In gewisser Weise beeindruckend, wie man es schafft gegen einen Parteitag zu mobilisieren. Meinerseits wünschte ich mir derartiges aber zumindest ebenfalls gegen:
- neoliberalen Sozialabbau
- Aufrüstung
- Wehrpflicht + Militarismus
Dafür gäbe es auch noch andere Parteitage 😉
Die Morde von Stade und der Aufstieg der AfD
Die Überforderung in der Migrationspolitik wurde lange geleugnet. Das hat die AfD gestärkt und auch viele Menschen mit Migrationsgeschichte empört, die nicht wollen, dass sie in Haftung für Staatsversagen genommen werden.
Die Morde von Stade zeigen Zustände, die man schlicht nicht rechtfertigen kann
Der Mörder von Stade soll laut BILD ein aus dem Gefängnis in der Türkei ausgebrochener Mehrfach-Sexualstraftäter sein, der seine eigene Tochter missbraucht haben soll. In der Türkei werde nach ihm gefahndet. Warum konnte er in Deutschland - obwohl polizeibekannt - unbehelligt leben?
Die Schwiegermutter des SPD- Landesbeauftragten für Migration, deren NGO Geld aus Bundesmitteln („Demokratie Leben“) erhalten haben soll, fährt für den Mörder das Fluchtfahrzeug, nachdem er sechs Menschen ermordet hat!
Sie hat vorher einen 20-seitigen Brief an Behörden geschickt, um zu begründen, warum der Mörder dem Kind angeblich zuvor nicht gezielt Gewalt angetan habe und die Verletzungen beim Kind auf einem Unfall zurückzuführen seien.
Selbstverständlich gibt es keine Sippenhaft, es gibt zum jetzigen Zeitpunkt nichts was auf eine Verantwortung des Landesbeauftragten hindeutet. Doch ich muss Niemanden die Wirkung einer solchen Geschichte erklären!
Wenn staatliche Behörden immer schlechter funktionieren und es gleichzeitig keine Kenntnisse gibt wer sich im Land aufhält oder keine hinreichenden Ressourcen Straftäter auszuweisen, kommt etwas ins Rutschen, das sich am Ende auch gegen jene Menschen richtet, die hier seit Generationen unbescholten leben! Solche Probleme zu tabuisieren ist die wahre Schützenhilfe für die AfD !
@ShawnGermany21@TobiasEscher Deutschland hätte Chris Führich haben können. Für mich die größte Fehlentscheidung von Nagelsmann, ihn nicht zu nominieren.
Keine Sorge um dein Geld. Ich habe das schweizerische Bildungssystem, das offensichtlich schlechter ist als sein Ruf, nicht genossen.
Schön auch, wie du dich weiterhin um eine Antwort drückst. Ich würde ja sagen, die Frau sollte die Person im Idealfall konfrontieren und anzeigen. Oft wird es aber erforderlich sein, sich zunächst in Sicherheit zu bringen und um Hilfe zu bitten.
Du kannst das gerne verwenden.
@thuritch@LibertyLocke000@Bern_Stadt Wirklich sehr aufschlussreich, dass du diese einfache Frage nicht beantworten kannst, sondern auf "Regeln und Mechanismen" verweist.
@thuritch@LibertyLocke000@Bern_Stadt Um das ganze mal zusammenzufassen: Sie setzen sich vehement für die Entkriminalisierung und Normalisierung von Exhibitionisten und Spannern ein.
Der Fall Marzili: Wenn Ideologie den Menschenverstand verdrängt
Der Vorfall im Berner Marzili-Bad brennt sich wie ein Scheinwerfer in eine lebensfremde Debatte. Eine Person mit männlicher Anatomie fordert unter Berufung auf ihren geänderten Pass Zutritt zur reinen Frauenbadi. Die Situation eskaliert, Frauen sehen ihre Intimsphäre verletzt, die Polizei rückt aus. Dass die Szene laut Berichten damit endete, dass Polizisten die Person zu Boden drückten, macht betroffen. Gewalt ist niemals gutzuheissen, das Schicksal der Person tut mir leid. Doch zur Wahrheit gehört: Zur Eskalation gehören zwei Seiten.
Als Person, die diesen Weg selbst gegangen ist, spreche ich aus Erfahrung: Während meiner Transition wäre es mir aus Respekt vor Frauen nie im Traum eingefallen, eine Frauenbadi zu betreten. In dieser Situation hätte ich mich entschuldigt und wäre freiwillig gegangen, um die Eskalation im Keim zu ersticken. Solange ein Penis vorhanden und der Körper als Mann lesbar ist, gehört man nicht in diesen Intimbereich. Das war für mich keine Rechtsfrage, sondern eine Frage des Anstands und Respekts vor der biologischen Realität.
Diese Werte gehen verloren. Seit eine laute, aktivistische Bubble das Thema politisiert, geht es nicht mehr um Akzeptanz, sondern um das Erzwingen von Rechten mit der Brechstange. Die vereinfachte Geschlechtsänderung per Sprachakt in der Schweiz schafft absurde Realitäten. Ein Passeintrag ändert nichts an der physischen Realität. Wenn dieses Papier genutzt wird, um kompromisslos Vorrechte einzufordern, die die intimsten Grenzen der Mehrheit verletzen, läuft etwas fundamental schief.
Zudem wird ein unlösbares Dilemma ignoriert: Wie sollen Personal oder Polizei im Alltag unterscheiden, ob es sich um eine authentische Transperson oder einen übergriffigen Mann handelt, der sich Zutritt erschleicht? Diese Unterscheidung ist in der Praxis unmöglich. Darum muss das Schutzrecht und Sicherheitsbefinden von Frauen im Intimbereich immer absolute Priorität haben.
Um solche Szenen künftig zu vermeiden, braucht es eine klare Regel: In intimen Bereichen muss das Hausrecht zum Schutz der Frauen über dem Pass stehen. Wer eine männliche Anatomie hat, bleibt draussen. Rechte bringen immer auch die Pflicht zur Rücksichtnahme mit sich.
Wir erleben eine Schieflage, in der eine Minderheit der Mehrheit diktiert, wie sie zu funktionieren hat. Doch wahre Toleranz ist keine Einbahnstrasse. Wir stärken Akzeptanz nicht dadurch, dass wir die Gefühle, das Schamgefühl und die Schutzräume von Frauen mit Füssen treten. Es wird dringend Zeit, dass wir von dieser aggressiven Forderungsmentalität abkehren und zu einer Kultur des gegenseitigen Respekts, der Zurückhaltung und eines vernünftigen Miteinanders zurückfinden.
#Marzili #Frauenbadi #Schutzraum #Menschenverstand #Schweiz