2015 darf sich nicht wiederholen? Nun ja… Wenn sich zivilgesellschaftliche Organisationen vorbereiten, um ankommende Ukrainer*innen aufzunehmen und Pfarren Notquartiere planen… dann wiederholt sich gerade das staatliche Versagen von 2015 - und das gewollt! #verantwortungskrise
„…errichten, betreiben und finanzieren der Bund und die Länder partnerschaftlich bei Bedarf Ankunftszentren“.
Der Bedarf wäre da, die Partnerschaftlichkeit von Bund und Länder nicht. Solidarität kann man lernen - wir helfen gerne dabei!
Wer ist zuständig für die Erstversorgung der Ukraine-Flüchtlinge? Das Innenministerium hält sich für unzuständig, die Stadt Wien fordert Unterstützung. https://t.co/g8Ikq3qCOo
Während Politiker*innen in Ö ihre volle Solidarität mit der 🇺🇦 betonen, werden der Reihe nach Einrichtungen, die Vertriebenen ein würdevolles Leben in Sicherheit ermöglichen, geschlossen. Solidarität gibt‘s scheinbar nicht bei der Hilfe im eigenen Land…
https://t.co/jZu4j8tQCU
Ein Danke für alle Geldspenden, durch die wir unsere Unterstützung bis heute aufrechterhalten konnten. Und ein riesengroßes DANKE, dass wir 10 Jahre lang gemeinsam gezeigt haben, dass Menschlichkeit immer an erster Stelle steht. HAPPY BIRTHDAY TO ALL OF US! 💛
Wir erinnern uns noch gut, wie 2015 alles begann. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass es Train of Hope 10 Jahre später noch geben würde. Deshalb feiern wir heute euch alle, die ihr in den letzten Jahren ein Stück des Weges mit uns gegangen seid! 🧵1/3
Und schenken euch zum Geburtstag ein großes DANKE. Ein Danke für all die Stunden, die ihr investiert habt, um Menschen auf der Flucht das Ankommen in Österreich zu erleichtern. Ein Danke für all die Sachspenden, mit denen ihr die Not von Geflüchteten gelindert habt.
Auch in Wien wird ukrainischen Senior*innen seit Monaten die Unterstützung gekürzt. Erfreulich, dass StR Hacker Kürzungen in Wien heute ausgeschlossen hat. Mögen dieser Aussage nun Taten folgen und erfolgte Kürzungen sofort revidiert werden 💪 https://t.co/HOLbAYgPAr
Ukrainischen Senior*innen das mit 260€ monatlich ohnehin viel zu geringe Verpflegungsgeld der Grundversorgung zu kürzen, wenn sie in der 🇺🇦 geringe Pensionen erhalten, ist unnötig & unwürdig, Kritik an dieser Praxis ist dringend nötig.
https://t.co/cNHVYkcZKo
Nach 11 Stunden Telefonaten & Interventionen auf allen Ebenen, ist es uns am Freitag gelungen, für 20 Kinder & Eltern doch noch eine Lösung herbeizuführen. Aber ganz ehrlich: dieses Problem muss strukturell gelöst werden. Dringend!
https://t.co/zH97HMoeEj
Ein großes Danke auch für eure Spenden 💛 Wir werden für diese Familien nur einen Bruchteil davon brauchen. Die Spenden wandern jetzt in unseren leeren Notfalltopf. Wer seine Spende retour überwiesen haben möchte, schickt uns bitte eine PN. Danke!
🆘 Die Kapazitäten in den Ankunftszentren sind erschöpft - Familien mit Kindern werden abgewiesen & in die Obdachlosigkeit geschickt.
Derzeit betreuen wir Familien mit insgesamt 20 Kindern, das jüngste erst 5 Monate alt, die nicht wissen, wo sie schlafen sollen.
Nach 11 Stunden Telefonaten, Interventionen auf allen Ebenen & Unterstützung von Verbündeten aus allen Bereichen, gibt es endlich ein Happy End. Die Familien werden heute doch in Betten und nicht auf der Straße schlafen. Vielen Dank an alle, die in diesem Fall unterstützt haben!
Auch der @derStandardat berichtet über Vertriebene, die seit Monaten keine Grundversorgung erhalten. Und es betrifft wohl nicht nur Vertriebene aus der Ukraine - auch Asylwerber*innen sind wohl betroffen. Double trouble…https://t.co/gWNMh073zC
@RadioWienHeute zu verzögerten Auszahlungen von GVS an Vertriebene. Dass nur „wenige 100 Fälle“ betroffen sind & die Prüfungen in „wenigen Wochen“ abgeschlossen werden sollen, ändert nichts daran, dass Betroffene seit 2 Monaten mit 0€ überleben müssen. https://t.co/Hl7dUs6tE8