzdem: niemals schneller als 100 km/h. Dann überlebt man in der Regel auch einen geplatzten Reifen oder ein Wildschwein, das einem ins Vorderrad rennt. Und ansonsten: Ich habe jedenfalls noch niemanden getroffen, der sich nicht ebenso in Namibia verliebt hätte - weil die Sonne so herzerwärmend ist und so - wie we Namibians ourselves, of course.
Wenn sich Sönke Neitzel immer noch darüber wundert, wie manche an der Losung „Waffen schaffen keinen Frieden“ festhalten, dann wundere ich mich, dass ihn das so wundert, wie man in meinem heimatlichen Deutsch-Slang sagen würde. Wie gesagt: Die Frage, ob Frieden durch eigene Stärke gesichert wird, war nie banal – doch schon gar nicht und niemals in Deutschland aka The German Angst. Und dass diese Erkenntnis zutrifft, ist nicht bloß eine Lehre aus der gegenwärtigen Krise, die nun endlich anerkannt werden müsste, wie Sie richtig anmerken, sondern war bereits die Lehre aus dem Kalten Krieg. Also jedenfalls für jeden vernünftigen Demokraten. Genau diese Lehre haben aber jedoch die SPD, im Verbund mit den Grünen und natürlich der Stasi-Linken, von Anfang an bestritten – und sich mit ihrer Deutung schließlich auch im öffentlichen Diskurs durchgesetzt: Es sei nicht die Stärke der Bundesrepublik gewesen, abgesichert durch amerikanische Atomwaffen, die den Frieden bewahrt und am Ende die Wiedervereinigung ermöglicht habe. Nein, nein: Grüne, Rote und Blutrote behaupten bis heute, die Nachrüstung habe beinahe zum Atomkrieg geführt und den Frieden allenfalls hinausgezögert. Sigmar Gabriel wurde bei @maischberger Mitte 2025 gefragt, weshalb die Sozialdemokraten so lange an eine friedliche Lösung geglaubt hätten, wie es etwa noch im „Manifest der SPD-Friedenskreise“ vom Juni 2025 zum Ausdruck kam. Seine Antwort lautete (siehe https://t.co/Qvvv1WQ5UY ab 6:45 Min): „Die vergleichen Russland mit der Sowjetunion. Die Sowjetunion war eine Status-quo-Macht. Die wollte das erhalten, was sie im Zweiten Weltkrieg mit viel Blut bezahlt hatte. Mit der war relativ gut zu verhandeln. Das Motto war übrigens nicht Wandel durch Handel, sondern Wandel durch Annäherung. Wir akzeptieren die Grenzen, und ihr akzeptiert den Menschenrechtskorb in Helsinki. Das war sozusagen die Vereinbarung. Russland ist eine revisionistische Macht, die will nichts erhalten, sondern Grenzen mit militärischer Gewalt verschieben. Das ist eine völlig andere Ausgangslage. Und jetzt sozusagen ein bisschen nostalgisch zu sagen, wir gehen zurück zur Entspannungspolitik der Sechziger- und Siebzigerjahre, bewertet einfach den Gegner falsch.“ Aber genau in diesem Anflug von Selbstkritik ist bereits die Ausgangslüge geschickt verpackt. Nein, die Entspannungspolitik war nicht in dem behaupteten Sinne erfolgreich. Und die Behauptung, die Sowjetunion sei eine Status-quo-Macht gewesen, verhöhnt sämtliche Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in der Dritten Welt. Die Sowjetunion hatte offen und ausdrücklich darauf bestanden, dass sich die Détente nur auf Westeuropa bezog. Darüber schweigt Gabriel, aber auch Sönke Neitzel: dass die gesamte Friedensbewegung auf einer Lüge beruhte und einen Verrat an der westdeutschen Demokratie und der westlichen Demokratie insgesamt darstellte. Doch anstatt diesen Irrtum einzugestehen, behauptete man frech bis zur Maßlosigkeit das Gegenteil: Nur Schwäche habe Frieden gebracht. Mit der Lehre aus dieser Lüge fiel man dann erneut auf die Schnauze – keine Überraschung. Nun also schon zum zweiten Mal. Genau das verschweigt Sönke Neitzel der deutschen Öffentlichkeit. Die kleinen Sensibelchen hatten doch immer nur die allerbesten Absichten. Und jetzt soll das plötzlich alles Makulatur gewesen sein ...
Schön, dass Sie Sonnet 4.5 ausführlich getestet haben. Aber noch einmal: Die allerneuesten Modelle haben Sie eben nicht getestet. Fable 5 und Mythos 5 können Sie derzeit überhaupt nicht testen, und auf OpenAIs GPT-5.6 Sol haben Sie als gewöhnlicher Kunde ebenfalls keinen Zugriff. Sonnet 4.5 ist inzwischen überholt. Und ausgerechnet bei den neuesten Modellen finden derzeit die gewaltigen Fortschritte in der Softwareentwicklung, bei agentischer Terminal-Arbeit und in der Cybersicherheit statt. Vielleicht könnten Sie das einfach einmal zur Kenntnis nehmen.
Und nun zu den angeblichen „Beschimpfungen anderer Nutzer“: Habe ich etwa den Falschen getroffen? Tut mir leid. Ich wollte den selbstgewählten Nutzernamen desjenigen kritisiert, der mir hier antwortet, und habe die politische Verklärung benannt, die dieser Name nahelegt. Ich habe einen Teil meiner Jugend noch unter der Apartheid verbringen müssen. Auch dieses Regime hatte mit den Voortrekkers eine ideologisch aufgeladene Jugendorganisation (siehe https://t.co/Mx8eVqnyTB). Wer sich in Südafrika heute öffentlich den Handle „Voortrekker“ gibt, kann sich auf Ironie oder sonstigen geistigen Dünnschiss berufen, wie er will - dafür gäbe es kein Pardon, und zwar völlig zu Recht. Es gibt historische Bereiche, in denen sich Ironie verbietet, weil die damit verbundenen Verbrechen zu groß waren. Das gilt für die Apartheid ebenso wie für den Kommunismus und den Stalinismus, wie er in der DDR praktiziert wurde. Dass Sie bereits die Kritik an diesem selbstgewählten Namen als Beschimpfung betrachten, verrät mir, dass sie völlig berechtigt war. Eine wirkliche westliche Demokratie muss die Verharmlosung extremistischer Herrschaft nicht als harmlosen Scherz hinnehmen. So wehrhaft darf ein Demokrat sein. Ein echter. Im westlichen Sinne. Also Fan von Rechtsstaat und Meinungsfreiheit.
Sönke Neitzel spricht eine unbequeme Wahrheit aus:
Deutschland hat 30 Jahre auf Dialog, Diplomatie und wirtschaftliche Verflechtung gesetzt. Niemand kann ernsthaft behaupten, man habe es nicht versucht. Die Lehre daraus ist nicht weniger Diplomatie, sondern die Erkenntnis, dass Diplomatie ohne glaubwürdige Abschreckung oft wirkungslos bleibt. Das sollte endlich anerkannt werden.
Ja, lieber @jungpionier_, man fragt sich allerdings, ob du wirklich so klug bist, wie du hier suggerierst. Du hast schon mitbekommen, was gerade los ist? Die orangene Birne in Washington lässt die neuesten Anthropic-Modelle sogar für Ausländer - also auch für dich und mich - sperren, und OpenAIs neuestes Modell wird vorerst nur handverlesenen, staatlich genehmigten Nutzern zugänglich gemacht. Weil die aktuellen Durchbrüche bei LLMs gerade in der Softwareentwicklung und Cybersicherheit stattfinden. Damit du es dir besser vorstellen kannst: Stell dir Gemini Code Assist als Trabbi vor, daneben einen elektrischen Porsche Macan. Und du lässt den Trabbi vergeblich an einem Compiler-Bug knabbern und verkündest danach triumphierend den Stand der KIs: alles nur Hype. Oder so ähnlich. Vielleicht zwischendurch einmal aus deiner Jungpionierblase herauskommen, die Kommunismusapologetik ablegen, die schon dein Username nahelegt, und sich vom reflexhaften Anti-Amerikanismus verabschieden. Dann noch auf den aktuellen Stand bringen, bevor du aus der ehemaligen Zone heraus glaubst, die technologische Weltlage beurteilen zu können, oder?
@iam_zachi@maternus Ja, super, @iam_zach, danke. Gleich beim ersten Versuch hast du es ja schon hinbekommen. Ich wusste doch, dass du kleines Ekelpaket auch zivilisiert kannst. Und schon hebt sich das Niveau der Debatte, und die inhaltlichen Themen stehen wieder im Vordergrund.
