Trotz des medial gefeierten „Batterie-Tsunamis“ bleibt die tatsächliche Wirkung bislang überschaubar. Batteriespeicher können den Stromverbrauch zeitlich verschieben und damit einen wertvollen Beitrag zur Netzstabilität leisten – für Sekunden, Minuten und Stunden. Was sie jedoch nicht können: Strom erzeugen. Jede gespeicherte Kilowattstunde muss zuvor produziert werden.
Deutschland verfügt derzeit über rund 7 GWh Batteriespeicherkapazität in Groß- und Gewerbespeichern. Hinzu kommen etwa 39 GWh in sämtlichen Pumpspeicherkraftwerken. Zusammen sind das rund 46 GWh – ausreichend für etwa eine Stunde Stromversorgung auf dem Niveau der deutschen Last.
Die Produktionskapazität einer typischen Batteriezellenproduktion wie CATL in Thüringen wird auf etwa 14 GWh Batteriezellen pro Jahr geschätzt. Um genügend Batteriezellen für die Stromversorgung einer einzigen Nacht – vier Wochen vor Mittsommer – bereitzustellen, müsste eine Fabrik dieser Größenordnung rund 35 Jahre lang produzieren.
Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um eine einwöchige Dunkelflaute, sondern lediglich um eine gewöhnliche Sommernacht.
Auch die Systemkosten sind erheblich. Aktuelle Batteriespeicherprojekte liegen bei etwa 250 Euro pro kWh installierter Speicherkapazität. Für 500 GWh Speicherkapazität wären somit Investitionen von rund 125 Milliarden Euro erforderlich. Die erwartete Nutzungsdauer beträgt etwa 25 Jahre, danach steht ein weitgehender Austausch an.
Und was machen wir bei Dunkelflauten, die nicht nur eine Nacht, sondern eine ganze Woche andauern? Wir können weder die dafür erforderliche Speicherkapazität bestellen noch bezahlen!
Neben Kosten und Kapazitäten bleibt eine weitere berechtigte Frage: Wann laden wir die Speicher? Denn jede gespeicherte Kilowattstunde muss zuvor erzeugt werden.
Physikalische und wirtschaftliche Größenordnungen lassen sich nicht wegdiskutieren. Wer über Versorgungssicherheit sprechen will, muss deshalb nicht nur über Erzeugung, sondern auch über Kosten, Lebensdauer, Rohstoffe und Ladezeiten sprechen.
Plausibilitätsprüfungen sind wichtig aber selten beliebt. Eine Industrie mit nur Sonne, Wind und Speicher zu betreiben, ist technisch und wirtschaftlich nicht möglich. In meinen Vorträgen gehe ich auf diese Themen ein und rege wichtige Diskussionen an, die nicht länger aufgeschoben werden dürfen.
#industrie #stahl #chemie #rechenzenter #ki #ai #papier #versorgungssicherheit #speicher #batterie #pump #energiewende #tsunami
Prof. Raffelhüschen ist einfach der intelligenteste Experte zum Thema Rente und Generationengerechtigkeit, den wir in Deutschland haben.
Man darf nach diesem brillanten Auftritt bei #Lanz raten, warum er nicht Mitglied der Rentenkommission ist.
Super lesenswerte Zusammenfassung des Brandes der hinter der Brandmauer fröhlich vor sich hinbrennen darf. Für wen wird in Deutschland eigentlich Politik gemacht? via @welt https://t.co/Cip2371Z9N
Im Fenster des Wahlkreisbüro von @HeidiReichinnek in Osnabrück steht 1312 - das Synonym für "All Cops Are Bastards". Tolle Aussichten für ein Allparteienbündnis im Osten. Ganz toll.
Danke @EwertBurkhard für diesen Blick aus Deinem Redaktionsfenster
https://t.co/rbeBS7MkBd
Rechtsradikal ist man beim „Spiegel“ im Handumdrehen, Ex-Terrorist nicht einmal nach einer Verurteilung zu 13 Jahren. Da bleibst du immer „mutmaßliche RAF-Terroristin“. Man weiß ja nie, vielleicht haben sich alle geirrt, auch die Unterstützer, die „Freiheit für Daniela“ rufen.
