Genau, deswegen blieb das vorher gesagte disruptive Wachstum der total überlegenen BEVs aus und selbst nach eine Dekade geht ohne massive politische Marktverzerrungen immer noch wenig beim BEV.
Daher ist das Verbot zwingend erforderlich, weil das BEV es im fairen Wettbewerb nicht schafft.
Und um das moralisch zu begründen verhindert man auch noch Synfuels (durch Bestrafung in der Flottenregulierung inkl. Verbot der Kunden) um am ENde ganz überrascht festzustellen, das BEVs wohl doch ziemlich teuer sind, aber glücklicherweise hat man seine Wirtschaft ja auch gegen die Wand gefahren so das sich der Normalbürger eh kein Auto mehr leisten kann.
Glücklicherweise hat die Union daran aber nicht wirklich was verändert so das die Grünen Freunde jetzt natürlich etwas protestieren müssen sich aber eigentlich freuen können, das ihre Verarmungspolitik weiter fortgestzt wird und die CO2 Emissionssenkungen nicht allzuschnell erfolgen um auch weiter Verbote o.ä. für andere begründen zu können.
Ich versuche es noch einmal: Den Verbrenner-Rettern von CDU und CSU die wirtschaftliche Realität zu erklären.
Merz nennt den Kompromiss mit Frankreich ein Investitionssignal, Söder feiert das „echte Aus vom Verbrenner-Aus“, und darunter überschlagen sich die Glückwünsche. Ich würde gern wissen, was genau da gerettet worden sein soll. Die deutsche Automobilindustrie verliert nicht deshalb Kunden, weil in neun Jahren strengere CO₂-Grenzwerte gelten. Sie verliert sie heute, weil sich ihre Märkte verändert haben.
VW hat in China in den ersten neun Monaten 2026 rund 30 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. In Europa besteht dagegen inzwischen rund 40 Prozent des VW-Auftragsbestands aus reinen Elektroautos. Selbst der Konzern nennt hohe Kraftstoffpreise und ein größeres Angebot günstiger E-Modelle als Gründe für die Nachfrage in Deutschland. Das sind Zahlen aus Wolfsburg, keine Erfindungen irgendwelcher Verbrennergegner.
Trotzdem wird die geplante Lockerung für 2035 verkauft, als ließe sich damit das alte China-Geschäft zurückholen. Dabei lohnt schon ein Blick auf die Mathematik. Die diskutierten 90 Prozent weniger CO₂ beziehen sich auf den durchschnittlichen Ausstoß der Neuwagenflotte gegenüber 2021. Setzen wir vereinfacht 100 Gramm je Kilometer als Ausgangswert an, bleiben 10 Gramm. Wer dann 10.000 Verbrenner mit jeweils 100 Gramm verkaufen will, braucht zusätzlich 90.000 emissionsfreie Neuwagen. Wohlgemerkt: ohne die noch umstrittenen Sonderanrechnungen für andere Antriebe, Kraftstoffe und Gutschriften.
Das ist die groß angekündigte Rettung?
Noch teurer könnte werden, was die Lockerung in den Entwicklungsabteilungen auslöst. Frank Schwope warnt bei n-tv vor längeren doppelten Investitionsstrukturen: Verbrenner weiterentwickeln, Produktionslinien erhalten und gleichzeitig Milliarden in Batterieautos und Software stecken. Stefan Bratzel macht darauf aufmerksam, dass zusätzliche Zeit keine verlorene technologische Wettbewerbsfähigkeit ersetzt. Je langsamer der Elektrohochlauf, desto schwieriger wird es zudem, die Stückkosten zu drücken.
Macron hat sich im Gegenzug europäische Produktionsvorgaben zusichern lassen. Die können deutschen Zulieferern helfen, sind aber kein Schutzwall gegen chinesische Marken. XPeng lässt bereits in Österreich fertigen, Geely ist über Volvo seit Jahren mit Werken in Europa vertreten. Eine europäische Endmontage erfüllt zwar noch keine Herkunftsquote, zeigt aber, dass die Konkurrenz längst mitdenkt.
Natürlich verschaffen lockerere Regeln den Herstellern kurzfristig Spielraum, deshalb begrüßen manche von ihnen den Deal. Doch die eigentliche Rechnung bleibt offen: Was kosten zwei Antriebswelten über Jahre, und wer bezahlt die Verzögerung, wenn die Konkurrenz bei Software, Batterien und Preisen weiterzieht?
Bevor man Merz und Söder als Retter der deutschen Autoindustrie feiert, sollte man vielleicht erklären können, wie ihre Einigung auch nur einen einzigen verlorenen Kunden in China zurückbringt.
Autos werden nicht gekauft, weil ein Kanzler ihren Antrieb politisch erlaubt. Sie werden gekauft, weil sie im Wettbewerb überzeugen.
@MolossersM@bernd0811@CDU Wäre schön, wenn sie es dürften. Aber durch massive Marktverzerrungen auf Basis substanzloser Greenwashing Versprechen ist diese ENtscheidungsfreiheit praktisch obsolet.
Welche Investitionstrukturen für den Verbrenner kosten uns denn Geld? Was uns Geld kostet sind die massiven Förderungen und Subventionen für Greenwashing BEVs. Aber das werden die vermeintlichen "Klima-Retter" erst merken, wenn die hiesige Indutrie gegen die Wand gefahren wurde und rauskommt, das man denselben Strom gar nicht mehrfach verbrauchen kann und China das Geschäft mit günstigen Verbrennern und SynFuels macht.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Ich bleibe lieber bei der Physik, die besagt, das man denselben Strom nicht 2 mal verbrauchen kann. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Exakt, also ist es unzulässig bei so einem Vergleich Energiequellen anzunehem, die gar nicht liefern können, weil sie bereits ausgelastet sind.