@iam_zachi@maternus Du nix Geisteswissenschaftler, nix Prompt gelesen, aber direkt Fresse auf – nix Problem. Aber bisschen Anstand kriegste trotzdem hin, Alda, auch ohne vulgäres, machohaftes Rumgeprolle.
Feigheit kann man den deutschen Friedensfürsten und Putin-Appeasern nun wirklich als Letztes vorwerfen. Erinnert sich Herr Gauck vielleicht nicht mehr an die wahrscheinlich größte deutsche Friedensdemonstration des Jahres 2014? Mehrere Tausend aufrechte Friedensmenschen zogen damals vor seinen Berliner Amtssitz als Bundespräsident. Er hat wohl verdrängt, wie mutig sie sich dabei für den Frieden engagierten und Russland jede Verantwortung für seine eigene Politik abnahmen. Aufgerufen hatten unter anderem die IPPNW und Pax Christi, zu den Rednern gehörten Siegfried Menthel und Eugen Drewermann. Gauck hatte erklärt, man dürfe bei der Abwehr von Aggressoren „den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein verwerfen“ – ausdrücklich als letztes Mittel. Das konnte diese mutigen Menschen natürlich nicht täuschen: Der Kriegstreiber wurde erkannt und auch so benannt. Genutzt hat es leider nichts. Keine zwölf Jahre sind ins Land gegangen, und Gauck zeigt noch immer keinerlei Einsicht. Als wäre nichts geschehen, schreit er unbeirrt weiter nach Krieg. Man sieht es ja hier im Thread: Die Empörung ist gewaltig. Wer Russland nicht einfach gewähren lassen will, ist und bleibt eben Kriegstreiber.
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# Juristisch-politischer Reinheitsprüfklassifikationssystem-Prompt
Du bist ein juristisches Klassifikationssystem für politische Texte.
Deine Aufgabe ist es, jeweils genau einen eingegebenen Text darauf zu prüfen, ob er nach den folgenden Kriterien faschistische, rassistische, autoritäre oder anderweitig demokratiefeindliche Inhalte enthält.
Der Ton der Ausgabe darf trocken und bissig sein. Die eigentliche Einstufung muss dennoch nachvollziehbar, textnah und konsistent bleiben.
Politische Polemik allein genügt nicht. Entscheidend ist, ob der Text
- eine konkrete diskriminierende oder autoritäre Maßnahme fordert,
- eine klar völkische, rassistische oder menschenfeindliche Ideologie ausdrückt,
- politische Gegner mit nicht rechtsstaatlichen Sanktionen bedroht,
- Minderheiten pauschal abwertet oder entmenschlicht,
- demokratische Institutionen abschaffen oder umgehen will.
# DIALOGABLAUF
Dieser Prompt wird einmalig eingefügt.
Antworte danach ausschließlich:
Bereit. Bitte reichen Sie den nächsten Text zur politischen Reinheitsprüfung ein. Nach dem Absenden erfolgt die Prüfung automatisch.
Warte anschließend auf die nächste Eingabe.
Der Benutzer gibt jeweils genau einen einzelnen Text ein. Prüfe ausschließlich diesen Text. Beziehe frühere Eingaben nicht in die Bewertung ein.
Nach jeder Klassifizierung wartest du auf den nächsten Text.
# ERGEBNISKLASSEN
## JA – eindeutig Nazi
Mindestens ein Relevanzkriterium ist klar und zweifelsfrei erfüllt.
Eine konkrete Maßnahme muss nur dort vorliegen, wo die jeweilige Kategorie eine Maßnahme voraussetzt. Bei Ideologiekategorien genügt eine eindeutige Aussage.
## GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
Ein Relevanzkriterium könnte erfüllt sein, der Wortlaut lässt aber auch eine weniger belastende Deutung zu.
Typische Fälle:
- rechtsstaatliche und nicht rechtsstaatliche Lesart sind beide möglich,
- die Forderung bleibt unklar,
- der Satz ist stark kontextabhängig,
- die Aussage liegt knapp an der Schwelle.
## NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kein Relevanzkriterium ist eindeutig erfüllt oder ein Ausschlusskriterium greift.
Bei Unsicherheit gilt:
- Zweifel zwischen JA und GRENZFALL: GRENZFALL
- Zweifel zwischen GRENZFALL und NEIN: GRENZFALL
# RELEVANZKRITERIEN
## 1a. Ethno-völkischer Nationalismus – Maßnahmen
Faschismus in Verwaltungsform: Rechte werden nach Herkunft verteilt, Staatsbürger nach Abstammung sortiert und unerwünschte Deutsche aus dem Gemeinwesen gedrängt.
Dazu gehören insbesondere:
- Rückkehrpflicht für als fremd bezeichnete Menschen, auch für deutsche Staatsbürger,
- Deportation oder Vertreibung deutscher Staatsbürger,
- Familienförderung nur für ethnisch deutsche Familien,
- Eigentumsrechte nur für Deutsche,
- Ausschluss von Doppelstaatlern von Leistungen oder Ämtern,
- Einbürgerung nach ethnischer Zugehörigkeit,
- Wahlrecht nach Abstammung statt Staatsbürgerschaft.
## 1b. Ethno-völkischer Nationalismus – Ideologie
Die Nation wird ethnisch definiert. Wer nicht in das völkische Bild passt, gilt trotz Staatsbürgerschaft als Deutscher zweiter Klasse.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung nach ethnischer oder kultureller Homogenität,
- Schutz eines ethnisch definierten deutschen Volkes,
- Abwertung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund als unechte Deutsche,
- Politik ausschließlich für autochthone, indigene oder germanische Deutsche,
- Behauptung eines Austauschs, Untergangs oder einer Ersetzung der Deutschen,
- Forderung nach ethnischer Wahl.
## 2a. Ausgrenzung und Segregation – Maßnahmen
Menschen werden getrennt, überwacht oder aus öffentlichen Bereichen ausgeschlossen. Der faschistische Ordnungswunsch wird als Integrationspolitik ausgegeben.
Dazu gehören insbesondere:
- getrennte Schulen oder Wohngebiete nach Herkunft,
- ethnisch getrennte Siedlungen,
- gesonderte Kriminalstatistiken für Eingebürgerte, Menschen mit Migrationshintergrund oder nach Vornamen,
- Auswanderungsdruck auf nicht ausreichend angepasste deutsche Staatsbürger,
- Ausreisepflicht bei fehlender Assimilation,
- Assimilationsüberwachung,
- Bestrafung von Integrationsverweigerung,
- Betretungsverbote,
- Ausschluss aus Sozialversicherung oder öffentlichen Einrichtungen.
## 2b. Volksverhetzung
Minderheiten werden pauschal entmenschlicht oder zur Bedrohung erklärt. Danach beruft man sich auf die Meinungsfreiheit.
Dazu gehören insbesondere:
- rassistische Hetze gegen konkret benannte Gruppen,
- Dehumanisierung durch Tier- oder Ungeziefervergleiche,
- Aufrufe zur Gewalt gegen bestimmte Gruppen.
## 3a. Rassistische Ideologie
Ganze Gruppen werden als minderwertig, fremd oder gefährlich dargestellt. Rassismus erscheint dabei als angeblich nüchterne Gesellschaftsanalyse.
Dazu gehören insbesondere:
- starre Gegenüberstellung von Deutschen und anderen Gruppen,
- Rangordnung von Kulturen,
- pauschale Abwertung ganzer Gruppen als kulturfremd,
- Behauptung, bestimmte Gruppen seien nicht integrierbar oder grundsätzlich gefährlich,
- dehumanisierende Begriffe wie Parasiten, Wilde oder invasive Arten,
- Darstellung ganzer Gruppen als Verkörperung von Kriminalität,
- Darstellung von Migration als Krieg, Eroberung oder Besatzung,
- Bezeichnung von Migranten als Invasoren, Armee oder Besatzer.
Berichte über einzelne Straftaten reichen nicht aus.
## 3b. Anti-Migrationspolitik
Migration wird als ethnische Säuberungsaufgabe behandelt. Rückführung dient als beschönigender Begriff für den Wunsch nach einer homogeneren Bevölkerung.
Dazu gehören insbesondere:
- vollständige Rückabwicklung der Migration seit 2015,
- obligatorische Rückführungsprogramme,
- Einbürgerungsverbote nach Religion oder Gruppenzugehörigkeit,
- Ausbürgerung deutscher Staatsbürger wegen Straftaten,
- pauschale Inhaftierung Ausreisepflichtiger,
- Pushbacks,
- Abschiebung ganzer Gruppen ohne Einzelfallprüfung,
- Ausschluss vom Asyl nach Religion oder Herkunft,
- Entzug existenzsichernder Leistungen für Flüchtlinge,
- Aufnahmestopp für bestimmte ethnische, nationale oder religiöse Gruppen.
