Fazit: Viele Facetten des Phänomens Hatespeech sind noch nicht hinreichend erforscht. Die notwendigen automatischen Werkzeuge profitieren von zielgerichteten Trainingsdaten und Erkenntnissen der Sprachwissenschaft. Zudem bedarf es weiteren Digital Governace-Konzepten.
Das Papier folgt der interdisziplinären Struktur des Projekts und verbindet linguistische, computerlinguistische, informationswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Perspektiven.
Aus zivilgesellschaftliche Perspektive hat KI das Potenzial Menschen bei der Untersuchung einer überwältigende Masse an Daten auf Hassrede zu unterstützen.
Nun ein Vortrag von Lydia El-Khouri, Projektmanagerin bei @textgain Antwerpen (Belgien), zum »Aktivismus-KI-Sandwich«. @lydiaelkhouri berichtet von den Kooperationen von Textgain mit NGOs und Wissenschaftler:innen europaweit sowie von dem Projekt @DetectThenAct
Bei dem Projekt trifft KI auf Aktivismus. Das bedeutet unter Anderem enge Kooperationen mit Upstanders, regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten und Social Media-Kampagnen.
Gegenrede als kommunikative Praxis wird interaktiv hergestellt, dementsprechend gilt es sie im relationalen Geflecht von Hatespeech und Counterspeech zu untersuchen.
Der letzte Themenblock der heutigen Tagung beginnt mit dem Vortrag »„Da habe ich es gewagt zu widersprechen“ – Gegenrede und Widerspruch als Instrumente gegen Menschenfeindlichkeit?« von Sebastian Zollner, Universität Greifswald
#haseki#nohate
Das Sammeln von Counter Speech-Daten gestaltet sich mitunter herausfordernd. Möglichkeiten sind beispielsweise das Beobachten von Counter Speech-Kollektiven und das Verfolgen von Social Media Trends.
Nun folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema "KI gegen Online-Hass und Extremismus" mit Expert:innen aus der Zivilgesellschaft, der Politik, der Justiz und der Wissenschaft, moderiert von @WolfSchuenemann#haseki#nohate