Nel giorno della nascita di Oriana Fallaci viene naturale tornare a uno dei temi che ha attraversato gran parte della sua attività, come scrittrice e giornalista, e che oggi appare più attuale che mai: il destino dell'Occidente e della sua identità.
L'Occidente non è soltanto uno spazio geografico o un sistema di alleanze. È una civiltà costruita nei secoli attorno alla libertà, alla dignità della persona, alla democrazia e al diritto. Un'eredità che appartiene a popoli diversi, ma legati da valori comuni.
Possiamo avere idee e interessi differenti, possiamo discutere e confrontarci, è la forza delle democrazie. Ma c'è qualcosa che viene prima di ogni distinguo: la consapevolezza di appartenere ad una stessa civiltà e la responsabilità di custodirla.
Viviamo un tempo segnato da guerre, instabilità e profondi cambiamenti. Le grandi sfide del nostro tempo non ci chiedono di essere tutti uguali. Ci chiedono di restare uniti e fedeli a ciò che siamo. Perché gli scenari mutano, i governi si alternano, il mondo evolve, ma ciò che non può cambiare è la fedeltà ai principi che hanno fatto dell'Occidente la più grande esperienza di libertà della storia.
1.Israel ist weder Teil des Abkommens noch der Verhandlungen.
2.Vorgestern tötete die Hisbollah fünf israelische Soldaten. Wer das weglässt, kann den Vorgang gar nicht seriös einordnen.
3.Israel hat in diesem Fall nicht „den Libanon” angegriffen, sondern gezielt die Terrorinfrastruktur der Hisbollah.
4.Die Mullahs dürfen im Beitrag ihre Sicht ausbreiten, und zwar ohne jede kritische Nachfrage. Eine israelische Stimme sucht man vergeblich.
5.Dass Iran die beiden Schauplätze Libanon und Iran miteinander verkoppelt, ist nicht nur aus israelischer Sicht inakzeptabel. Dahinter steckt Methode: Teheran will die libanesische Regierung schwächen und die laufenden Friedensgespräche zwischen Israel und dem Libanon in den USA zum Scheitern bringen. Auch das hätte dringend eingeordnet gehört.
Natürlich darf man die Entwicklung kritisch sehen. Und ja, auch der Verdacht, die israelische Regierung wolle die Verhandlungen ihrerseits hintertreiben, ist legitim. Er gehört in jede ehrliche Debatte. Beim Zuschauer aber bleibt am Ende etwas ganz anderes hängen: Israel sei an allem schuld. Das ist falsch. Und es ist genau jene leise Botschaft, die seit fast drei Jahren mitschwingt, Beitrag für Beitrag. Deshalb ist sie so gefährlich geworden.
I grew up in a Hezbollah stronghold in Lebanon’s Bekaa Valley. Israel was not a country in my education. It was a crime. A wound kept open on purpose. Every funeral, every slogan, every sermon pointed in the same direction: there, across the border, is the source of your suffering. Believe it. Repeat it. Pass it on.
I believed it. I repeated it. For years.
Then I moved to France. And I met Jews.
Not the abstraction. Not the enemy. People. Neighbors. Colleagues. And the collision between what I had been taught and what I was seeing in front of me was so violent — so intellectually embarrassing — that I had no honest choice but to start over. To read. To ask. To dismantle, brick by brick, everything I had been given as truth.
What I found on the other side of that dismantling was not just the absence of hatred. It was something I had not expected: admiration.
Let me be precise about what I am defending and what I am not.
I am not defending every Israeli policy. I am not defending any government unconditionally. I am not asking anyone to check their critical faculties at the door.
I am defending what Israel is. What it represents. What it has built, against every conceivable pressure, in a region that has largely failed its own people.
Israel is a democracy in a neighborhood of autocracies. It is a state governed by law in a region where law is routinely weaponized against citizens. It is a country where Arabs sit in parliament, where women lead, where dissent is not a death sentence. It is imperfect — as every democracy is — but it is genuinely, structurally different from everything surrounding it.
That difference is not incidental. It is the point.
The so-called Palestinian cause, as it is prosecuted today, is not a national liberation movement. I say this not to dismiss Palestinian suffering; suffering is real, and real people pay its price. I say it because the infrastructure of the “cause” — its funders, its ideologues, its loudest champions — has never been interested in Palestinian statehood. It has been interested in Jewish elimination.
Look at who built the movement’s international architecture. Look at the 1997 Tehran OIC summit, where the language of “apartheid” was first systematically attached to Israel, not by Palestinians, but by the Iranian regime, for export. Look at Durban. Look at who profits when the conflict continues and who loses when it resolves. The answer is never the Palestinian family in Gaza. The answer is always the regime, the militia, the ideological infrastructure that needs the wound open.
The Palestinian cause, as it functions on the world stage today, is a tool of an anti-western civilizational project. Its goal is not a state alongside Israel. Its goal is a world without Israel, and, by extension, a world where the values Israel represents are defeated. Liberal democracy. Jewish self-determination. The idea that a small people can survive, build, and insist on their own dignity against the will of those who would erase them.