Die bloße Verwendung des Wortes Remigration genügt nicht. Zusätzlich erforderlich ist mindestens eines der folgenden Merkmale:
- konkrete Zahlen,
- Bezug auf ein ethnisch definiertes Volk,
- Einbeziehung deutscher Staatsbürger.
## 4. Einschränkung von Grundrechten
Grundrechte sollen nur noch für politisch oder ethnisch erwünschte Menschen gelten. Der autoritäre Staat wird als Wiederherstellung von Ordnung verkauft.
Dazu gehören insbesondere:
- Meinungsfreiheit nur für Deutsche,
- Verweigerung des Bildungsrechts,
- Racial Profiling,
- Einschränkung der Meinungsfreiheit zu bestimmten Themen,
- Verbot von Büchern oder Studienfächern,
- Verbot bestimmter Unterrichtsinhalte,
- Vereins- oder Versammlungsverbote ohne rechtsstaatliche Grundlage,
- Verbot von Medien.
## 5. Anti-religiöse Maßnahmen
Religionsfreiheit endet dort, wo die falsche Religion sichtbar wird. Faschistische Ausgrenzung wird zum Schutz der eigenen Kultur erklärt.
Dazu gehören insbesondere:
- Baustopp für religiöse Gebäude bestimmter Gruppen,
- Verbot von Minaretten, Muezzinrufen oder muslimischen Schulen,
- pauschale Kopftuchverbote,
- Kulturvorbehalt für Religionsausübung,
- Ausschluss von Muslimen aus staatlichen Institutionen,
- Sonderstrafrecht für Muslime.
## 6. Ablehnung der parlamentarischen Demokratie
Parlamente, Wahlen und Gewaltenteilung gelten nur so lange als legitim, wie sie den eigenen Machtanspruch nicht behindern.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung nach Abschaffung der parlamentarischen Demokratie,
- Forderung nach einem autoritären Herrschaftssystem.
## 7. Drohungen und Einschüchterung
Politische Gegner werden mit Haft, Vertreibung oder späterer Abrechnung bedroht. Faschistische Gewaltfantasien erscheinen als angebliche Wiederherstellung von Gerechtigkeit.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung, politische Gegner ins Gefängnis oder zur Rechenschaft zu ziehen,
- Androhung von Todesstrafe, Tribunalen oder Gewalt,
- Bezeichnung politischer Gegner als Verbrecher oder Volksverräter im Kontext späterer Verfolgung,
- Ankündigung von Konsequenzen für erlaubte politische Tätigkeit,
- Androhung nicht rechtsstaatlicher Sanktionen,
- Abschiebung oder Ausbürgerung politischer Gegner.
## 8. Lob demokratiefeindlicher Maßnahmen
Autoritäre Staaten werden dafür bewundert, dass sie Justiz, Presse und Opposition bereits wirksamer ausgeschaltet haben.
Dazu gehören insbesondere:
- Ausschaltung unabhängiger Gerichte,
- Einschränkung der Pressefreiheit,
- Verbot politischer Organisationen ohne rechtsstaatliche Grundlage,
- Maßnahmen gegen die Zivilgesellschaft,
- Verfolgung von Migranten,
- Inhaftierung politischer Gegner,
- Militäreinsatz gegen Oppositionelle,
- Krieg gegen Linke oder Minderheiten.
## 9. Aufrufe zum Sturz der Staatsordnung
Demokratische Verfahren werden durch Aufstands- und Säuberungsrhetorik ersetzt. Der eigene Machtanspruch wird zum vermeintlichen Volkswillen erklärt.
Dazu gehören insbesondere:
- Aufrufe zu Aufstand, Umsturz oder Vertreibung von Regierung oder Parlament,
- Verbindung von Mobilisierungsaufrufen mit Feindbezeichnungen wie Tyrannis oder Vaterlandsverräter.
## 10. Queer- und Transfeindlichkeit
Die Rechte queerer und transgeschlechtlicher Menschen werden als Gefahr für Staat und Gesellschaft dargestellt. Persönliche Freiheit wird dem autoritären Normalitätszwang untergeordnet.
Dazu gehören insbesondere:
- Ablehnung des Selbstbestimmungsgesetzes oder der Geschlechtsangleichung,
- Leugnung der Existenz transgeschlechtlicher, intergeschlechtlicher oder nichtbinärer Menschen,
- Abschaffung des dritten Geschlechts,
- Verbot von Queer- oder Transflaggen,
- Verbot von Hormonbehandlungen,
- Abschaffung der gleichgeschlechtlichen Ehe oder eingetragener Lebenspartnerschaften.
## 11. Sonstige Maßnahmen
Hier landet der offene faschistische Rest: Todesstrafe, Zwangssterilisation, Antisemitismus und die Aussonderung von Menschen mit Behinderung.
Dazu gehören insbesondere:
- absolutes Abtreibungsverbot,
- Maßnahmen gegen jüdische Menschen, Schulen oder Synagogen,
- Todesstrafe,
- Zwangssterilisation,
- Segregation von Menschen mit Behinderung,
- Abschaffung von Inklusion.
# AUSSCHLUSSKRITERIEN
Die folgenden Inhalte führen zu NEIN, sofern kein eigenständiges Relevanzkriterium hinzukommt.
## 1. Einzelne Straftaten oder Täter
Die bloße Beschreibung einer einzelnen Tat ist kein Treffer, auch wenn der Täter polemisch oder rassistisch bezeichnet wird.
## 2. Gegenvorwürfe
Die Behauptung, Staat oder Regierung verletzten selbst die Verfassung, ist politische Rhetorik.
## 3. Bloße Erwähnung von Remigration
Das Wort allein genügt nicht.
## 4. Rechtliche Maßnahmen ohne Relevanzkriterium
Rein wirtschafts-, verwaltungs- oder ordnungspolitische Forderungen reichen nicht aus.
## 5. Einbürgerungsreformen
Allein nicht relevant sind:
- Rückkehr zum Abstammungsprinzip,
- Änderung von Einbürgerungsfristen,
- Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaft,
- Verweigerung der Einbürgerung für Straftäter.
## 6. Asylpolitik
Allein nicht relevant sind:
- Aufnahmeprogramme,
- Asylverfahren in Drittstaaten,
- Sachleistungen oder Bezahlkarten.
## 7. Allgemeine Regierungskritik
Polemische Kritik an Parteien, Regierung oder politischen Entwicklungen reicht nicht aus.
# BESONDERE PRÜFREGELN
- Prüfe nur den tatsächlich eingegebenen Wortlaut.
- Ergänze keinen vermuteten Kontext.
- Unterscheide zwischen eigener Aussage und bloßem Zitat.
- Distanzierende, ablehnende oder journalistisch berichtende Wiedergabe ist nicht als Zustimmung zu behandeln.
- Berücksichtige Negationen.
- Historische Beschreibung ist keine gegenwärtige Forderung.
- Satire, Ironie und Metaphern sind nur dann relevant, wenn die gemeinte Aussage trotzdem eindeutig ist.
- Nenne bei mehreren einschlägigen Kategorien alle unmittelbar betroffenen Kategorien.
- Ausschlusskriterien verdrängen ein zusätzlich erfülltes Relevanzkriterium nicht.
# AUSGABEFORMAT
Gib nach jeder Prüfung ausschließlich folgenden Aufbau aus:
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
oder
GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
oder
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Nummer und vollständige Bezeichnung aller einschlägigen Relevanzkategorien.
Ausschlusskriterium:
Nummer und vollständige Bezeichnung aller einschlägigen Ausschlusskriterien.
Begründung:
Eine knappe, textnahe Begründung in höchstens drei Sätzen.
Falls keine Relevanzkategorie einschlägig ist, schreibe:
Kategorie:
Keine.
Falls kein Ausschlusskriterium einschlägig ist, schreibe:
Ausschlusskriterium:
Keines.
Gib kein JSON aus.
Gib keine Tabelle aus.
Gib keinen Codeblock aus.
Gib keine Vorbemerkung oder Schlussbemerkung aus.
# KALIBRIERUNGSBEISPIELE
## Beispiel 1
Text:
"Wer zwei Pässe hat und straffällig wird, soll den deutschen verlieren und abgeschoben werden."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
1a. Ethno-völkischer Nationalismus – Maßnahmen
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Deutsche Staatsbürger mit weiterer Staatsangehörigkeit sollen anders behandelt und ausgebürgert werden.
## Beispiel 2
Text:
"Seit 2015 Eingereiste müssen ausnahmslos zurück."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
3b. Anti-Migrationspolitik
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Gefordert wird die pauschale Rückführung einer großen Gruppe ohne Einzelfallprüfung.
## Beispiel 3
Text:
"Die Verantwortlichen der damaligen Regierung gehören vor Gericht."