Viele Wege führen nach Rom – auch beim Klima-Thema. Ich für meinen Teil habe meinen Weg gefunden, und er führt über den Mathematiker Stephen McIntyre. Und das aus folgendem Grund: Er hat sich auf immanente Kritik konzentriert – und das mit all seiner geistigen Kraft. Was heißt das? Er hat den Weltklimarat IPCC, den Ausgangspunkt jeder Klimapolitik, nicht mit „von außen“ kommenden Argumenten angegriffen, sondern sich allein auf dessen Methodik konzentriert – und zwar dort, wo es ums Eingemachte geht: bei der behaupteten extremen Erderwärmung seit der Industrialisierung. Im Nachvollzug dieser Methodik hat er ihre Unzulänglichkeiten mit seinem praxiserprobten Fachwissen offengelegt. Die inneren Widersprüche und Fehlerhaftigkeiten der Gegenseite herauszuarbeiten, ist die stillere, aber letztlich gewaltigere intellektuelle Kraft. Und ich sage: Mit dem Hockeyschläger-Diagramm steht und fällt die gesamte Klimapolitik. Das meinte ich, als ich hier vor einer Woche mit Konrad Adenauer sagte: In der Tiefe werden die Dinge einfach.
Precht stellt im ÖRR die Systemfrage.
Ist das der Anfang einer Revolution?
„Es wird die liberale Demokratie in überschaubarer Zeit nicht mehr geben, wenn wir nicht über ein grundlegendes Update nachdenken.“
Warum?
Weil unsere repräsentative Demokratie aus einer vergangenen Zeit stammt.
Aus einer Zeit, in der viele Bürger kaum Zugang zu Bildung, Informationen und politischem Wissen hatten.
Aus einer Zeit, in der Repräsentanten gewählt wurden, weil die meisten Menschen gar nicht selbst beurteilen konnten, worüber politisch entschieden wurde.
Doch diese Zeit ist vorbei.
Heute kann sich jeder in Sekunden informieren, vergleichen, widersprechen – und sieht eine Politik, die bei den großen Fragen kaum noch Antworten liefert.
Deshalb, sagt Precht, sind die Menschen immer weniger bereit, Volksvertreter zu wählen, denen sie nichts mehr zutrauen.
Und deshalb könnte sich auch jeder zukünftige Bundeskanzler als Riesenflop herausstellen, solange wir nur Politiker austauschen, aber das System dahinter nicht anfassen.
Es scheitert nicht nur an Wählern, die das Vertrauen verloren haben.
Es scheitert an einem System, das immer schlechter erklären kann, warum es noch funktionieren soll.
Angela Spelsberg. Ex-Frau von K. Lauterbach. Anders als Lauterbach studierte sie in Harvard Epidemiologie.
Frage: "Wie kann es kommen, dass man zu so unterschiedlichen Auffassungen .. ?"
"Weil man das Handwerk verstehen muss." 29.08.2020.
#RichtigErinnern
https://t.co/q3TCuRM0Ma
Harald Martenstein beschreibt die deutsche Bildungskrise als stille Katastrophe: Ein Land verteilt immer bessere Noten, während immer mehr Schüler kaum noch lesen und rechnen können.
➡ Laut Unicef besitzen nur noch 60 % der 15-Jährigen in Deutschland Mindestkompetenzen beim Lesen und Rechnen. 40 % können also kaum lesen und beherrschen nicht einmal sicher die Grundrechenarten.
➡ Deutschland landet damit auf Platz 34 von 41 untersuchten Ländern. Einen eindeutigen Zusammenhang mit Wirtschaftslage oder Bildungsetats sieht Unicef nicht – auffällig ist aber der Abstand zwischen ärmeren und wohlhabenden Familien.
➡ Bei ärmeren Familien erreichen nur 46 % Mindestkompetenz, bei wohlhabenden 90 %. Martenstein betont: Viele Wohlhabende geben nicht nur Geld weiter, sondern Bildung, Fleiß, Leistungswillen und den Anspruch, dass man nichts geschenkt bekommt.
➡ Gleichzeitig verschleiert die Bildungspolitik den Absturz durch Noteninflation: Rund 30 % Einser-Abiture, Bestehen ab 45 % statt früher 50 %, mehr mündliche Mitarbeit, weniger Gewicht für Klassenarbeiten.
➡ Für ihn hängt die Krise auch mit dem Sozialsystem zusammen: Wer erlebt, dass man ohne Arbeit, Karriere, Lesen und Rechnen recht gut durchkommt, verliert den alten Antrieb: „Die Kinder sollen es besser haben.“
➡ Hohe Steuern für die Mittelschicht und üppige Versorgung von Nichtarbeitenden und Ungelernten hätten den Abstand zwischen Leistung und Nichtleistung schrumpfen lassen. Bildung braucht aber Anstrengung – und Anstrengung braucht ein Motiv.
➡ Bildung ist für Martenstein nicht nur das, was die Volkswirtschaft braucht. Bücher lassen uns tiefer in die Köpfe anderer Menschen schauen, als es ein Film auf Netflix kann.
➡ Gleichzeitig wird das Leistungsniveau weiter abgesenkt: Einige Bundesländer streichen schriftliches Teilen und Rechnen mit Kommazahlen aus der Grundschule, weil Schüler beim Dividieren zu viele Fehler machen – und verkaufen das als „wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung“.
