Während ein indischer Pilot unter Einsatz seines eigenen Lebens offenbar eine Katastrophe verhindert, setzt die deutsche Tagesschau „Held“ demonstrativ in Anführungszeichen.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird derselbe Mann vom Kronprinzen und Verteidigungsminister Hamdan bin Mohammed im Krankenhaus besucht – ohne Relativierung: als Mensch, der Leben gerettet hat.
Ein bemerkenswerter Unterschied.
Spannend zu beobachten, wie sich manche politischen Maßstäbe offenbar je nach Partei verschieben.
Als die "AfD" bei einer Wahl stärkste Kraft wurde, wurde wortreich erklärt: Stärkste Partei zu sein bedeute noch lange nicht, automatisch die Regierung zu stellen oder den Regierungschef zu stellen. Demokratie bedeute schließlich auch Mehrheitsbildung. Wenn die anderen Parteien eine Mehrheit zustande brächten, könne die "AfD" eben nicht regieren – und das sei keineswegs undemokratisch.
Und jetzt, wo die "Linkspartei" stärkste Kraft geworden ist, klingt es plötzlich ganz anders: Sie müsse selbstverständlich regieren, schließlich habe sie den „Regierungsauftrag“ erhalten. Wer das infrage stelle, betreibe eine „rechte Kampagne“ gegen Rot-Rot-Grün – oder, wie es inzwischen heißt, „R2G“. Und jeder, der es wagt, da auch nur eine Frage zu stellen, wird niedergemacht und persönlich angegangen.
Ähm ... Die "AfD" hatte in Sachsen-Anhalt mehr als 43 Prozent, die "Linkspartei" in Berlin gut 25 Prozent.
Demokratie ist offenbar ein erstaunlich flexibles Konzept, wenn das Wahlergebnis wechselt.
Merkt ihr selber, ne.
@UEFA has approved the Israel Football Association’s request for the national team to wear black armbands in tonight’s match against @IrelandFootball in memory of those murdered in the October 7 massacre.
May their memory be a blessing.
Berliner Muslime haben mehrheitlich Linke gewählt. Quer durch Europa verändert sich das muslimische Selbstverständnis. Die Zeit des Wartens ist vorbei. Ein Gastbeitrag. https://t.co/ou7cqprHNb
Jahrelang genügte eine abweichende Meinung, um als „rechts“ zu gelten. Wer Fragen stellte, war kein Gesprächspartner mehr, sondern ein Fascho.
.Als im Parlament die bloße Möglichkeit bestand, dass bei einer Abstimmung auch Stimmen der AfD fallen könnten, sahen dieselben Stimmen die Republik am Abgrund. Dammbruch, Zivilisationsbruch, Weimar – kleiner ging es nicht.
Es sind Menschen, die sich als Antifaschisten verstehen. Als Schützer der Demokratie. Als die Guten, die aus der Geschichte gelernt haben.
Und nun fragen sie, ernsthaft empört: Sind Antisemitismus in der Linke, die Nähe zu organisierten Clans, das jahrelange Wegsehen beim Islamismus wirklich Grund genug, die Linke zu kritisieren? Wer es dennoch tut, übt plötzlich keine Kritik mehr. Er führt eine „Kampagne“.
Woran wir hier gerade knapp vorbeigeschrammt sind, ist eine der schlimmsten (islamistischen) Terrorattacken seit Jahren.
Stoff für Gedenktage.
Jetzt kaum mehr als eine Irritation im überreizten Medienalltag.
Wenn das tatsächlich von @cansinkoek ist, dann gehört sie, genauso wie ihr Kollege @der_neukoellner, nicht in den Deutschen Bundestag. Ich will keine Jihadistenschauspieler und Clankriminellenfreunde in unserem Parlament.
Selten wurde die Strategie von @dielinkeberlin so unverblümt zum Ausdruck gebracht: "Sturz des kapitalistischen Systems" mit Hilfe der zahlreichen Zugewanderten. In #Berlin scheint das grade aufzugehen...
https://t.co/OsJeiGBYgj