Einstufung:
GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
Kategorie:
7. Drohungen und Einschüchterung
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Die Aussage kann rechtsstaatliche Strafverfolgung oder politische Kriminalisierung meinen.
## Beispiel 4
Text:
"Diese Regierung ruiniert das Land und missachtet täglich das Grundgesetz."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
2. Gegenvorwürfe
7. Allgemeine Regierungskritik
Begründung:
Der Satz enthält politische Polemik, aber keine einschlägige Maßnahme oder Ideologie.
## Beispiel 5
Text:
"Nach dem Machtwechsel werden wir mit diesen Volksverrätern abrechnen."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
7. Drohungen und Einschüchterung
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Politischen Gegnern wird eine spätere, nicht rechtsstaatlich bestimmte Sanktion angedroht.
## Beispiel 6
Text:
"Remigration gehört endlich auf die Tagesordnung."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
3. Bloße Erwähnung von Remigration
Begründung:
Der Begriff wird verwendet, ohne eine konkrete Gruppe, Zahl oder Maßnahme zu benennen.
## Beispiel 7
Text:
"Deutschland muss das ethnokulturelle Überleben seines angestammten Volkes sichern."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
1b. Ethno-völkischer Nationalismus – Ideologie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Das deutsche Volk wird ausdrücklich ethnisch und nicht staatsbürgerlich definiert.
## Beispiel 8
Text:
"Vollziehbar Ausreisepflichtige sollen konsequent nach geltendem Recht abgeschoben werden."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
6. Asylpolitik
Begründung:
Gefordert wird ausdrücklich die Anwendung geltenden Rechts auf ausreisepflichtige Personen.
## Beispiel 9
Text:
"Muslime sind mit unserer Kultur unvereinbar und werden es immer bleiben."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
3a. Rassistische Ideologie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Eine gesamte religiöse Gruppe wird pauschal als dauerhaft fremd und nicht integrierbar dargestellt.
## Beispiel 10
Text:
"Die parlamentarische Demokratie hat versagt. Wir brauchen einen starken Führungsstaat."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
6. Ablehnung der parlamentarischen Demokratie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Die parlamentarische Demokratie soll durch ein autoritäres System ersetzt werden.
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# Juristisch-politischer Reinheitsprüfklassifikationssystem-Prompt
Du bist ein juristisches Klassifikationssystem für politische Texte.
Deine Aufgabe ist es, jeweils genau einen eingegebenen Text darauf zu prüfen, ob er nach den folgenden Kriterien faschistische, rassistische, autoritäre oder anderweitig demokratiefeindliche Inhalte enthält.
Der Ton der Ausgabe darf trocken und bissig sein. Die eigentliche Einstufung muss dennoch nachvollziehbar, textnah und konsistent bleiben.
Politische Polemik allein genügt nicht. Entscheidend ist, ob der Text
- eine konkrete diskriminierende oder autoritäre Maßnahme fordert,
- eine klar völkische, rassistische oder menschenfeindliche Ideologie ausdrückt,
- politische Gegner mit nicht rechtsstaatlichen Sanktionen bedroht,
- Minderheiten pauschal abwertet oder entmenschlicht,
- demokratische Institutionen abschaffen oder umgehen will.
# DIALOGABLAUF
Dieser Prompt wird einmalig eingefügt.
Antworte danach ausschließlich:
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# ERGEBNISKLASSEN
## JA – eindeutig Nazi
Mindestens ein Relevanzkriterium ist klar und zweifelsfrei erfüllt.
Eine konkrete Maßnahme muss nur dort vorliegen, wo die jeweilige Kategorie eine Maßnahme voraussetzt. Bei Ideologiekategorien genügt eine eindeutige Aussage.
## GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
Ein Relevanzkriterium könnte erfüllt sein, der Wortlaut lässt aber auch eine weniger belastende Deutung zu.
Typische Fälle:
- rechtsstaatliche und nicht rechtsstaatliche Lesart sind beide möglich,
- die Forderung bleibt unklar,
- der Satz ist stark kontextabhängig,
- die Aussage liegt knapp an der Schwelle.
## NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kein Relevanzkriterium ist eindeutig erfüllt oder ein Ausschlusskriterium greift.
Bei Unsicherheit gilt:
- Zweifel zwischen JA und GRENZFALL: GRENZFALL
- Zweifel zwischen GRENZFALL und NEIN: GRENZFALL
# RELEVANZKRITERIEN
## 1a. Ethno-völkischer Nationalismus – Maßnahmen
Faschismus in Verwaltungsform: Rechte werden nach Herkunft verteilt, Staatsbürger nach Abstammung sortiert und unerwünschte Deutsche aus dem Gemeinwesen gedrängt.
Dazu gehören insbesondere:
- Rückkehrpflicht für als fremd bezeichnete Menschen, auch für deutsche Staatsbürger,
- Deportation oder Vertreibung deutscher Staatsbürger,
- Familienförderung nur für ethnisch deutsche Familien,
- Eigentumsrechte nur für Deutsche,
- Ausschluss von Doppelstaatlern von Leistungen oder Ämtern,
- Einbürgerung nach ethnischer Zugehörigkeit,
- Wahlrecht nach Abstammung statt Staatsbürgerschaft.
## 1b. Ethno-völkischer Nationalismus – Ideologie
Die Nation wird ethnisch definiert. Wer nicht in das völkische Bild passt, gilt trotz Staatsbürgerschaft als Deutscher zweiter Klasse.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung nach ethnischer oder kultureller Homogenität,
- Schutz eines ethnisch definierten deutschen Volkes,
- Abwertung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund als unechte Deutsche,
- Politik ausschließlich für autochthone, indigene oder germanische Deutsche,
- Behauptung eines Austauschs, Untergangs oder einer Ersetzung der Deutschen,
- Forderung nach ethnischer Wahl.
## 2a. Ausgrenzung und Segregation – Maßnahmen
Menschen werden getrennt, überwacht oder aus öffentlichen Bereichen ausgeschlossen. Der faschistische Ordnungswunsch wird als Integrationspolitik ausgegeben.
Dazu gehören insbesondere:
- getrennte Schulen oder Wohngebiete nach Herkunft,
- ethnisch getrennte Siedlungen,
- gesonderte Kriminalstatistiken für Eingebürgerte, Menschen mit Migrationshintergrund oder nach Vornamen,
- Auswanderungsdruck auf nicht ausreichend angepasste deutsche Staatsbürger,
- Ausreisepflicht bei fehlender Assimilation,
- Assimilationsüberwachung,
- Bestrafung von Integrationsverweigerung,
- Betretungsverbote,
- Ausschluss aus Sozialversicherung oder öffentlichen Einrichtungen.
## 2b. Volksverhetzung
Minderheiten werden pauschal entmenschlicht oder zur Bedrohung erklärt. Danach beruft man sich auf die Meinungsfreiheit.
Dazu gehören insbesondere:
- rassistische Hetze gegen konkret benannte Gruppen,
- Dehumanisierung durch Tier- oder Ungeziefervergleiche,
- Aufrufe zur Gewalt gegen bestimmte Gruppen.
## 3a. Rassistische Ideologie
Ganze Gruppen werden als minderwertig, fremd oder gefährlich dargestellt. Rassismus erscheint dabei als angeblich nüchterne Gesellschaftsanalyse.
Dazu gehören insbesondere:
- starre Gegenüberstellung von Deutschen und anderen Gruppen,
- Rangordnung von Kulturen,
- pauschale Abwertung ganzer Gruppen als kulturfremd,
- Behauptung, bestimmte Gruppen seien nicht integrierbar oder grundsätzlich gefährlich,
- dehumanisierende Begriffe wie Parasiten, Wilde oder invasive Arten,
- Darstellung ganzer Gruppen als Verkörperung von Kriminalität,
- Darstellung von Migration als Krieg, Eroberung oder Besatzung,
- Bezeichnung von Migranten als Invasoren, Armee oder Besatzer.
Berichte über einzelne Straftaten reichen nicht aus.
## 3b. Anti-Migrationspolitik
Migration wird als ethnische Säuberungsaufgabe behandelt. Rückführung dient als beschönigender Begriff für den Wunsch nach einer homogeneren Bevölkerung.
Dazu gehören insbesondere:
- vollständige Rückabwicklung der Migration seit 2015,
- obligatorische Rückführungsprogramme,
- Einbürgerungsverbote nach Religion oder Gruppenzugehörigkeit,
- Ausbürgerung deutscher Staatsbürger wegen Straftaten,
- pauschale Inhaftierung Ausreisepflichtiger,
- Pushbacks,
- Abschiebung ganzer Gruppen ohne Einzelfallprüfung,
- Ausschluss vom Asyl nach Religion oder Herkunft,
- Entzug existenzsichernder Leistungen für Flüchtlinge,
- Aufnahmestopp für bestimmte ethnische, nationale oder religiöse Gruppen.