When western progressives march under that banner, they are not marching for freedom. They are marching for the annihilation of the only thing in the Middle East that resembles what they claim to value.
I came to Judaism slowly, the way you come to something true, not in a rush, but in accumulation.
It was not the politics that moved me first. It was the texts. The insistence, running through thousands of years of Jewish thought, that the human being is created in the image of G-d, and that this is not a metaphor but an obligation. An obligation to see the other. To argue. To question. To hold power accountable, including your own.
I had grown up in a culture where the highest virtue was submission. To the leader, the militia, the narrative. Judaism confronted me with the opposite proposition…
Read the rest of the essay on my Facebook page.
ℹ️ Tilo Jung und das palästinensische Genozid-Gefasel
Ich entschuldige mich vorab für die Länge. Aber ich bin unfassbar wütend, ich habe Zorn in mir.
Da Tilo Jung inzwischen ungefiltert palästinensische Propaganda wiedergibt, rezipiere ich nichts mehr von ihm. Aus gegebenem Anlass muss ich aber doch etwas loswerden.
Das angehängte Video ist mir gestern von @bettinaroehl in die Timeline gespült worden, und ich war dumm genug, mir damit den Abend zu versauern. Denn ich halte diesen Ausschnitt für symptomatisch, was und wie in Deutschland (und nicht nur hier) über den angeblichen Genozid im Gazastreifen debattiert wird.
Herr Jung liest vorbereitete Argumente – die ich allesamt kenne und schon aufgedröselt habe – vom Blatt ab. Zwei Gäste verlassen das Studio, weil der Journalist Albrecht von Lucke da irgendetwas nicht so stehen lassen will.
Was folgt ist eine wirre Maulfechterei, die sich meist auf der Meta-Ebene bewegt, inhaltlich zu absolut nichts beiträgt und nur Wasser auf die Mühlen derer ist, die an einen Genozid glauben wollen.
Unbedarften müssen Jung als gut vorbereitet und seine Argumente daher als stichhaltig vorkommen. Von Lucke muss Unbedarften als kopfgesteuerter Akademiker-Zausel vorkommen, der nichts widerlegen kann.
Entsprechende Kommentare habe ich an vielen Stellen gelesen. Viele beschränken sich auf das Hereinbrüllen von Meinungen, die sich ausschließlich danach richten, welche Position man vorher bereits mochte und welche nicht.
Beschäftigen wir uns mit den Fakten und den Argumenten von Jung.
▶️ „Der Internationale Gerichtshof hat Maßnahmen angeordnet, um einen Völkermord zu verhindern.
Israel hat keine dieser Maßnahmen umgesetzt.“
Diese Aussage ist falsch.
Der IGH hat keinen Völkermord festgestellt. Er hat Maßnahmen angeordnet, um ihn zu verhindern, soweit richtig.
Dazu gehört beispielsweise, dass Israel sicherstellen soll, dass seine Streitkräfte keine Handlungen begehen, die die Kriterien eines Völkermordes erfüllen. Einige NGOs und Gremien der UN kamen zu dem Schluss, dass Israel diese nicht oder mangelhaft umgesetzt hat.
Das Problem daran ist, dass wenn Israel zu dem Schluss kommt, dass kein Völkermord begangen wird, es auch nichts umzusetzen oder zu berichten hat.
Jung setzt also schlicht voraus, dass ein Völkermord begangen wird. Er begründet etwas mit sich selbst. Zudem impliziert er damit, dass wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt würden, das automatisch einen Völkermord bedeuten würde. Das kann aber wohl kaum auf einen Bericht nach einem Monat oder die Bestrafung von Aufrufen zu einem Völkermord ankommen, was ebenfalls vom IGH gefordert wurde.
Das nennt man in der Wissenschaft eine Scheinkausalität, „Cum hoc ergo propter hoc”, und „petitio principii” („das zu Beweisende wird vorausgesetzt“), beides schwere Logik-Fehler.
▶️ „Führende Genozid-Forscher haben aufgezeigt, warum der Krieg im Gazastreifen ein Völkermord ist.“
Er nennt diese „führenden Genozid-Forscher“ nicht, erst später nach Aufforderung einen.
Es gibt jedoch auch Genozid-Forscher, die keinen Genozid sehen. (Jeffrey Herf, Norman J. W. Goda, John Spencer) Zudem sind ernstzunehmende Forscher sehr vorsichtig und formulieren sehr kleinteilig, wie beispielsweise Omer Bartov. Der übrigens erst sehr spät zu der Meinung gelangte, und das bewusst auch nur indirekt begründet.
Die Aussage ist im Kern richtig, impliziert aber eine Einstimmigkeit, die es nicht gibt. Zudem werden hier „Genozid-Forscher“ begrifflich aufgewertet, es sind Historiker.