☑️ Wer schlechte Leistungen mit besseren Noten kaschiert und Anstrengung aus dem System nimmt, löst keine Bildungskrise. Er produziert Analphabeten mit Abschlusszeugnis.
Some shame for the US: In 2025, Germany surpassed America as the OECD's largest international aid donor for the first time, despite German GDP being about 1/6th of America's.
Das Schöne an der Energiewende ist, daß sie ständig einen neuen Spin bekommt. Zuerst kostete sie nur eine Kugel Eis, dann stellten Wind und Sonne sogar gar keine Rechnung, dann sollte sie die Klimakatastrophe verhindern.
Nachdem sich das alles als glatter Blödsinn herausgestellt hat, ist sie laut Lars Klingbeil nun der einzige Weg zur Unabhängigkeit von russischer Energie. Zahlen benötigt er dafür keine.
Die ARD-Tagesschau eröffnet mit einem langen apokalyptischen Beitrag über die Meinung des "Klimarats", Deutschland werde seine "Klimaziele" bis 2045 verfehlen. Dass gerade erst internationale Forscher Entwarnung bei der Erderwärmung gaben, fällt unter den Tisch. Sektenpropaganda.
Rechtsanwalt @Steinhoefel zieht Bilanz seiner Auseinandersetzungen mit dem deutschen Staat – und beschreibt eine neue Form indirekter Zensur.
➡ Früher seien private Plattformen das Problem gewesen: intransparente Richter über freie Rede. Gegen sie habe er hundertfach geklagt und gewonnen. Heute komme der gefährlichere Gegner mit Dienstausweis.
➡ Steinhöfel nennt das die „Tulsa-King-Doktrin“: Was der Staat verfassungsrechtlich nicht selbst tun darf, lässt er über Vereine, Stiftungen und Meldestellen erledigen.
➡ Bundesministerien pumpten Hunderte Millionen in angebliche Nichtregierungsorganisationen. Daraus werde ein Förderkreislauf: Die Behörde zahlt die Prüfer, die Prüfer bestätigen den Bedarf, der Bedarf rechtfertigt die nächste Zahlung.
➡ Parallel diene Strafverfolgung als Disziplinierungsmittel: Habeck stellte fast 1000 Strafanzeigen gegen Bürger; im Fall Baerbock fragte das LKA Hamburg sogar an, ob sie Strafantrag gegen Steinhöfel stellen wolle.
➡ Das Bundesamt für Justiz verweigerte ihm trotz Gerichtsentscheidung Akteneinsicht und beschwerte sich nach öffentlicher Kritik bei der Rechtsanwaltskammer. Für Steinhöfel ist das die Faeser-Doktrin: Wer die Macht kritisiert, bekommt es mit der Macht zu tun. Bilanz 2024: 16 zu 0.
➡ Die eigentliche Funktion liege nicht im Urteil, sondern im Prozess: Schwachkopf-Meme, Tegernsee-Plakate, LKA-Post, Hausdurchsuchungen, Kosten, Angst und Erschöpfung verbrauchen Zeit, Geld und Vertrauen.
➡ „Demokratieschutz“ werde zum Etikett, um Kritik als Störung zu markieren. Bei Lisa Paus werde der Bürger, der seine Rechte kennt, zum Sicherheitsrisiko – während der Staat nicht Probleme löse, sondern ihre Benennung unterdrücke. Am Ende drohe stille Bedeutungslosigkeit: ein Land, das seinen Niedergang komfortabel administriert.
☑️ Wenn der Staat Kritik nicht mehr als normal, sondern als Störung behandelt, verteidigt er keine Demokratie – er verwaltet einen autoritären Apparat mit rechtsstaatlicher Fassade.
Deutschland hat sich die Energiewende bisher 2 BILLIONEN EURO kosten lassen.
24.000 € pro Kopf.
49.000 € pro Haushalt.
Bis 2049 kommen noch 5 Billionen oben drauf.
Seitdem: 22.400 Firmen-Pleiten. Rekord-Kapitalflucht. Zwei Jahre Rezession.
Jürgen Trittin versprach eine Kugel Eis.
Die SPD warnt vor einem „unverhohlenen Zugriff auf den Staatsapparat“, falls die AfD Beamtenposten neu besetzt.
Benedikt Lux (Grüne) sagte am 14.08.2020 offen, man habe „die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht“ und „gute Leute reingebracht“.
Es gibt zwei Dinge, die Linke am liebsten tun:
a) Steuern erhöhen, um das Geld anderer Leute auszugeben.
b) Schulden machen, um die Probleme auf zukünftige Generationen abzuwälzen
Was Linke niemals schaffen:
a) Mit knappen Ressourcen effizient zu wirtschaften
b) Die Lebenssituation der Bürger insgesamt zu verbessern