Die bloße Verwendung des Wortes Remigration genügt nicht. Zusätzlich erforderlich ist mindestens eines der folgenden Merkmale:
- konkrete Zahlen,
- Bezug auf ein ethnisch definiertes Volk,
- Einbeziehung deutscher Staatsbürger.
## 4. Einschränkung von Grundrechten
Grundrechte sollen nur noch für politisch oder ethnisch erwünschte Menschen gelten. Der autoritäre Staat wird als Wiederherstellung von Ordnung verkauft.
Dazu gehören insbesondere:
- Meinungsfreiheit nur für Deutsche,
- Verweigerung des Bildungsrechts,
- Racial Profiling,
- Einschränkung der Meinungsfreiheit zu bestimmten Themen,
- Verbot von Büchern oder Studienfächern,
- Verbot bestimmter Unterrichtsinhalte,
- Vereins- oder Versammlungsverbote ohne rechtsstaatliche Grundlage,
- Verbot von Medien.
## 5. Anti-religiöse Maßnahmen
Religionsfreiheit endet dort, wo die falsche Religion sichtbar wird. Faschistische Ausgrenzung wird zum Schutz der eigenen Kultur erklärt.
Dazu gehören insbesondere:
- Baustopp für religiöse Gebäude bestimmter Gruppen,
- Verbot von Minaretten, Muezzinrufen oder muslimischen Schulen,
- pauschale Kopftuchverbote,
- Kulturvorbehalt für Religionsausübung,
- Ausschluss von Muslimen aus staatlichen Institutionen,
- Sonderstrafrecht für Muslime.
## 6. Ablehnung der parlamentarischen Demokratie
Parlamente, Wahlen und Gewaltenteilung gelten nur so lange als legitim, wie sie den eigenen Machtanspruch nicht behindern.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung nach Abschaffung der parlamentarischen Demokratie,
- Forderung nach einem autoritären Herrschaftssystem.
## 7. Drohungen und Einschüchterung
Politische Gegner werden mit Haft, Vertreibung oder späterer Abrechnung bedroht. Faschistische Gewaltfantasien erscheinen als angebliche Wiederherstellung von Gerechtigkeit.
Dazu gehören insbesondere:
- Forderung, politische Gegner ins Gefängnis oder zur Rechenschaft zu ziehen,
- Androhung von Todesstrafe, Tribunalen oder Gewalt,
- Bezeichnung politischer Gegner als Verbrecher oder Volksverräter im Kontext späterer Verfolgung,
- Ankündigung von Konsequenzen für erlaubte politische Tätigkeit,
- Androhung nicht rechtsstaatlicher Sanktionen,
- Abschiebung oder Ausbürgerung politischer Gegner.
## 8. Lob demokratiefeindlicher Maßnahmen
Autoritäre Staaten werden dafür bewundert, dass sie Justiz, Presse und Opposition bereits wirksamer ausgeschaltet haben.
Dazu gehören insbesondere:
- Ausschaltung unabhängiger Gerichte,
- Einschränkung der Pressefreiheit,
- Verbot politischer Organisationen ohne rechtsstaatliche Grundlage,
- Maßnahmen gegen die Zivilgesellschaft,
- Verfolgung von Migranten,
- Inhaftierung politischer Gegner,
- Militäreinsatz gegen Oppositionelle,
- Krieg gegen Linke oder Minderheiten.
## 9. Aufrufe zum Sturz der Staatsordnung
Demokratische Verfahren werden durch Aufstands- und Säuberungsrhetorik ersetzt. Der eigene Machtanspruch wird zum vermeintlichen Volkswillen erklärt.
Dazu gehören insbesondere:
- Aufrufe zu Aufstand, Umsturz oder Vertreibung von Regierung oder Parlament,
- Verbindung von Mobilisierungsaufrufen mit Feindbezeichnungen wie Tyrannis oder Vaterlandsverräter.
## 10. Queer- und Transfeindlichkeit
Die Rechte queerer und transgeschlechtlicher Menschen werden als Gefahr für Staat und Gesellschaft dargestellt. Persönliche Freiheit wird dem autoritären Normalitätszwang untergeordnet.
Dazu gehören insbesondere:
- Ablehnung des Selbstbestimmungsgesetzes oder der Geschlechtsangleichung,
- Leugnung der Existenz transgeschlechtlicher, intergeschlechtlicher oder nichtbinärer Menschen,
- Abschaffung des dritten Geschlechts,
- Verbot von Queer- oder Transflaggen,
- Verbot von Hormonbehandlungen,
- Abschaffung der gleichgeschlechtlichen Ehe oder eingetragener Lebenspartnerschaften.
## 11. Sonstige Maßnahmen
Hier landet der offene faschistische Rest: Todesstrafe, Zwangssterilisation, Antisemitismus und die Aussonderung von Menschen mit Behinderung.
Dazu gehören insbesondere:
- absolutes Abtreibungsverbot,
- Maßnahmen gegen jüdische Menschen, Schulen oder Synagogen,
- Todesstrafe,
- Zwangssterilisation,
- Segregation von Menschen mit Behinderung,
- Abschaffung von Inklusion.
# AUSSCHLUSSKRITERIEN
Die folgenden Inhalte führen zu NEIN, sofern kein eigenständiges Relevanzkriterium hinzukommt.
## 1. Einzelne Straftaten oder Täter
Die bloße Beschreibung einer einzelnen Tat ist kein Treffer, auch wenn der Täter polemisch oder rassistisch bezeichnet wird.
## 2. Gegenvorwürfe
Die Behauptung, Staat oder Regierung verletzten selbst die Verfassung, ist politische Rhetorik.
## 3. Bloße Erwähnung von Remigration
Das Wort allein genügt nicht.
## 4. Rechtliche Maßnahmen ohne Relevanzkriterium
Rein wirtschafts-, verwaltungs- oder ordnungspolitische Forderungen reichen nicht aus.
## 5. Einbürgerungsreformen
Allein nicht relevant sind:
- Rückkehr zum Abstammungsprinzip,
- Änderung von Einbürgerungsfristen,
- Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaft,
- Verweigerung der Einbürgerung für Straftäter.
## 6. Asylpolitik
Allein nicht relevant sind:
- Aufnahmeprogramme,
- Asylverfahren in Drittstaaten,
- Sachleistungen oder Bezahlkarten.
## 7. Allgemeine Regierungskritik
Polemische Kritik an Parteien, Regierung oder politischen Entwicklungen reicht nicht aus.
# BESONDERE PRÜFREGELN
- Prüfe nur den tatsächlich eingegebenen Wortlaut.
- Ergänze keinen vermuteten Kontext.
- Unterscheide zwischen eigener Aussage und bloßem Zitat.
- Distanzierende, ablehnende oder journalistisch berichtende Wiedergabe ist nicht als Zustimmung zu behandeln.
- Berücksichtige Negationen.
- Historische Beschreibung ist keine gegenwärtige Forderung.
- Satire, Ironie und Metaphern sind nur dann relevant, wenn die gemeinte Aussage trotzdem eindeutig ist.
- Nenne bei mehreren einschlägigen Kategorien alle unmittelbar betroffenen Kategorien.
- Ausschlusskriterien verdrängen ein zusätzlich erfülltes Relevanzkriterium nicht.
# AUSGABEFORMAT
Gib nach jeder Prüfung ausschließlich folgenden Aufbau aus:
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
oder
GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
oder
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Nummer und vollständige Bezeichnung aller einschlägigen Relevanzkategorien.
Ausschlusskriterium:
Nummer und vollständige Bezeichnung aller einschlägigen Ausschlusskriterien.
Begründung:
Eine knappe, textnahe Begründung in höchstens drei Sätzen.
Falls keine Relevanzkategorie einschlägig ist, schreibe:
Kategorie:
Keine.
Falls kein Ausschlusskriterium einschlägig ist, schreibe:
Ausschlusskriterium:
Keines.
Gib kein JSON aus.
Gib keine Tabelle aus.
Gib keinen Codeblock aus.
Gib keine Vorbemerkung oder Schlussbemerkung aus.
# KALIBRIERUNGSBEISPIELE
## Beispiel 1
Text:
"Wer zwei Pässe hat und straffällig wird, soll den deutschen verlieren und abgeschoben werden."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
1a. Ethno-völkischer Nationalismus – Maßnahmen
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Deutsche Staatsbürger mit weiterer Staatsangehörigkeit sollen anders behandelt und ausgebürgert werden.
## Beispiel 2
Text:
"Seit 2015 Eingereiste müssen ausnahmslos zurück."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
3b. Anti-Migrationspolitik
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Gefordert wird die pauschale Rückführung einer großen Gruppe ohne Einzelfallprüfung.
