@Meister__Glanz@FuerstRoli@epa_nit Nein, es ist die schlichte Fremdenfeindlichkeit, die mit Islamkritik bemäntelt wird. Aber es ist im Grunde nicht einmal Islamfeindlichkeit.
@Frau_von_X@FuerstRoli@epa_nit Again, ich bin Zeitzeuge, dass in den letzten Jahrzehnten Jugos (jeder Provinienz), Polen, Türken, Afrikanern (egal von wo) in diesem Land Ablehnung entgegengeschlagen ist, ohne dass ein religiöser Extremismus gegeben war.
Würde dieses Phänomen tatsächlich nicht Rassismus nennen
@Allassar2@FuerstRoli@epa_nit Ja, genauso wie mit christlichen Menschen aus Afrika, wie vor 40 Jahren mit katholischen Zuwanderern aus Polen, wie zuvor mit Tschuschen aus Kroatien.
@Allassar2@FuerstRoli@epa_nit Unbestritten! Und vorwärts insbesondere jede Religion abzulehnen!
Aber simple Fremdenfeindlichkeit als Ideologiekritik zu camouflieren oder sich dem Thema wie @FuerstRoli durch diese Begriffsscharade „Rassismus“ zu entziehen, hat welchen Zweck?
@epa_nit@FuerstRoli Ja, aber wir leben hier, wo ich mich mit dem Fremdenfeindlichkeitsstumpfsinn und dem Klassenhass nach unten seit Jahrzehnten konfrontiert sehe. Vielleicht ist es in Japan schlimmer…
Die Misogynie ist hier gerade mal oberflächlich zurückgedrängt, aber gegen wen passierte das?
@epa_nit@FuerstRoli vermutlich ist die Fremdenfeindlichkeit hierzulande vergleichsweise durchschnittlich, „sehr wenig rassistisch“ klingt in Kenntnis der Lebensrealität in Ö lustig…
@epa_nit@FuerstRoli Rassismus ist vl der falsche Ausdruck, aber wie soll man diese pauschale Ablehnung nennen, die es hierzulande gegenüber Jugos, Türken, Polen, Ungarn, Rumänen und jetzt Syrern, Afghanen etc. gab und gibt? Es ist all die Jahrzehnte immer das gleiche Ressentiment.
Die Sehnsucht nach dem Früher, getippt ins Smartphone als höchste Ausdrucksform des Jetzt, ist paradox und reaktionär.
Alles Nostalgische gehört ins Privateste versperrt und sollte niemals ins Licht der res publica treten dürfen.
@axel_magnus Und, wie man in den Trump-USA sieht, geht es jetzt sogar institutionell in den Schulen weiter, indem die reaktionärsten Inhalte an Schüler*innen weitergegeben werden.
Dagegen müsste vermehrt eine klassenorientierte Selbstausbildung stattfinden. Es gäbe eine Tradition…
@axel_magnus Ganz bestimmt nicht!
Im Gegenteil, reaktionäre Kräfte versuchen mit einer Verklärung der Vergangenheit gesellschaftlichen Fortschritt zu diskreditieren.
Das Learning müsste sein, welche Verbesserungen durch politischen Kampf möglich waren und sich gegen Rückschritt zu wehren.
Offenkundig wird @rudifussi in der @SPOE_at nichts werden. Aber er schafft eine mediale Grundlage für ein eigenes linkspopulistisches Wahlprojekt a la Wagenknecht, „Der Neue Weg“…manche konservative Player haben an einer Zersplitterung der „Linken“ sicher Interesse.