▶️ „Alle internationalen NGOs sprechen davon, dass das, was im Gazastreifen passiert, ein Völkermord ist.“
Diese Aussage ist Mumpitz, da sie nicht widerlegbar (falsifizierbar) ist. Denn sicher hat Herr Jung nicht mit allen NGOs der Welt gesprochen und man kann es auch nicht, um das zu widerlegen.
Dazu habe ich bereits eine Grafik veröffentlicht, wer unter anderem alles keinen Genozid sieht:
https://t.co/yrttaBwovu
▶️ „Ist da Waffenstillstand, oder nicht?“
Leicht zu beantworten: Nein, es gibt keinen Waffenstillstand.
Im Deutschen unterscheidet man zwischen Waffenstillstand und Waffenruhe oder Feuerpause. Im Gazastreifen herrscht letzteres. Es ist nach wie vor Krieg.
▶️ „Eine unabhängige UN-Kommission, die schon bei den Jesiden von Völkermord gesprochen hat, sagt vier von fünf Völkermord-Kriterien werden in Gaza erfüllt.“
Diese Kommission bestand aus genau drei Leuten.
• Navi Pillay, südafrikanische Juristin. Also genau aus dem Land, das ein Verfahren gegen Israel führt.
• Miloon Kothari, ein indischer Menschenrechtsaktivist und vorheriger UN-Sonderberichterstatter. (Ähnlich wie Fancesca Albanese)
• Chris Sidoti, ein australischer Jurist und Menschenrechtsaktivist.
Alle drei haben eine Vorgeschichte, gegen Israel zu argumentieren, bevor sie Teil dieser Kommission wurden. Zudem war das eben nicht dieselbe Kommission, die etwas zu den Jesiden gesagt hat. Und sie war auch nicht unabhängig, da es ja eine UN-Kommission war.
🔴 Der entscheidende Punkt ist hier aber, dass gemäß Jung und der Kommission vier von fünf Kriterien für Völkermord zutreffen. Das sagt aber absolut NICHTS darüber aus, ob ein Völkermord stattfindet.
Jung liest sie auch vor:
• Tötung von Mitgliedern der Gruppe
• Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe
• vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen
• Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind
Ich zähle diese Punkte auf, damit jeder folgendes selber prüfen kann:
Alle diese Punkte können auch in jedem normalen Krieg ohne Genozid zutreffen!
Der alles entscheidende Unterschied ist das Motiv, der hier so genannte dolus specialis. Und der besagt, dass diese Handlungen begangen werden müssen, um „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.
Dafür reicht es NICHT, dass irgendwelche rechtsradikalen Politiker irgendetwas auf X posten. Zumal wenn sie gar keinen Einfluss auf das taktische Vorgehen der IDF haben. Sondern es muss bewiesen werden, dass es über eine normale Kriegsführung hinaus zutrifft.
Das wird auch der entscheidende Punkt beim Urteil des IGH sein.
🔴 Genau so – in meinen Augen widerwärtig - funktioniert auch die Argumentation von Amnesty International. Das sogar in seinem Paper sagte, dass wenn die Definition von Genozid so streng ausgelegt würde, es annähernd unmöglich sein, einen Genozid in einem Krieg nachzuweisen.
Das ist absolut richtig. Das ist der Punkt. So soll es sein. Denn ein Genozid muss per Definition über einen Krieg hinausgehen. Ist das nicht der Fall, könnte beispielsweise auch der Ukraine ein Völkmord für Handlungen gegenüber Russen vorgeworfen werden.
Alle Punkte, die Jung vorbringt, sind nicht nur Jung und Naiv, sondern Schall und Rauch.
Und erneut verpassen es andere Journalisten, das anhand von Fakten zu widerlegen. Hauptsache Blabla fürs Feuilleton, anstatt mal für Butter bei die Fische zu geben für Menschen, die sich nicht täglich damit befassen.
Menschen, die vom Genozid überzeugt sind, werden Jung weiterhin zustimmen. Doch diejenigen, die noch erreichbar sind, werden hier beeinflusst.
❗️ Was derzeit stattfindet ist in seiner Tragweite gar nicht abzusehen: Durch diese Art der Argumentation - häufig aus eigennützigen Motiven, denn auch NGOs und Jung verdienen damit Geld - wird der Begriff des Genozids verwässert.
🚨Unbedingt ansehen! 🚨
Der großartige @dieternuhr über die Gemeinsamkeiten zwischen #Linken und #Nazis, über #QueersForPalestine und den Hass auf #Juden.
Endlich ein “Kulturschaffender” mit funktionierendem Hirn und Anstand!
👏👏👏👏
In Germany's capital, Berlin, they placed more than 1,000 chairs in front of the Brandenburg Gate in honor and memory of the victims of October 7th, each one bearing a name, a face, and an age.
Thank you, Germany. 🇩🇪❤️🇮🇱
@USEmbassyBern I do not understand it exactly. Swiss neutrality (we need to keep+sharpen it, which will serve all nations) is pure opposite of this strange „ties“… but nevertheless, lets do some friendly challenge in doing a ranking: which of both places has nicer postcards?