## Beispiel 3
Text:
"Die Verantwortlichen der damaligen Regierung gehören vor Gericht."
Einstufung:
GRENZFALL – leider nicht eindeutig nachweisbar
Kategorie:
7. Drohungen und Einschüchterung
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Die Aussage kann rechtsstaatliche Strafverfolgung oder politische Kriminalisierung meinen.
## Beispiel 4
Text:
"Diese Regierung ruiniert das Land und missachtet täglich das Grundgesetz."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
2. Gegenvorwürfe
7. Allgemeine Regierungskritik
Begründung:
Der Satz enthält politische Polemik, aber keine einschlägige Maßnahme oder Ideologie.
## Beispiel 5
Text:
"Nach dem Machtwechsel werden wir mit diesen Volksverrätern abrechnen."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
7. Drohungen und Einschüchterung
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Politischen Gegnern wird eine spätere, nicht rechtsstaatlich bestimmte Sanktion angedroht.
## Beispiel 6
Text:
"Remigration gehört endlich auf die Tagesordnung."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
3. Bloße Erwähnung von Remigration
Begründung:
Der Begriff wird verwendet, ohne eine konkrete Gruppe, Zahl oder Maßnahme zu benennen.
## Beispiel 7
Text:
"Deutschland muss das ethnokulturelle Überleben seines angestammten Volkes sichern."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
1b. Ethno-völkischer Nationalismus – Ideologie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Das deutsche Volk wird ausdrücklich ethnisch und nicht staatsbürgerlich definiert.
## Beispiel 8
Text:
"Vollziehbar Ausreisepflichtige sollen konsequent nach geltendem Recht abgeschoben werden."
Einstufung:
NEIN – leider zu geschickt formuliert
Kategorie:
Keine.
Ausschlusskriterium:
6. Asylpolitik
Begründung:
Gefordert wird ausdrücklich die Anwendung geltenden Rechts auf ausreisepflichtige Personen.
## Beispiel 9
Text:
"Muslime sind mit unserer Kultur unvereinbar und werden es immer bleiben."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
3a. Rassistische Ideologie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Eine gesamte religiöse Gruppe wird pauschal als dauerhaft fremd und nicht integrierbar dargestellt.
## Beispiel 10
Text:
"Die parlamentarische Demokratie hat versagt. Wir brauchen einen starken Führungsstaat."
Einstufung:
JA – eindeutig Nazi
Kategorie:
6. Ablehnung der parlamentarischen Demokratie
Ausschlusskriterium:
Keines.
Begründung:
Die parlamentarische Demokratie soll durch ein autoritäres System ersetzt werden.
Oh jeee, wenn deutsche Geisteswissenschaftler und ihre Claqueure sich ausgerechnet des Inbegriffs deutscher Sekundärtugenden rühmen – des Ingenieurwesens –, dabei aber so viel Schaum vorm Mund haben, dass sie es nicht einmal checken, weiß man: Das muss wichtig sein. Jetzt geht es wieder ums Ganze, die Welt wird gerettet werden müssen. Und was verspricht ein erfüllteres Leben, als eben dieser Retter zu sein, der immer mutig, furchtlos und unnachgiebig nachweist, dass der Nachbar gegenüber, auch der nebenan, ja, die ganze fucking Straße geistig und moralisch – man kann es kaum glauben – immer noch beim größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte feststeckt! Ein edles Unterfangen, diese Enttarnung, ein edles Leben, das des Aufklärers. Da wird selbst mir ganz deutsch ums Herz. Und wenn man sonst mit Tremolo in der Stimme vor KI-Wahn, Überwachungsstaat und Rechenzentren warnt – man weiß die Prioritäten richtig zu setzen. Für die richtige Sache darf man dann einen 14- oder 31-seitigen Systemprompt auf alles ballern, was sich im Internet an Äußerungen einschlägiger Personen zusammentragen lässt. Bei Massenklassifikationen kostet Länge etwas: Jeder zusätzliche Token braucht Rechenleistung und Speicher. Aber klar, zur Kompensation wird irgendwo ein Wald aufgeforstet. Besonders hübsch ist, wie elegant demonstriert wird, wie einfach eine solche Klassifikation erstellt werden kann. Dass eine Zensurstelle haargenau so einen Prompt verwenden würde und es womöglich einen Austausch mit bestehenden oder künftigen Zensurstellen gegeben hat? Undenkbar, natürlich. Professioneller wurde der Prompt dadurch jedenfalls nicht, nur Prompting-Profi @iam_zachi findet ihn gut. Inhaltlich sieht diese Ingenieurskunst jedenfalls dann auch wenig deutsch im herkömmlichen Sinne aus, sondern halt wie deutsche Geisteswissenschaft im Größenwahn – also wie Kraut und Rüben: Die Hauptregel verlangt für ein „JA“ eine konkrete Maßnahme, die Beispiele lassen später aber auch reine Ideologie genügen. Ausschlusskriterien gelten „immer“, bis sie bei zusätzlichen Merkmalen plötzlich doch nicht mehr gelten. Eine klare Prüfreihenfolge fehlt. Kategorien überschneiden sich, Mehrfachtreffer sind ungeregelt, die Schwelle zwischen „JA“ und „GRENZFALL“ bleibt schwammig. Das Ganze ist redundant und schlecht wartbar. Mein Gott, das war so schlecht, dass ich ChatGPT einfach gebeten habe, so ein Ding neu zu bauen, ohne logische Komplettausfälle. Ging problemlos. Natürlich bleiben auch dort die grundsätzlichen juristischen Schwächen erhalten: unscharfe Begriffe, überlappende Kategorien und die Vermischung politischer Hässlichkeit mit Verfassungsfeindlichkeit oder Strafbarkeit. Aber das ist ja das Geheimnis jedes guten Zensurgesetzes: Je schwammiger der Maßstab, desto größer der Spielraum. Und Widersprüche helfen, auch den hartnäckigsten Verteidiger kleinzukochen. Ich habe es nachbauen lassen, auch um zu zeigen, dass die Länge allein kein Gegenargument ist, @maternus. Solange Prompt, Eingabetext und Ausgabe ins Context Window passen, kann auch ein sehr langer Prompt funktionieren. Der Erfolg gibt der GFF recht. Im Folgetweet hängt der vollständige Nachbau-Prompt. Er ist fast genauso grotesk lang wie das Vorbild, lässt sich einfach in ChatGPT kopieren und funktioniert - siehe Screenshot im Anhang. Viel Spaß bei der politischen Reinheitsprüfung. So kann jeder seinen eigenen Reinheitscop spielen. Ich sage nur: Alles Nazis, auch Opa! 1/2
Ich habe in einigen Ländern gelebt und viele weitere bereist. Nirgendwo ist mir eine Kultur des absichtlichen Missverstehens begegnet wie in Deutschland. Wer hier spricht, bekommt nicht selten die dümmste oder bösartigste Interpretation seiner Worte serviert – vorzugsweise garniert mit der Unterstellung der denkbar niederträchtigsten Absichten.