Ceteris Paribus is eben nicht der Strommix, sondern die Kraftwerke, die die Verbrauchserhöhung decken, egal wer diesen Strom dann physikalisch bekommt.
Anders rum, wenn die USA (oder jedes andere Land mit ähnlicher Struktur) seinen Stromverbrauch warum auch immer, senken würden, würden dann auch die EE und Atomkraftwerke genauso runter gefahren werden wie Kohle und Gas?
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Interessant, aber welchem Grenzwert ist der Strommix denn dann doch Verbrauchsabhängig? Ich hätte ja behaupte die Physik dahinter gilt immer.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Das ist mir klar, das du den Durchschnittmix verwendest, das verstößt nur leider gegen die Ceteris Paribus Regel da du damit implizierst das der Strommix eine verbrauchsunabhängige Größe sei. Das ist sie aber nicht.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Nein, nicht durch Zubau, deine Rechnung impliziert das derzeit freie Kapazitäten vorhanden sind, die erst aktiviert werden wenn BEVs verkauft/genutzt werden.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Warum erhöhen die USA dann nicht einfach sofort ihren Anteil an Low Carbon Quellen, wenn diese nach deiner Rechnung derzeit gar nicht liefern was geht?
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum Also bei mir ergibt 44%*70% ungefähr 30%. 30% < 35%, zusätzliche graue Energie im BEV noch nicht berücksichtigt. Die vorhandenen Low Carbons reichen nicht mal für die bisherigen Stromverbraucher, folglich kann man nichts darüber einsparen denn sie sind ja schon verbraucht.
Wenn ich mir den US Strommix ansehe sieht das nicht so aus, also ob das EE übrig wären sondern das der Stromverbrauch der BEVs am Ende durch fossile Kraftwerke gedeckt wird, deren Verluste so hoch sind, da keine nennenswerte Primärenergieeinsparung zu erwarten ist, vor allem nicht gegenüber einem sparsamen Hybrid.
@grok@alexandergstacy@nicolasfulghum@grok Wenn die BEVs eine bessere Wirtschaftlichkeit haben, warum verkaufen sie sich in Ländern wie den USA, wo es kaum Privilegien für BEVs gibt, eher schlecht? Müsste das nicht global gelten?
Sie sind nur ein großartiges Beispiel dafür, das man alles erwingen kann, wenn man den Markt nur ausreichend verzerrt. Und sie werden auch ein großartiges Beispiel sein, das am Ende SUbventionen doch nicht vom Himmel fallen und die scheinbaren Einsparungen sich schnell zum teueren Vergnügen wandeln können.
@wetyeti01@US_Stormwatch@skdh@ember_energy Es wird vor allem die Zeit kommen, in der sich die Menschen wunderten, wie man wirklich glauben konnte, das CO2 Emissionen dadurch verschwinden indem man sie räumlich verlagert und warum man sich solange weigerte nachhaltige SynFuels zu Nutzen.
Die USA muss halt nur auch jedes BEV mit zig tausen Dollar subventionieren, dann geht es. Aber die Frage, ob diese Subventionen wirklich vom Himmel fallen oder ob es am ENde dann doch ziemlich teuer wird wäre genauso zu klären wie die Frage, ob es wirklich ein Fortschritt ist Emissionen zu Kraftwerken zu verlagern (vor allem in China) und so in Summe eigentlich nichts einzusparen.
😂
Da ich befürchte, das sie das wirklich ernst meinen, guter Ratschlag, beherzigen sie ihn dann doch. Auf Basis dieser Aussage würde ich empfehlen mit dem Schulstoff Klasse 5 zu beginnen mit Fokus auf Bio, Physik und Chemie.
Da stoßen sie dann recht schnell auf den natürlichen Kohlenstoffkreislauf der ihnen dann schon mal den Begriff "CO2 neutral" näher bringt. Im weiteren Verlauf werden sie dann auch lernen, das man diese auch technisch umsetzen kann. Auch Basics wie Energieformen etc. sind enorm hilfreich um die Welt zu verstehen.
Und wenn sie ganz doll aufpassen, können sie vielleicht bis zu Themen kommen, wie "Wirkungsgrad, was ist das?" oder "Warum sind Systemvergleiche nur unter sonst gleiche Umständen sinnvoll?".
Wenn die das dann verstanden haben können sie sich vielleicht sogar Fragen beantworten an denen die Politiker, v.a. Grüne, immer wieder scheitern. Solche Fragen wie "Effizienz ist nicht dasselbe wie Wirkungsgrad?" oder "Warum CO2 Emissionen nicht verschwinden nur weil ich per Gesetz etwas als sauber definiert habe".
Aber es warten auch weiter spannende Antworten auf Fragen wie:
"Warum hat sich das ältere BEV nicht durchgesetzt sondern verschwand vor ca. 100Jahren"
"Warum muss ich BEVs subventionieren und Verbrenner verbieten obwohl sie doch angeblich in allem besser sind."
"Warum bedeutet nominell weniger Energieverbrauch nicht zwangsläufig weniger Emissionen & Kosten."
Aber ich muss sie warnen, sich mit Fakten zu beschäftigen ist anstrengender als Glauben, vieles ist nicht eindeutig, es gibt in der realen Welt Zielkonflikte und menschliche Präferenzen sind nicht alle gleich. Man muss abwägen, nicht alles weiß man vorher, es gibt Entwicklungen die man nicht vorhersehen kann uvm.
Wenn sie also ihren eigenen Rat befolgen wollen beglückwünsche ich sie und wünsche ihnen viel Erfolg. Sie können es schaffen!