Ob es eine ähnliche Regel früher schon gab, ist doch völlig unerheblich. Jetzt ist sie neu eingeführt worden. Sowohl die Politik als auch die Medien haben es völlig versäumt, eine (potenziell) erhebliche Beschneidung von Freiheit effektiv öffentlich zu diskutieren. Inakzeptabel.
Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu? "Öffentliche Aussagen, die offen Hass gegen Männer als gesellschaftliche Gruppe ausdrücken, haben in Deutschland seltener soziale Konsequenzen als vergleichbare Aussagen über andere gesellschaftliche Gruppen."
Zum heutigen "Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit" ein paar Zahlen aus einer der besten verfügbaren Datenquellen in 🇩🇪. Rund die Hälfte der Befragten hält Muslime demnach generell für "bedrohlich", Verständnis für gewalttätige Islamkritiker haben knapp unter 10 %. |1
8| Auch hier kann man aber das Argument wieder wenden: Hilfreich gegen "Islamfeindlichkeit" wäre demnach auch, wenn sich der 🇩🇪 Staat (und auch die aufgeklärte muslimische Mehrheit) sichtbarer und wehrhafter von der illiberalen Minderheit innerhalb des Islams abgrenzen würde.
@PhyshBourne Die sinnvolle Unterscheidung zwischen Patriotismus (ich mag meine Nation) und Nationalismus (meine Nation ist besser als die anderen) wird auch in den Zahlen deutlich: 64% sprechen von starkem Nationalgefühl, aber nur 5% sagen, Deutschland sei besser als andere Nationen.
Zahlen zu islamistischen Einstellungen in der muslimischen Bevölkerung in Deutschland aus dem neuen MOTRA-Monitor: Demnach befürworten rund 25 % der befragten Muslime einen Gottesstaat. Ähnlich viele sehen sich durch den Koran mehr gebunden als durch deutsche Gesetze. |1
4| Natürlich muss man beide Formen des Extremismus offen diskutieren (dürfen), ablehnen und bekämpfen. Man kann ja als offene Gesellschaft durchaus mehr als einen Feind zugleich haben. Ich persönlich wäre im Gottesstaat genau so unglücklich wie in der völkisch-braunen Autokratie.