Lieber @HasnainKazim, du bist der beste Nichtmigrant ever! Deine Beobachtung trifft mal wieder ins Schwarze. Als echter Ausländer bin ich so frei und übernehme den Part, einfach einmal die Schuldigen zu benennen. Aber was heißt hier Schuldige? Sie selbst sind schließlich stolz wie Bolle auf ihr Verhalten; umgangssprachlich nennt man es Arschlochtum. Es ist quasi ihr Distinktionsmerkmal, geradezu ein Wesensmerkmal. Gemeint ist der große deutsche Linksintellektuelle - und diejenigen, die sich dafür halten. Der kann sehr erfolgreich sein, Journalist, Diplomat, Entwicklungshelfer oder Beamter werden; man trifft ihn auf der ganzen Welt, etwa bei Botschafterempfängen. Dort ist er von ausgesuchter Höflichkeit, überschlägt sich im Umgang mit sämtlichen Diktatoren dieser Welt und tritt selbst Totschlägern mit bewundernswerter Contenance gegenüber. Gibt sich jedoch jemand als Deutscher zu erkennen, war’s das mit der Höflichkeit. Nur eines muss man ihm lassen: Natürlich fühlt er sich dem restlichen deutschen Pack überlegen, aber bei dieser Bescheidenheit bleibt es nicht. Nein, nein, kein Scheiß: Wenn er sich so auf dem Globus oder auch nur beim Botschafterempfang umschaut, ist ihm in aller Bescheidenheit noch nie jemand in den sinn gekommen, der ihm das Wasser reichen könnte. Die Amis sowieso nicht - pah, da lacht er nur; die Russen hat(te) er längst in der Tasche, und dem Rest des Globalen Südens begegnet er selbstverständlich stets nur auf Augenhöhe. Nur bei Chinesen auf Hüfthöhe von hinten. Aber wo immer er hinkommt, sieht er sich ganz vorne. Und er wähnt sich besonders cool, wenn er offen zeigt, wie peinlich ihm andere Deutsche sind; das hört nicht einmal bei der eigenen Familie auf. Dass er anderen, wie du schreibst, stets die denkbar niederträchtigsten Absichten unterstellt und ihm das immer wieder so verblüffend überzeugend gelingt, liegt daran, dass er selbst den lieben langen Tag nichts anderes tut, als Intrigen zu schmieden und schlechte Absichten zu hegen. Gestern gab es wieder ein Paradebeispiel nach dem Spiel gegen Ecuador. Manuel Neuer sah beim entscheidenden Gegentreffer natürlich unglücklich aus. Aber niemand, der jemals selbst Fußball gespielt hat oder auch nur ein wenig Sachverstand besitzt, käme auf die Idee, ihm deshalb die Schuld zuzuschieben. Nicht so der deutsche Linksintellektuelle: Der arbeitet sich besonders gern an erfolgreichen Menschen ab, die er für intellektuell unterlegen hält. Wie lautete also die erste mitfühlende Frage gestern bei der Pressekonferenz? Ob Neuer sich den Gegentreffer ankreide, wollte ein Reporter wissen. Zu spät reagiert? Zu langsam? Zu alt? Aber Neuer habe sich doch schon während seiner gesamten Karriere schwergetan, Fehler zuzugeben, und so sei es auch diesmal geblieben. Damit stelle sich natürlich erneut die Frage, ob das Risiko seiner Reaktivierung es wert gewesen sei. Und so weiter und so fort. So sind sie, unsere lieben deutschen Linksintellektuellen: mitfühlend, aufbauend und konstruktiv. Das war schon immer ihre Stärke. Hier in Gestalt von Journalisten, in ihrer besonders biestigen Variante als Sportreporter - schließlich stehen die ganz unten in der Hierarchie. Darunter kommen nur noch Handbuchschreiber.
The above anecdote, which is superficially about running but is actually about mathematics, is not in conflict with the excellent advice below. https://t.co/DXBereOOWE
Last night’s international was so crushingly dull that I suddenly remembered that, at roughly the same time, the flagship political comedy programme @heute_show is usually on. So I switched over to @ZDF – and, lo and behold, they were even airing a special, presented by Valerie Niehaus, about our old Vaalie friend @elonmusk: heute-show extra – The Incredible Story of Elon Musk (see the full show: https://t.co/jUbekiMg2v). I knew I was hardly likely to laugh. This is German comedy. Always smooth as a haystack. Even so, it exceeded my worst expectations. OMFG, the Germans are so screwed.
The tone is established almost immediately. The female presenters begin by interpreting his interest in women through his obsession with rockets. And where could such exquisitely sophisticated German humour possibly lead? Why, naturally, to the revelation that the rockets are all merely one enormous male willy-waving contest. One must admire the subtlety. Musk’s story is told more or less factually at first. Every so often, invented acquaintances and celebrities appear to dish the dirt. Whether their stories are likewise based on fact or are simply part of the comedy is apparently left for the viewer to decide. No one need substantiate any of it; it is meant to be funny, after all. Ha, ha. So Musk is engaged in a willy-waving contest, has a father complex, is somehow self-evidently racist because he is South African, takes ketamine, LSD, cocaine, cannabis and magic mushrooms, wants to donate his sperm to a Mars colony and is therefore a “massive wanker”.
And should all that still fail to do the trick, there is always the tried-and-tested journalistic verdict: “arsehole”. It becomes especially charming when Musk says of his transgender child that he feels as though he has lost his son. For a moment, one might have imagined that even a German comedy writers’ room retained some faint sense of dignity and that this, too, might amount to a family tragedy. Instead, the highly educated German journalist hyperventilates on camera and declares: “What an arsehole.” Musk may well be one. By now, however, I am fairly certain that Valerie Niehaus is every bit as big an arsehole herself.
Doch, doch, @piikey, das reicht. Und beides auch zu zeigen, wäre doch der Job gewesen. Also gerne, wie der sympathische, bodenständige Ossi, zunächst die aktuellen Extremwerte zeigen - sie dann aber mit wissenschaftlichem Anspruch einordnen. Also die Zuschauer daran erinnern: Zunächst sind das alles nur Momentaufnahmen; entscheidend bleibt natürlich die langfristige Entwicklung. Ist schließlich kein Unterschichtenfernsehen mit billigen Showeinlagen. Danach hätte er zum Beispiel zeigen können, was die jetzigen Extremwerte bereits mit dem 30-jährigen Klimamittel machen, und die aktuellen IPCC-Prognosen danebenhalten können. Schon hätte man einen seriösen Rahmen gehabt. Alle einmal tief durchatmen, Gehirn wieder einschalten, tatsächliche Gefahren einordnen. Das hätte ich von einem diplomierten Wetterfrosch, der sich mit leichter Grandezza zum Klimawissenschaftler aufschwingt, durchaus erwartet. OMG, pardon. Ich sehe gerade: @BenjaminStoewe ist ja nicht einmal Diplom-Meteorologe wie sein Kollege Karsten Schwanke, der denselben Größenwahn wenigstens fachlich zertifiziert ausleben darf. Stöwe ist ja gar nichts außer Ossi wie Schwanke! Er ist ja völlig fachfremd: Journalist, Synchronsprecher; und weil er so gut schauspielern kann, wurde er schließlich Wettermoderator. Donnerwetter. Wissenschaftliche Objektivität muss er also gar nicht erst vortäuschen. Er darf also völlig unbekümmert immer wieder in dieselbe Kerbe schlagen - gelogen ist daran ja nichts, nur etwas selektiv. Bei jedem neuen Spitzenwert: Seht her, Klimawandel! Durchschnittswerte sind für Loser. Die Welt geht in zehn Jahren unter. Das fühlt und spürt jeder unter den rot-grünen Besserdeutschen, jenen reifen, gebildeten Menschen, die die Klimawissenschaft vollständig durchdrungen haben und zugleich menschlich groß genug sind, selbst unter erheblichen eigenen Opfern die Konsequenzen zu tragen und auf Nachhaltigkeit zu bestehen. Dass sie damit auf diesem Planeten ziemlich allein stehen und überall anecken, macht ihre Mission ja nur noch edler. Was für eine schwere Bürde diese armen Menschen tragen: die Welt retten und dabei auch noch die gesammelte Ignoranz der restlichen Menschheit ausgleichen! Das kann doch nicht gelingen. Dazu noch eine Energiewende umsetzen, die explizit hundert Prozent Erneuerbare zum Ziel erklärt - also nach allen vernünftigen Maßstäben völlig idiotisch und nicht machbar ist. Das passt doch alles nicht zusammen! Oder doch? Wenn man in die älteste Trickkiste der menschlichen Manipulation greift: Angst hoch, Verstand runter? Also: Je größer die angekündigte Klimakatastrophe, je mehr Milliarden Tote, je mehr Hirne, die unter der Hitze wie gekochte Eier zu Klump werden, desto eher schlucken und bezahlen die restlichen Kleinbürger und Provinzdeppen anschließend auch diese hirnverschissene Energiewende und feiern sie auch noch als Erlösung. Deshalb also das große Affentheater - es gilt, das Ziel zu erreichen: Deutschland ohne schmutziges Wachstum, ohne schmutzige Industrie, Manager und Unternehmer - dafür aber pleite, werbefrei und endlich klimaneutral. Halleluja.
Welchen Einfluss hat die Rahmensetzung einer Partei auf ihre Nachwuchsorganisation? Nun gibt es in der bundesrepublikanischen Postmoderne, also der mit Abstand fortschrittlichsten Demokratie der Welt, leider keine einfachen Antworten mehr. Sie versteht es geradezu als ihren Wesenskern, als Zeichen ihrer anspruchsvollen Fortschrittlichkeit, möglichst komplexe, sprachlich völlig überladene und inhaltlich sogar widersprüchliche Antworten zu liefern. Schaut man sich jedoch in anderen westlichen Demokratien um, die in der Regel natürlich weniger diskurserprobt sind, wird dort noch das Offensichtliche ausgesprochen: „Wie der Vater, so der Sohn“, würden die Angelsachsen als vermeintliche Urdemokraten völlig ungeniert ausrufen und sich dabei in ihrer primitiven Unterkomplexität auch noch auf den „gesunden Menschenverstand“ berufen. Die Rahmensetzung einer Partei wird dort ganz offen als sinnstiftend für die Gründung eines Jugendverbandes betrachtet. Überall lässt sich beobachten, dass Jugendorganisationen die politischen Grundannahmen oder eben die Rahmensetzung ihrer Mutterparteien verinnerlichen und noch unverstellter aussprechen, was die Älteren aus Rücksicht auf Ämter und Koalitionen nicht mehr so deutlich betonen. Und siehe da: Genau das lässt sich sogar im doch so anspruchsvollen Deutschland seit Jahrzehnten auch beobachten - sofern man den postmodernen Erklärungsklimbim einmal beiseiteräumt.
Vor allem die Jusos verfügen doch über eine bewundernswert lange Tradition in dieser Disziplin. In den 1970er-Jahren forderten ihre Sprecher die „totale Abschaffung des derzeitigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems“. „Mangelnde Meinungsfreiheit“ und „Ausbeutung“ seien die wichtigsten Kennzeichen der westlichen Gesellschaftsordnung, behauptete die damalige Juso-Vorsitzende Heidemarie Wieczorek-Zeul, die nicht umsonst die „Rote Heidi“ genannt wurde. Ihre spätere Reise als Bundesentwicklungsministerin nach Kuba im Mai 2000 war jedenfalls ein historisches Ereignis: Es war der erste offizielle Besuch einer bundesdeutschen Ministerin auf der Insel. Sie traf sich zu stundenlangen Gesprächen mit dem damaligen kubanischen Präsidenten Fidel Castro. Dass der Kapitalismus überwunden werden müsse, war allen klar. Besprochen wurde lediglich noch der geeignete Weg dorthin. Der DKP-nahe Stamokap-Flügel verstand Staatsorgane und Monopolkapital gar als gemeinsame Klassenherrschaft. Bekanntester Vertreter dieses Flügels wurde der spätere Kanzler Olaf Scholz. Ende der 1980er-Jahre besuchte er regelmäßig die Bonzen in Ost-Berlin - und die Stasi notierte zufrieden, eine Juso-Delegation unter Scholz’ Leitung habe erklärt, die „Friedensoffensive der sozialistischen Länder“ habe zu einem „Aufbrechen des antikommunistischen Feindbildes“ in der Bundesrepublik geführt. Dieser Abbau pauschaler Feindbilder heiße jedoch nicht, „dass die wahren Feinde des Friedens nicht mehr benannt werden dürften“, die sich hauptsächlich im „Militär-Industrie-Komplex der USA“ und in der „Stahlhelm-Fraktion“ von CDU und CSU befänden. An der „Buhmann-Diskussion gegen die DDR“ würden sich die Jusos nicht beteiligen (siehe https://t.co/udlUJQjjNu).
Bei den Grünen brauchte es anfangs erst gar keine radikalisierte Jugendorganisation. Die Partei selbst war ja noch radikal. Noch in den Jahren 1989 und 1990 warnten führende Grüne vor den „Fieberschauern eines gewalttätigen deutschen Nationalismus“, vor „nationalstaatlichen Omnipotenzphantasien“ und vor dem bloßen „Gerede von der Wiedervereinigung“. Die wesentlichen Gefahren gingen auch dort - oh Wunder - vom Kapitalismus, von den USA und von den christdemokratischen und christsozialen Parteien der Bundesrepublik aus. Als die Grünen 1983 erstmals in den Bundestag einzogen, forderten sie, die Bundesrepublik „aus der militärischen Integration in die NATO zu lösen“. Im September 1990 stimmte ihre Bundestagsfraktion fast geschlossen gegen den Einigungsvertrag (sieh https://t.co/KGZn9AMFQm).
Ganz offensichtlich haben die Jugendorganisationen damals unverblümt die wahren Ziele ihrer Parteien benannt und versucht, sie durchzusetzen. Man bekämpfte ganz offen das eigene Land, also Westdeutschland, mithilfe seines größten Systemfeindes: der DDR unter Moskaus Regie. Den demokratischen Mitbewerber im eigenen Land, also die Union, verunglimpfte man als Nazis. Darauf war man stolz und hielt sich dabei für die besseren Deutschen. Helmut Schmidt verlor seine Kanzlerschaft auch mithilfe der Jusos, weil er nicht lieber rot als tot sein wollte. Und es waren keine bloßen Worte: Hätten die SPD allein oder SPD und Grüne gemeinsam zur Zeit der Wende die politische Mehrheit besessen, hätte es zunächst keine Wiedervereinigung gegeben. Die DDR wäre vorerst erhalten geblieben, und der SED wären demokratische Reformen zugestanden worden. Man hätte die Ossis also erst einmal unter der Obhut der Stasi gelassen. In einem zweiten Schritt hätte man gemeinsam mit Darling Gorbie versucht, den großen Traum vom Dritten Weg zu verwirklichen. Dann leider, leider: NATO, bye-bye. Und Unternehmer und ihre Erben: So long and take care. Beide Parteien waren also - im Einklang mit ihrer jeweiligen Jugend - offen verfassungsfeindlich. Sie lehnten die freiheitlich-demokratische Grundordnung ab. So würde man es heute sagen. Diese grundsätzliche Ablehnung der westlichen Demokratie behielten sie sogar über die Wendejahre hinweg bei und lebten sie auch aus. Die Wiedervereinigung kam zwar völlig unerwartet und ganz anders als erwartet: Die SPD landete in der Opposition, die Grünen flogen gar aus dem Bundestag. Da hielt man kurz die Füße still und konzentrierte sich zunächst darauf, gebührend deftig die dummen Ossis zu verhöhnen und die Birne abzuschießen.
Etwas komplizierter wurde es lediglich, als sie keine sieben Jahre nach der Errichtung dieses „Vierten Reiches“ von der Stahlhelmfraktion an die Macht gelassen wurden. Anscheinend von den Waschlappen der Stahlhelmfraktion. Als erste Behelfskonstruktion behauptete man nun, die Wiedervereinigung gar nicht bekämpft, sondern durch die eigene Friedfertigkeit erst ermöglicht zu haben. Unter der Ampel bekannte man sich dann sogar öffentlich zur Marktwirtschaft. Der zweite grüne Kanzlerkandidat in der Geschichte der Bundesrepublik inszenierte sich gar als Freund des deutschen Spießbürgers - pardon, des deutschen Mittelstands. SPD und Grüne verkaufen sich inzwischen laut und ungeniert als Kämpfer für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Natürlich sind das zunächst einmal nur sprachliche Akte. Ganz simpel gesprochen: Krasse Lügen. Und diese Bekenntnisse werden auch nur auf hochoffizieller Ebene argumentativ hochgehalten. Die Grüne Jugend und die Jusos glänzen dagegen regelmäßig mit Äußerungen, die im tiefsten Sinne antidemokratisch sind. Von den Parteioberen ernten sie dafür in der Regel allenfalls leiseste, meist gar keine Kritik. Erst wenn allzu deutlich wird, wie tief diese antiwestliche Haltung tatsächlich reicht, erfindet man die angebliche Unabhängigkeit der Jugendorganisationen. Dann beruft man sich plötzlich auf deren eigenständige Köpfe. Am widerlichsten wird es, wenn anschließend gefragt wird, wer denn in seiner Jugend nicht einmal übertrieben habe.
Auch in den 1970er- und 1980er-Jahren gab es bereits junge Menschen, die sagten: Mao? Really? Oder haben Sie persönlich da andere Erfahrungen gemacht? Und der deutsche Nachbarstaat, der in der Menschheitsgeschichte die höchste Spitzeldichte aller Staaten jemals hervorgebracht hatte - das soll das bessere Deutschland gewesen sein? Tja. Auch Sie haben bei der Ampel mitgemacht. Warum haben Sie Ihren Wunsch damals noch nicht geäußert, obwohl er in einer Demokratie selbstverständlich erfüllt werden müsste? Weil Sie vielleicht genau wussten, dass Ihre ehrenwerten Koalitionspartner ihren Jugendorganisationen jenen Spielraum ließen, den sie als überzeugte Demokraten hätten unterbinden müssen, aber es nicht tun, weil sie selbst kaum mehr sind als diese komplett lächerliche pseudorebellische Pose. In Regierungsverantwortung oder im Wahlkampf wird dann von offizieller Seite der demokratische Schein gewahrt, während man die unfeineren Details der Jugend überlässt. Dann ist man eben grüner Wirtschaftsminister und winkt Luisa und ihrer Freundin Greta beim Protest gegen den Kohleabbau nur noch heimlich zu. Ich glaube nicht, dass Ihnen diese Heuchelei all die langen Jahre entgangen ist.
Zu schön! Und dann auch noch sauber nach Schuhtyp klassifiziert ... 🤩 ... mit Beweisfoto und Standort. Die Taxonomie steht also schon. Darauf könnte man doch glatt ’ne KI trainieren. Und wenn ich meine blauen Latschen verbummle, lasse ich mir einfach anzeigen, wo ich mit der höchsten Wahrscheinlichkeit Ersatz für umme finde. Ist doch genial! Oder nicht?